Yes, we SCRUM!

Aufgaben aufteilen, wissen was bei den anderen gerade passiert, herausfinden wer Unterstützung braucht: Seit nunmehr ein paar Wochen arbeiten wir mit der SCRUM-Methode ! Hier präsentiere ich euch ein paar Einblicke aus dem Social Media Marketing Team.

Falls sich jemand wundert, was das mit Rugby (siehe Headerfoto) zu tun hat: Der Begriff Scrum steht im Sport für das "angeordnete Gedränge", das das Spiel neu startet - was den Erfindern des agilen Frameworks Scrum als Inspiration diente.

Geplant – in Arbeit – Mic drop!

Wir denken seit einiger Zeit in Schubladen. Klingt seltsam, ist aber produktiv. Wenn es darum geht, unsere wöchentlichen Aufgaben zu planen und zu erledigen, arbeiten wir im Social Media Marketing nach der SCRUM Methode . Aber was kann man sich darunter vorstellen? Nun, am besten lässt es sich anhand ein paar Beispielen erklären:

Stefan muss noch in dieser Woche 4 Ad-Kampagnen mit kundenspezifischem Zielgruppentargeting erstellen, ist aber auf einigen Kundenterminen unterwegs und muss sich für einen Vortrag vorbereiten. Franci hat in dieser Woche ein wenig mehr Luft und ist ebenso im Stande, den Task gleich schnell und gleich gut zu erledigen. Was wäre in dieser Situation logisch? Exakt – Franci übernimmt Stefans Task in dieser Woche, sodass beide zwar eine dicht geplante, aber nicht zu stressige Woche haben. Das (und noch einiges mehr) ist SCRUM!

Durch’s Reden kommen d’Leit zam.

Aus diesem Grund stellen wir uns teamintern täglich jeden Morgen für 15 Minuten zusammen und gehen all unsere Tasks im Schnelldurchlauf durch und finden heraus, wer bis oben hin verplant ist, wer noch Ressourcen hat und wer jemandem etwas abnehmen kann. Wie ihr seht – es geht um Überblick. Keine Grauzonen mehr, keine Dunkelziffern mehr!

Buzzistin Barbara würde sagen (okay, sie hat das tatsächlich so gesagt):

Als Product Owner steht man bei SCRUMbuzzador vor der großen Herausforderung einen Überblick über ALLE laufenden und geplanten Projekte zu haben. Nur so kann man dem Team bei der Priorisierung helfen und rechtzeitig erkennen wenn Anstrengungen drohen ins Leere zu laufen. Unglaublich spannend jedes Projekt und jede Aufgabe zu hinterfragen!

Aufgabenplanung endet nicht nach einer zeitlichen Aufwandsschätzung, das macht SCRUM sehr schnell deutlich. Wir legen für jeden Task eine sogenannte „definition of done“ fest und beschäftigen uns von Anfang damit, welches Ziel erreicht werden muss – und damit auch intensiver mit den Anforderungen, die sich stellen. Brauche ich jemanden, um den Task zu erledigen? Woran könnte ich scheitern? SCRUM stellt diese Fragen und wir lernen.

SCRUM fordert. Die individuelle Planung, die täglichen Stand Ins im Team und unser donnerstägliches Planning Meeting verlangen vor allem Einsatz und Zeit. Wir nehmen uns diese Zeit, um als Social Media Profis und als Team zu wachsen. Um gemeinsam schneller unsere Ziele zu erreichen, um täglich vom Wissen der Teammembers zu profitieren und um nie aufzuhören, Neues zu versuchen. Mic drop.

Word of mouth!

Und was denken die buzzistinnen und buzzisten darüber? Hier ein paar Eindrücke über SCRUM in – wie könnte es anders sein – 140 Zeichen… ;-)

Philipp: Abgesehen davon, dass man einfach strukturierter arbeitet, hat man besseren Einblick in andere Bereiche des Teams und kann Arbeit aufteilen.

Eva: Man teilt sich seine Zeit bewusst ein und versucht die damit verbundenen Ziele zu erreichen.

Stefan: Durch die täglichen Meetings, in denen die Tasks des gesamten Teams besprochen werden, können wir uns besser gegenseitig unterstützen.

Felicitas: Die Priorisierung der wöchentlichen und täglichen Tasks in den Stand-ins, erleichtern eine effizientere Arbeitsweise sowohl individuell als auch im Team.

Klara: Mit der „definition of done“ rückt die Zielsetzung der Aufgabe in den Vordergrund. Ich mache mir von Anfang an Gedanken, was notwendig ist, um den Task zu erfüllen, statt ungeplant reinzustarten.

Sabine: Visionäre Projekte brauchen klare Ziele. Mit Scrum bekommt nun jeder Tag eine eigene Vision und jeder Task wird zu einem kleinen visionären Projekt – was ist dein Ziel für den heutigen Tag? Ps: Wenn ich groß bin, werde ich Scrum Master!

In diesem Sinne – let’s scrum!

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