digitalks for business - hosted by ambuzzador

Wednesday, May 19th, 2010

Ich möchte hier nochmal “hochoffiziell” den gestrigen digitalk for business revue passieren lassen: wir freuen uns sehr als führende Buzz Marketing Agentur Österreichs die Runde der digitalks for business als Host eingeläutet zu haben. Wir sind begeistert von diesem Format, das uns die Möglichkeit bietet, Social Media affine UnternehmerInnen mit unserer Begeisterung und der Begeisterung unserer Kunden, für Social Communication  zu “infizieren”.

Ich bedanke mich hier nochmal persönlich bei Barbara Wiesinger (Country Managerin Monster Worldwide Austria GmbH), Christian Feichtner (Informationsdesign und Social Media bei Saturn Österreich) und Christian Rothmüller (Unternehmenssprecher T-Mobile Austria) für ihre engagierten Präsentationen, die das Publikum “mitten ins herz” getroffen haben.

Und weil ich´s gestern vergessen habe, hier mein Nachtrag zur Essenz von Social Media für mich persönlich:

Social Media verändern unsere Kommunikation nachhaltig - und dabei ist irrelevant welche Plattformen wir einsetzen - ich meine da vielmehr die Demokratisierung der Kommunikation, die nicht nur unsere persönliche Kommunikation und die von Unternehmen verändern wird, sondern auch die Art wie Organisationen aufgebaut sind, wie MitarbeiterInnen geführt werden, wie Politik gemacht wird, wie Ausbildung organisiert wird undundund… Ich sehe uns am Beginn oder schon mitten in einem sozioökonomischen Wandel. Wir als ambuzzador sehen unsere Mission darin, möglichst viele Menschen, Marken und Unternehmen für diese neue Art der Kommunikation zu begeistern und am Weg dorthin zu begleiten.

Mein ganz persönliches Highlight gestern Abend war aber das Lösen des SWARM Badges der GEO-Community foursquare - was damit zum ersten Mal in Österreich gelungen ist!

Einen Nachbericht samt Stream und Fotos finden Sie auf digitalks.

Die Folien zu den Vorträgen hier.

Morgen digitalks for business hosted by ambuzzador

Monday, May 17th, 2010

Morgen wird der von ambuzzador gehostete digitalks zum Thema “Von Social Media Marketing zur Social Brand” über die Bühne gehen. Sollten Sie keinen der begehrten Plätze ergattert haben, können Sie das Event trotzdem live im Internet mit erleben. Ab 19 Uhr wird unter digitalks.at/livestream das Geschehen übertragen.

Auch dürfen wir Sie nochmals an unser kleines Experiment erinnern, das wir morgen gemeinsam mit Ihnen vor haben. Der Versuch den Swarm Badge erstmals in Österreich zu lösen, wird anschließend zu den Vorträgen gestartet. Sollten sie noch kein foursquare User sein, können Sie sich die passende App für Ihr Smartphone downloaden:

Experiment “foursquare SWARM Badge” bei digitalks for business - hosted by ambuzzador

Wednesday, May 5th, 2010

swarm_bigAm 18. Mai 2010 laden digitalks und ambuzzador zu einem digitalks for business unter dem Titel “Von Social Media Marketing zur Social Brand” (ambuzzador berichtete). digitalks und ambuzzador starten im Rahmen dieser Veranstaltung das Experiment “foursquare SWARM Badge”! Was das bedeutet? Gemeinsam mit den TeilnehmerInnen werden wir versuchen, erstmals in Österreich den SWARM Badge des locationbasierten Dienstes foursquare.com zu aktivieren. Die Aktivierung dieses Badges gelingt dann, wenn mehr als 50 Leute am gleichen Ort einchecken - ein echter foursquare Flashmob also ;-)

Noch kein foursquare am Handy? Dann schnell die App auf iPhone, BlackBerry, Android Phone oder Palm laden und am 18. Mai pünktlich zu Veranstaltungsbeginn bei „digitalks“ einchecken. Eine Anleitung zum Download der App gibt’s auf foursquare.com zu finden. Wer neugierig ist, ob uns dieses Experiment gelingt, verfolgt am besten unseren ambuzzador twitter-Channel. Viel Spaß ;-)

Facebook überholt nun auch Google

Wednesday, March 17th, 2010

Momentan überschlagen sich die Ereignisse rund um Mark Zuckerberg’s Soziales Netzwerk beinahe täglich. Wie wir erst vergangenen Montag berichteten, zog Facebook in Deutschland an der Konkurrenz vorbei und verzeichnete im Februar mehr Besucher als die beliebten nationalen Social Networks, wie wer-kennt-wen.de und den VZ-Netzwerken. Nun der nächste Erfolg für Facebook: Erstmals konnte das Social Network den Suchmaschinengiganten Google in den USA bei den Zugriffen der User überholen, so eine Analyse von Hitwise. Dieses Kunststück hatte Facebook zwar auch schon vereinzelt an Tagen wie dem 24. Dezember und dem 1. Januar geschafft, noch nie aber über die Zeitdauer einer gesamten Woche. Google’s Marktanteil beläuft sich somit auf 7,03 Prozent des gesamten US-Internetverkehrs, jener von Facebook auf 7,07 Prozent. Sieht nach einem knappen Rennen aus? Nicht ganz, betrachtet man die folgende Grafik, die die Zugriffszahlen der beiden Kontrahenten über die letzten 12 Monate veranschaulicht. Demnach konnte sich Google im Vergleich zum Vorjahr um gerade einmal 9 Prozent steigern, Facebook die Anzahl der Zugriffe aber im selben Zeitraum beinahe verdreifachen (+185 Prozent).

Facebook überholt Google in den USA

Dabei kann man Google keineswegs vorwerfen, sich dem gobalen Boom der Social Networks zu verschließen - jedoch zeigt sich, dass sich der Suchmaschinenriese im Bereich Social Media mit eigenen Aktivitäten schwer tut. Der Hype um Google Wave und der groß angekündigten Revolution der Kommunikationsweise im Internet, war nur von kurzer Dauer. Auch Google Buzz kann derzeit mit der Popularität von Twitter und Foursquare nicht mithalten, obwohl Google hier versucht, die Features beider Services zu kombinieren - und man sich dazu als Google-User nicht einmal registrieren muss. Die große Stärke von Facebook im Vergleich zu Google sind zudem die gewonnenen Daten, die von Usern generiert werden - in Zukunft wohl eine noch größere “Währung”, als die Zugriffszahlen und die Verweilsdauer der Nutzer.

Facebook hingegen expandiert munter weiter und gibt sich mit Nutzerzahlen von über 400 Millionen noch längst nicht zufrieden. In Kürze wird das Social Network mit einem eigenen Office in Indien “lokale Entwicklungsschwerpunkte” für die über 8 Millionen indischen User setzen und somit auch neue Werbekunden anlocken.

Quellen:
hitwise.com
pte

Der location-based Meta-Service

Friday, March 12th, 2010

Location-based Services sind der letzte Schrei des Web 2.0. Dass darüber kein Zweifel mehr besteht, lässt sich nicht nur am Hype von Foursquare ablesen, sondern auch daran, dass immer mehr Unternehmen sich nun daran machen, das noch junge Terrain für sich zu gewinnen.

vicarious.ly

Prominentester Neueinsteiger wird wahrscheinlich Facebook sein, wie das New-York-Times-Blog „Bits“ berichtet. Darauf hinweisen soll bereits die Änderung der Nutzungsbedingungen im vergangenen November, wonach ortsbezogene Informationen wie andere Nutzerinfos behandelt werden dürfen. Die offizielle Bekanntmachung könnte auf Facebooks jährlicher Entwicklerkonferenz f8 im April erfolgen, so die New York Times. Angesichts von weltweit 100 Millionen Menschen, die Facebook am Handy nutzen, könnten mit diesem Schritt location-based Services zur echten Killerapplikation werden, zumal nun auch Twitter seine LBS-Bestrebungen offensiv vorantreibt.

Zwar ist das Geolocation-Feature von Twitter bereits seit November online, allerdings gab es bisher noch keinen Hinweis darauf, dass sich dies auf das Web-Interface auf twitter.com auswirken könnte. Doch dies scheint sich nun zu ändern: Wie Techcrunch berichtet (und mit zwei Screenshots untermauert), werden in Zukunft vermutlich Tweets, die Standortinformationen beinhalten, mit einem kleinen Icon gekennzeichnet werden. Nach einem Klick darauf erscheint ein kleines Google-Maps-Fenster mit dem Standort, von wo aus der Tweet versendet worden war. Das Feature war bereits kurze Zeit online; offiziell vorgestellt wird es jedoch vermutlich erst auf dem Musik-, Film- und Interaktive-Medien-Festival SXSW, das heute in Austin (Texas) beginnt.

Foursquare, Gowalla, Google Buzz, Facebook, Twitter – wer soll angesichts dieses Eintopfs an location-based Services noch den Überblick behalten? Eine Frage, auf die SimpleGeo eine clevere Antwort gefunden hat. Vicarious.ly ist ein location-based Stream in Echtzeit, der die Geolocation-Informationen von BlockChalk, Brightkite, Bump Technologies, Flickr, Fwix, Foursquare, Gowalla und Twitter auf zusammenfasst. Momentan beschränkt sich der Wirkungskreis des Dienstes allerdings noch auf das SXSW-Festival in Austin. Wem das im ersten Moment an die Satire-Plattform PleaseRobMe.com erinnert, kann jedoch aufatmen: Vicarious.ly stellt auf der Karte nicht die Usernamen dar, sondern lediglich den Service, den die angezeigten Nutzer verwenden. Im Stream scheinen daher lediglich neutrale Informationen wie „Someone just checked in at Hotel San Jose“ oder „Someone just checked in at Iron Works BBQ“ auf. Wer darauf klickt, wird automatisch auf die entsprechende Seite von Foursquare weitergeleitet.

foursquare

Es wird also spannend mit den standortbezogenen Diensten – alles deutet darauf hin, dass 2010 das Jahr ihres großen Durchbruchs wird.

Quellen:
http://techcrunch.com
http://bits.blogs.nytimes.com

http://vicarious.ly
http://foursquare.com

Bin außer Haus - bitte raub’ mich aus!

Monday, February 22nd, 2010

“Bitte raub mich aus”, so interpretieren die Betreiber der Plattform PleaseRobMe.com den aus ihrer Sicht besorgniserregenden Trend hinter Foursquare, Google Buzz & Co: Die User dieser Location-Sharing Services teilen einander öffentlich mit, meist auch via twitter und facebook, wo sie sich gerade befinden. Dies lässt in den meisten Fällen den mitunter gefährlichen Rückschluss zu, wo man sich in diesem Moment nämlich nicht aufhält: zu Hause!

Wir selbst haben Foursquare erst vor wenigen Wochen so richtig intensiv zu nutzen begonnen und auch über die neuesten Entwicklungen berichtet bzw. versprochen, euch hier auf dem Laufenden zu halten. Nun, das tun wir hiermit und beleuchten eine kritische Sichtweise: Forthehack, eine “Ideenfabrik” und Betreiber von PleaseRobMe.com, will mit dieser Plattform die Kehrseite der Social Media Medaille zeigen und vor den Gefahren des zunehmend sorglosen Umgangs mit persönlichen Informationen im Web warnen.

PleaseRobMe.com

Einerseits installieren wir Zeitschaltuhren, lassen das Licht eingeschalten und bitten unsere Nachbarn den Briefkasten zu leeren wenn wir auf Urlaub fahren. Auf der anderen Seite - nämlich der vor dem Bildschirm oder Handy-Display - erzählen wir jedem, dass wir nicht zu Hause sind. In Übersee bereits zusätzlich stark im Kommen: Auf Foursquare, Gowalla & Co. werden nicht nur POIs, wie Bars, Shopping-Meilen oder Kinos eingetragen, sondern zunehmend auch Privat-Adressen - in diesem Fall wird nicht mal der Name des potentiellen Raubopfers benötigt, um seine Adresse via Online-Telefonbuch oder Personensuchmaschinen wie 123people.com zu eruieren.

Ziel dieser Plattform, die im wesentlichen aus einer einfachen, adaptierten Twitter Search nach Foursquare Check-Ins besteht, ist es nicht, diese Services grundsätzlich schlecht zu reden - diejenige, die Foursquare häufig nutzen, sollen jedoch darüber nachdenken, wie sie damit umgehen und sich den möglichen Konsequenzen bewusst werden.

Quellen:
PleaseRobMe.com
mashable.com

facebook besiegt VZ-Trio, Foursquare dagegen Gowalla

Wednesday, February 17th, 2010

Wie ein aktueller bericht auf meedia.de zeigt, kann facebook seinen Siegeszug in Deutschland ungebremst fortsetzen: im Jänner verzeichnete die Social Community mehr User als alle drei VZ-Netzwerke zusammen. Ein Trend, der für Österreich wohl genauso seine Gültigkeit findet.

Und auch zu den beiden Location based-Communities Foursquare und Gowalla gibt es neue Entwicklungen: Foursquare kam im vergangenen Monat auf 63.000 Unique Visitors, Gowalla hingegen nur auf 29.000. Lagen die beiden “Hype-Plattformen” im Dezember noch relativ gleich auf, zieht Foursquare nun klar davon. Und auch hier gilt - gleiches Phänomen gilt vermutlich auch für Österreich, meine twitter-Timeline jedenfalls ist Zeuge davon ;-)

Foursquare erweitert Geschäftsmodell

Monday, February 15th, 2010

Location-based Services, kurz LBS, wie Foursquare oder Gowalla entwickeln sich derzeit zu heißen Playern unter den Social Networks. Der Grund? Das Potential für neue Vermarktungsstrategien rund um ortsbasiertes Targeting der User bzw. Zielgruppe ist enorm. Allein, man wusste bis vor kurzem noch nicht so recht, wie so etwas im Detail funktionieren könnte - weder auf Seiten großer Brands, noch bei Marketing-Agenturen. Sogar Foursquare selbst hatte anfangs noch eine andere Vorstellung von seinem zukünftigen Geschäftsmodell. Wie bei vielen Web Start-Ups stand auch bei Foursquare zu Beginn der Aufbau einer möglichst großen User-Basis im Fokus (laut TechCrunch momentan über 300.000 User). Damals gab es auch nur Kooperationen auf lokaler Ebene, wo beispielsweise die User Bonus-Punkte und Gutscheine pro Check-In sammeln konnten und der “Mayor” einer Location gratis Drinks spendiert bekam (wir berichteten).

Free Drinks for 4squ-Mayor, photo by Amit Gupta

Nun aber vermeldet man bei Foursquare von Tag zu Tag neue Geschäftsbeziehungen und Marketing-Deals mit großen Medienunternehmen, wie beispielsweise mit Warner Brothers für den aktuellen Kinofilm “Valentine’s Day”. Dabei wird Foursquare-Usern, die in entsprechenden Locations in New York, Los Angeles, San Francisco, Chicago oder Boston einchecken, einer von 50 “romatischen Tipps” als Empfehlung für diesen Ort angezeigt.

Valentine's Day Promo

Eine etwas offensichtlichere Partnerschaft ging Foursquare mit dem Restaurant-Guide Zagat ein. Neben Lokal- und Speisekartenempfehlungen sind übrigens auch wöchentliche Interviews mit den “Mayors” der Restaurants geplant, die ihre persönlichen Eindrücke in Videobotschaften schildern sollen.

In der aktuellsten Kooperation geht es um die New Yorker Fashion Week, die noch bis 18. Februar läuft. Hierbei hat sich Foursquare mit dem Magazin Lucky (aus dem bekannten Verlagshaus Condé Nast) zusammen getan, um Besuchern, Party-Gästen und Designern Empfehlungen rund um die zahlreichen Events zu bieten - ausgewählt und geschrieben von den Lucky-Redakteuren. Aber auch über die Fashion Week hinaus erwarten Foursquare-User weitere Tipps und ein eigener “Lucky”-Badge bei Check-Ins in einem von über 700 Boutiquen.

Wann man jedoch auch in Europa verstärkt in den Genuss dieser Medienkooperationen kommt, bleibt abzuwarten. Wir gehen allerdings davon aus, dass dies nicht mehr all zu lange dauern wird und beobachten auch weiterhin die Entwicklungen rund um Foursquare & Co.

Photo by Amit Gupta

Quelle:
techcrunch.com