Native Ads bei Media Markt und Saturn

Native Ads – die natürlicheren Geschwister klassischer Werbeanzeigen – funktionieren in vielen Bereichen besser: Mehr Klicks und höhere Conversions für’s gleiche Geld sorgen für einen effizienten Einsatz der Werbe-Euros.  

Der Unterschied zwischen einer normalen Werbeanzeige und einer Native Ad liegt in der Gestaltung. Im Retail-Bereich  zeigen Native Ads ein oder mehrere Produkte in der Anwendung. Es wird daher nicht nur das Produkt, sondern auch der Mensch abgebildet, der das Produkt in natürlicher Umgebung benutzt. Das ergibt eine ganz andere Stimmung als ein klassischer Freisteller, durch den das Produkt allein stehend vor neutralem Hintergrund abgebildet wird. Es wirkt authentischer und wird von der Zielgruppe eher als „natürliches“ Content-Element im eigenen Social Media Stream wahrgenommen. Ein zusätzlich abgebildeter Preispunkt ist jedoch erlaubt und stört nicht.

Effektive Onlinewerbung

Facebook-Anzeigen sind in der Online-Werbung momentan die effizienteste Werbeform. Im Bereich Conversions hängt die Plattform viele andere ab. Auch im Branding besticht Facebook in Österreich mit 2,4 Millionen Nutzern täglich, die sich im Schnitt bis zu 14 Mal jeden Tag freiwillig ihren Stream ansehen und dabei an die Werbung geraten. Anzeigenkunden erreichen dadurch einen günstigen TKP von € 5,-.

Mittels A/B-Testing konnten wir herausfinden, dass Native Ads auf Facebook eine höhere Reichweite und mehr Klicks generieren, als klassische Werbeanzeigen mit Produktfreistellern. Konkret konnte die Conversion-Rate um bis zu 66 % gesteigert werden, zugleich reduzierten sich aber auch die Kosten pro Conversion um 55 %. Anhand dieser Daten ist ersichtlich, wie gut die Verwertung des eingesetzten Werbeeuros funktioniert!

Mit dem Launch von Atlas gewinnt der Bereich zusätzlich an Spannung! Darüber ist es möglich, FacebooknutzerInnen auf Basis ihrer Interessen und sonstigen Profilinformationen auf andere Plattformen zu erreichen. Damit können Online Banner mit der Effizienz von Facebook Ads außerhalb dieses einen Sozialen Mediums genutzt werden.

Anwendungsgebiet

Klar muss man anmerken, dass Native Ads in der Produktion teurer sind als Freisteller. Es muss ein Setting, in dem Menschen mit Produkten interagieren, kreiert und geshootet werden. Trotzdem rechtfertigt dieser Mehraufwand den Content auf Basis der hervorragenden Ergebnisse. Hinzu kommen die Facebook-Richtlinien: Nicht mehr als 20 % des Bildes dürfen mit Text befüllt sein, was wiederum für diese „native“ Werbeform spricht. Aufgrund des notwendigen Vorlaufs werden Native Ads allerdings eher bei speziellen Fokuskampagnen eingesetzt.

Print vs. Online

Produkte aus einem Flugblatt nehmen und auf Facebook platzieren ist kosteneffizient, bietet aber nicht die beste Werbemöglichkeit. In der Werbung geht es generell um Relevanz und Kontext.

Denn die Kernfrage im Marketing lautet: Wie und wo erreiche ich jetzt und in Zukunft mein Zielpublikum? 93 % aller digitalen Einkäufe sind von Social Media beeinflusst – und 90 % aller Konsumenten vertrauen Empfehlungen aus den Social Media.