#FlyMeTo - Community Innovation im Flug

Um wirklich innovativ zu sein, benötigt es den richtigen Partner, Mindset und Zeitpunkt. Und den Mut, es einfach zu tun. Austrian Airlines, Simplewish & ambuzzador taten es. Drei Stimmen zu #FlyMeTo.

Die Herausforderung

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Wie kann es gelingen, das Thema Gutschein Schenken attraktiver zu machen? Praktikabler und einfach zu organisieren? Für Geburtstage, Hochzeiten, ... Anlässe zu denen man gerne für einen Flug zusammenlegt. Mit dieser Frage starteten wir in die Produkt- und Service Werkstatt.

Die Lösung

Austrian Airlines machte es ihren Kunden besonders leicht, ein passendes Geschenk zu finden: Die Seite http://FlyMeTo.austrian.com ermöglicht gemeinsames Erstellen & Finanzieren eines Geschenks/Fluggutscheins mit FreundInnen. Unkompliziert, digital und noch nie bei einer Fluglinie dagewesen.

Damit von der Entscheidung für diese Idee bis zum Launch nur 10 Wochen vergehen mussten, spielten hier die perfekten Partner zusammen. Auf der einen Seite Austrian Airlines, die sich als Innovations-Speedboat innerhalb des Lufthansa-Konzern bewähren. Auf der anderen das Wiener Start-Up Simplewish, spezialisiert auf Gruppenschenken und verantwortlich für die technische Lösung. Und mittendrin ambuzzador, um den Großkonzern mit dem Startup zusammenzubringen und die Produktentwicklung am Kundenwunsch auszurichten.

Julian Fischer

Mit FlyMeTo ist es uns gelungen, die Bedürfnisse unserer Community in den Mittelpunkt zu stellen. Dass wir damit ins Schwarze getroffen haben, sehen wir an den Erfolgen und dem internationalen Brancheninteresse an der Innovation. Als Austrian Airlines bauen wir damit im Lufthansa Konzern unsere Rolle als Speedboot in Sachen Innovation weiter aus.

Julian Fischer, Head of Austrian Product & Innovation | Austrian Airlines

Beitrag ambuzzador

Die Wünsche der Community im Mittelpunkt der Produktentwicklung zu stellen. An der Verbindungsstelle Konzern und StartUp. Elaborierte Prozesse mit Beta Versionen zu "verheiraten", um in kurzer Zeit bereit zu sein für einen Markttest. Das alles ermöglicht die Produkt- und Service Werkstatt von ambuzzador. Kundennahe Produktentwicklung mit bewusster Integration der Linienorganisation zum richtigen Zeitpunkt und nur dort, wo es Mehrwert stiftet.

Das Ergebnis

Gelungen! Fly me to ist bis heute eine bewährte Lösung für das Verschenken von Gutscheinen, die von Austrian Kunden gerne genutzt wird.

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Von links nach rechts: Max Unger (damals ambuzzador), Julian Fischer (Austrian Airlines), Sabine Hoffmann (ambuzzador) & Christoph Bitzner (simplewish)

Immer zuhören, immer optimieren

Die Innovationsbereitschaft zeigt sich auch dadurch, dass die Kampagne nach dem Launch noch laufend angepasst wird. „Konzerne haben oft die Eigenschaft, alles auf Punkt und Beistrich ausspezifiziert und genauso umgesetzt haben zu wollen. Von diesem Gedanken wollen wir weg. Es muss nicht alles zu 100 Prozent fertig sein. Wir passen immer noch an, und das verschafft uns Flexibilität und Schnelligkeit. Genau das können wir von Start-ups lernen und dazu muss man Start-ups nutzen“, so Fischer.

Deswegen ging man mit einer voll funktionsfähigen Betaversion des Moduls schon online, und begann von der ersten Sekunde weg, den Usern zuzuhören und von ihnen und ihrem Nutzerverhalten zu lernen. ambuzzador und Simplewish analysieren seit dem Launch laufend Userströme, testen Landingpages und unterschiedliche Inhalte und optimieren bei der E-Mail-Kommunikation und Wordings, um die optimale Art und Weise zu finden, den Kunden den jeweils nächsten Schritt so klar wie möglich zu machen. Besonders, da es sich um eine solche Neuheit handelt. Unger: „Es geht darum, Komplexität für die Kunden zu verringern.“

Diese Art der ständigen Verbesserung sieht er auch als Vorbildfunktion. „Das sollten Unternehmen wirklich verinnerlichen. Feedback von Kunden kann Kosten sparen. Man hat die Möglichkeit, sehr effizient Feedback aufzunehmen und umzusetzen und immer weiter zu optimieren. Es ist ein nicht-endender Prozess.“

Vor allem einer, der jetzt so richtig funktioniert. Als Christoph mit seinem Partner Simplewish vor 3 Jahren aus der Taufe hob, gab es noch diverse Vorbehalte rund um ihre Social Gifting-Mechanik. „Wir merken, dass nach drei Jahren unsere Saat langsam Früchte trägt und jetzt gerade starke Lerneffekte einsetzen. Shareconomy, der Social-Gedanken und die stets weiter verbreitete Verwendung von Onlinepayment ergeben immer neue Möglichkeiten. Jedes neue Jahr bringt den Usern mehr Vertrautheit mit solchen Konzepten und Innovationen. Deshalb ist gerade jetzt ein entscheidender Zeitpunkt, noch ahead of the curve zu sein.“

In ambuzzador hat Austrian Airlines einen langfristigen Partner, mit dem die nächsten Innovationen schon im Blick sind. Von der Ausweitung der FlyMeTo-Idee auf weitere Anlässe bis hin zum Fokus weg vom Transport von A nach B und hin zum Kundenerlebnis im Mittelpunkt der Reisekette. Innovation liegt in der Luft.

Solche Promotoren gab es jedoch im Falle FlyMeTo bei der Austrian durchaus, wie ambuzzador Max Unger als Projektkoordinator erzählen kann: “Für so eine Kampagne braucht es aufseiten des Konzerns Pioniere, die gewillt sind, Extrameter zu gehen. Das war eines der zentralsten Elemente des Projekts: Wir hatten Partner in Form von Julian Fischer oder Karl Höllriegl, die sich dieser Sache angenommen haben, dahinter standen und auch intern den ein oder anderen Extrameter gegangen sind, um das Projekt erfolgreich aufzusetzen.“

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