#FlattenTheCurve: Wir zeigen unsere Home Office Setups

Die Lage in Österreich in puncto COVID-19 scheint weitgehend unter Kontrolle. Dennoch müssen wir in den nächsten Tagen und Wochen darauf achten, dass wir diszipliniert bleiben. Wer kann, soll von Zuhause aus arbeiten. Jeder sollte nur für das Nötigste nach draußen gehen und die sozialen Kontakte massiv einschränken. Nur so schaffen wir es unsere gefährdetsten MitbürgerInnen zu schützen. Nur so schaffen wir es das Gesundheitssystem gemeinsam aufrecht zu erhalten. Hierfür tragen wir alle die Verantwortung.

Der Begriff der Stunde lautet also: Social Distancing. Das betrifft nicht nur das Privatleben, sondern auch das Arbeitsleben. Bei ambuzzador haben wir uns schrittweise im Laufe der Woche in unsere Home Offices zurückgezogen. Jeder von uns hat in Sachen Home Office seine eigenen Vorlieben, Tipps, Tricks und Produktivitätsbooster.

Daher stellen wir hier unsere persönlichen Home Office Setups vor:

Maries Arbeitsplatz

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Home Office Arbeitsplatz von Marie

Must Have-Tools

  • Kaffee, Smoothies & Säfte
  • Blumen (machen mich happy!)
  • Laptop, Maus & Block
  • Bequemer Sessel
  • Musik & Kopfhörer

Was ich tue, um produktiv zu bleiben

  • Mich wie immer fertig machen und meinen Alltag wie üblich beginnen.
  • Vielleicht vorher noch eine Home-Workout-Session einlegen, da man sonst nur herumsitzt
  • Elektronische Musik hören
  • Calls mit meinen KollegInnen starten

Persönliche Pros

Ich kann ständig zum Kühlschrank, Pakete entgegen nehmen und Dinge besser abarbeiten. Es ist alles etwas ruhiger.

Persönliche Cons

Mir fehlen meine KollegInnen. Mein Sessel ist nicht ganz so optimal und die Umgebung ist immer dieselbe.

Philipps Arbeitsplatz

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Home Office Arbeitsplatz von Philipp

Must Have-Tools

  • Ein zweiter Bildschirm, sodass ich ohne viele verschiedene Fenster mit dem Team in Kontakt bleiben und arbeiten kann.
  • Apple HomePod: Ohne Radio, Podcast oder Musik ist es mir bei der Arbeit im Home Office zu ruhig. Ich brauche einen gewissen "Noise" Level im Hintergrund.
  • Headset, sodass ich freihändig mit dem Team virtuell zusammenarbeiten kann.

Was ich tue, um produktiv zu bleiben

  • Konnektivität und virtuelle Abstimmung mit dem Team sind für mich extrem wichtig. Wenn ich merke, dass wir alle von Zuhause aus an einem Strang ziehen, treibt mich das an.
  • So absurd es klingt: Aber sich so zu kleiden, wie im Office bzw. bei einem Kundentermin wirkt sich auf die eigene Arbeitshaltung aus. Um es mit den Worten von Lagerfeld zu sagen: Wer eine Jogginghose trägt, hat die Kontrolle über seine Arbeitsweise verloren.
  • Auszeiten nehmen. Wenn der Laptop von morgens bis abends direkt vor der Nase steht, kann es ziemlich verlockend sein Pausen zu vernachlässigen. Kurz Luft schnappen oder mittags kochen, sind ein super Ausgleich.

Persönliche Pros

Das Öffi-Pendeln entfällt. Nicht nur wichtig in Zeiten von COVID-19. Denn: Es spart einem auch extrem viel Zeit.

Persönliche Cons

Virtuelles Zusammenarbeiten funktioniert. Doch selbst die besten Tools können das regelmäßige gemeinschaftliche Mittagessen & Zusammenarbeiten im Team nicht ersetzen.

Annkathrins Arbeitsplatz

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Home Office Arbeitsplatz von Annkathrin

Must Have-Tools

  • Kaffee, Headphones, Schreibblock
  • Smartphone, eventuell für Podcasts (Nebenbei-Beschallung). Tagelange Ruhe macht mich nervös 😉

Was ich tue, um produktiv zu bleiben

  • Morgens fertig machen. Etwas gemütlicher als für die Außenwelt, aber duschen, anziehen, fertig machen, muss sein.
  • Normale Arbeitsabläufe & Zeiten beibehalten.
  • Auch mal den Arbeitsplatz in der Wohnung ändern. Mein Motto: Neuer Ort, neue Ideen!

Persönliche Pros

In kurzer Zeit mehr schaffen durch weniger Ablenkung.

Persönliche Cons

Soziale Isolation. Wenn man keinen Partner oder Familie hat, ist man im täglichen Home Office alleine.

Evas Arbeitsplatz

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Home Office Arbeitsplatz von Eva

Must Have-Tools

  • Wasser
  • Kaffee
  • Ruhe

Was ich tue, um produktiv zu bleiben

  • Direkt nach dem Aufstehen loslegen!
  • Mir einen Platz vor dem Fenster suchen - so arbeite ich am liebsten!
  • Gemeinsame virtuelle Rituale mit den KollegInnen..
  • Für repetitive Aufgaben Musik anmachen.

Persönliche Pros

Flexibilität in der Ortswahl, arbeiten von wo ich möchte, länger schlafen.

Persönliche Cons

Ich vermisse meine KollegInnen, den spontanen Austausch und meinen Arbeitsweg, da ich jeden Morgen schon eine halbe Stunde an der frischen Luft bin.

Emanuels Arbeitsplatz

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Home Office Arbeitsplatz von Emanuel

Must Have-Tools

  • Technische Ausrüstung: je nach Ort anders. Das Wichtigste dabei sind aber meine Kopfhörer mit Freisprechmöglichkeit. Ich will weder andere noch mich durch Rückkopplungen in den Wahnsinn treiben.
  • Epic-Board und Tasks in Jira, zusätzlich auch auf Post-Its.
  • Tägliche Routinen: Check-Ins und Check-Outs mit TeamkollegInnen, aber auch zwischendurch viele Chats und Calls. Das sind wir zum Glück ohnehin gewohnt 😉

Was ich tue, um produktiv zu bleiben

  • Ich gönne mir den einen oder anderen Kaffee und Tee.
  • Mein absoluter Tipp für Produktivität im Home-Office: brain.fm. Mit diesem Tool kann man konzentrierter als mit jedem anderen Produktivitätstool arbeiten. Selbst das US-Wrestling Team schwört drauf.
  • Auch bei mir stehen Post-Its hoch im Kurs. Kreativität sind damit keine Grenzen gesetzt!

Persönliche Pros

  • Man kann sich im Home-Office speziell auf kreative und strategische Schaffung konzentrieren.
  • In dieser Krisensituation merkt man erst, ob Teams effizient und effektiv miteinander zusammenarbeiten oder nicht. Bei uns läuft das ziemlich gut!

Persönliche Cons

  • Manchmal ist es schon etwas merkwürdig, wenn man nicht mit seinen KollegInnen über den Tisch sprechen kann. Ich ertappe mich manchmal dabei einen Satz beginnen zu wollen, bis ich merke, dass mir jetzt wohl eher keiner zugehört hat.
  • Durch die Bandbreitenprobleme, kann das der oder andere Videocall herausfordernd sein.

Felicitas Arbeitsplatz

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Home Office Arbeitsplatz von Felicitas

Must Have-Tools

  • Kaffee
  • Wasser
  • Zweiter Bildschirm
  • Webcam
  • Freisprechanlage oder Headset
  • Laptop-Ständer, Maus und Tastatur

Was ich tue, um produktiv zu bleiben

  • Trotzdem so früh aufstehen, als würde ich in das Office gehen. Meine Frühstücks- und Morgen-Rituale weiter zelebrieren!
  • Wenn es schön ist: einen Sprung auf die Dachterrasse gehen, um Vitamin D zu tanken.
  • Gemeinsam mit meinem Freund Essen und Pausen einlegen.
  • Meinen Arbeitsplatz so einrichten, wie er auch im Office ist (zum Beispiel: Post-Its griffbereit haben)
  • Regelmäßige Calls mit meinen Kunden und Teams, um in Kontakt zu bleiben
  • Mir Inspiration auf Medium oder LinkedIn suchen. Es geht vielen gleich und auch, wenn wir alle Zuhause sind, kann man die Motivation und Nähe spüren #Community
  • Aufstehen und Dehnen oder eine kurze Yoga-Session machen (meine Matte liegt ja gleich daneben 😉).
  • Gute Musik einschalten, die mich motiviert.
  • Viel Wasser und oder Tee trinken.

Persönliche Pros

Kurzer Weg zum Arbeitsplatz, gute Aussicht, Ruhe und meine Dachterrasse für eine kurze Pause. Außerdem eine Quick-Training-Möglichkeit (Yoga oder Meditation) gleich neben dem Arbeitsplatz .

Persönliche Cons

Ich vermisse das Team und die kopffreie Zeit auf dem Weg zur Arbeit. Außerdem fehlt das gemeinsame Mittagessen und das Bett oder die Couch können sehr verlockend sein.

Barbaras Platz hinter dem Arbeitsplatz 😉

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Home Office Arbeitsplatz von Barbara

Must Have-Tools

  • Viel Bastelmaterial und den immer griffbereiten Staubsauger.
  • Ein alter Laptop, auf dem die Kinder "schreiben" dürfen.
  • Meditations-App "Headspace".
  • Nervennahrung: Obst, Nüsse, Kurkuma u.ä.

Was ich tue, um produktiv zu bleiben

  • Klare Prioritäten: was muss JETZT gemacht werden und was kann ich in Ruhe abends machen, wenn die Kinder schlafen.
  • Volle bewusste Aufmerksamkeit im Hier und Jetzt statt viele kleine Dinge nebenbei zu machen.
  • Post-Its überall - um Gedanken auszuspeichern und sich ihnen dann zu widmen, wenn Zeit dafür ist.

Persönliche Pros

Man lernt konsequent zu priorisieren und die Dinge kreativ zu nutzen, die man Zuhause hat. Zudem spare ich mir drei Stunden pro Tag, die ich sonst für das Pendeln vom Burgenland nach Wien aufwenden müsste.

Persönliche Cons

Viel Zeit am Handy - telefonieren, schreiben, News holen. Technische Probleme bei Video Calls können die Nerven aufreiben.

Sabines Arbeitsplatz

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Home Office Arbeitsplatz von Sabine

Ich zeige euch mein Zimmer, in das ich mich immer dann zurückziehe, wenn ich für mich sein möchte. Hier fühle ich mich wohl!

Must Have-Tools

  • Technische Ausrüstung: Laptop & Ständer, Tastatur, Headset, VideoCam...
  • Überblick: ein Board mit den ambuzzador Milestones der nächsten Wochen.
  • Tägliche Routinen: Für mich und gemeinsam mit dem Team.

Was ich tue, um produktiv zu bleiben

  • Viel Wasser trinken.
  • Kontakt mit der Außenwelt: Anrufe und WhatsApp, um sich auszutauschen - über Emotionen und einfach so. Das motiviert und bringt Inspiration!
  • Alles was ich brauche in Griffweite.
  • Post-Its, um meine vielen Gedanken und Ideen festzuhalten - das sind im Moment viele...

Persönliche Pros

  • Steigerung meiner Produktivität: Ich habe den Fokus auf mich und meine Aufgaben. Keine Ablenkungen im Außen...
  • In unseren ambuzzador internen Slack Kanälen spüre ich so viel Motivation und Zusammenhalt, das motiviert mich noch zusätzlich!

Persönliche Cons

  • Mir fehlen die Menschen... mein Team und die Kunden.
  • Manches erklärt sich virtuell schwieriger als persönlich.

Stefans Arbeitsplatz

Stefans Arbeitsplatz

Home Office Arbeitsplatz von Stefan

In der Wohnung habe ich gleich mehrere Plätze, von denen ich arbeiten kann.

Must Have-Tools

  • Laptop
  • Internet
  • Strom
  • Kaffee
  • Headset

Was ich tue, um produktiv zu bleiben

  • Eiskaltes priorisieren, damit ich die limitierte "produktive Hirnarbeitszeit" fokussiere.
  • Pausen machen und mit den Kindern zwischendurch spielen.

Persönliche Pros

  • Ruhe! Niemand kommt einfach so zu mir oder schreit was über den Tisch.
  • Wir lernen neue virtuelle Skills und Methodiken.

Persönliche Cons

  • Wechsel der Aufmerksamkeit zwischen spielenden Kindern und offenen Tasks ist das Anstrengendste, was ich bisher erlebt habe, sogar anstrengender als ein Wunschfit-Training.
  • Manchmal rausgehen und andere Menschen als die Billa-MitarbeiterInnen zu sehen, wäre schon schön.

Josefs Arbeitsplatz

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Home Office Arbeitsplatz von Josef

Ein ehemaliger Balkontisch hält her und funktioniert das Schlafzimmer kurzerhand zum agilen Office um. Oder so, erkläre ich mir das zumindest jeden Morgen.

Must Have-Tools

  • Laptop und Internet (Ohne ging wohl wirklich nicht)
  • Zweiter Bildschirm (zuhause wechsle ich nicht so oft den Ort, deswegen bleibt der Bildschirm auch angeschlossen)
  • Maus (Nur mit Trackpad breche ich mir die Finger)
  • Kopfhörer (Bestenfalls für Laptop und Handy)
  • Ausblick (Let me see the sky)
  • Wasser (Um die Gedanken in den Fluss zu bringen)

Was ich tue, um produktiv zu bleiben

  • Bei Produktivitätsflaute Mini-Tasks "runterhaggeln" und mit lauter Musik im Ohr dann nicht aufhören

Persönliche Pros

  • Kein Anfahrtsweg ins Büro (Zeitersparnis)
  • Grundsätzlich mehr Zeit für klassische „Haggn“, wenn man nicht ständig durch die Stadt tingelt zwischen Terminen
  • Neue Formate entstehen durch die räumliche Trennung, sowohl intern als auch extern

Persönliche Cons

  • Kein Anfahrtsweg ins Büro (War bisher ein Auslaufen und Abschalten)
  • In virtuellen Coworkings kann man nur mehr schwer im Raum auf und ab gehen. Meine Ideen brauchen meistens Auslauf
  • Weniger Kontakt mit den Kollegen abseits der Aufgaben

Wie schaut euer persönliches Home Office Setup aus? Zeigt es uns in den Kommentaren auf LinkedIn, Facebook oder Twitter!