Stärkenprofile als gemeinsame Sprache für powervolle Teams

Wie stellen Sie Ihre Teams zusammen? Nach Fähigkeiten? Nach freien Ressourcen? Oder setzen Sie auf fixe Teams? Und wie gestalten Sie die virtuelle Team-Zusammenarbeit, wenn man mit KollegInnen noch nie gemeinsam am Tisch gesessen ist?

Wir haben in den letzten Jahren all diese Varianten probiert und virtuell einiges ausprobiert und unsere Erfahrungen gemacht:

Mal waren die Teams voll im Flow, haben mit viel Freude die Arbeit gerockt und dann wieder fühlte sich die Arbeit schwer an und man ging gefühlt viele leere Meter.

Retrospektiven sind Teil unserer Arbeitsprozesse und helfen uns, solche Erfahrungen zu analysieren und daraus zulernen. Und immer wieder zeigen sich dabei Aspekte, denen wir uns in der Führung stellen müssen:

  • Manche Aufgaben macht man lieber als andere.
  • Eine Zusammenarbeit mit KundInnen auf Augenhöhe bereichert beide Seiten.
  • Die Verteilung von Rollen sorgt für klare Verantwortlichkeiten, schränkt aber auch die Persönlichkeit ein.
  • Virtuell gehen so viele Aspekte der Zusammenarbeit verloren.
  • ...

Wir entfalten wir bewusst unsere Superkräfte?

Eine Gemeinsamkeit bei diesen Erkenntnissen scheinen Superkräfte zu sein, die manche von uns haben. Und deshalb fallen uns manche Aufgaben leichter, harmonieren wir eher mit anderen, können unsere Rollen voll ausfüllen oder Emotionen ausdrücken.

Diese Superkräfte in Worte zu fassen und noch mehr, danach Teams zusammen zu setzen, ist unsere Herausforderung, jeden Tag. Dafür bedienen wir uns der 34 CliftonStrengths-Talentthemen. Sie helfen uns herauszufinden, welche angeborenen Talente man zu Stärken entwickelt hat, die einen nun durchs Leben begleiten und manchmal hilfreich sind und ein andermal im Weg stehen.

Auf dem Weg von den ersten Analysegesprächen mit jedem/r MitarbeiterIn, Teamevents zum gegenseitigen Kennenlernen und gemeinsamen Verständnis bis hin zu einem gemeinsamen Teamprofil begleitet uns André Ilg von Currents & Tides.

staerken2.jpg

Stärkenprofile

Plötzlich wird alles viel einfacher...

Nach viel Vorarbeit trauen wir uns nun erstmals sagen, dass uns das Bewusstsein unserer Stärken das Zusammenarbeiten wesentlich erleichtert, weil

  • wir nun gemeinsame Begriffe für Dinge haben, die wir gerne tun und gut können.
  • es uns leichter fällt, unsere KollegInnen für etwas zu begeistern, weil wir wissen, wie wir sie ansprechen müssen.
  • wir Teams bewusst zusammensetzen, je nach Anforderungen des/der KundIn oder des Projekts.
  • es vor allem im virtuellen Arbeiten enorm wichtig ist, im Home Office vor Bildschirmen, die man an und abdrehen kann, sich gegenseitig gut zu kennen und sensibel wahrzunehmen, wie es dem/der anderen geht.
  • es uns hilft, gezielter Feedback zu geben und dadurch das Wachstum jedes/r einzelnen von uns zu fördern.
  • wir dank des Teamprofils nun auch wissen, wo unsere Stärken als ambuzzador Team liegen und wie wir diese bewusst nutzen können, um unseren Purpose zum Ausdruck zu bringen.
Stärkenbasiert Arbeiten bedeutet nicht, nur Aufgaben zu machen, die einem leicht fallen. Sondern schwierige Aufgaben so anzugehen, dass sie einem leicht fallen.

Stärkenbewusstheit im Arbeitsalltag

Um all diese Effekte des stärkenbasierten Führens nutzen zu können, war schnell klar, dass wir die Stärkenprofile in unsere Rituale einbetten müssen. Erst so werden sie für jeden von uns greifbar, lassen sich entwickeln und kommen bewusst zum Einsatz.

  • Regelmäßige Reflexion: Wir reflektieren jede Woche nicht nur unsere Projekte, sondern auch uns selbst und den Einsatz unserer Stärken: Welche Stärke konnte ich letzte Woche einsetzen und wie hat mir das bei der Aufgabe geholfen?
  • Stärkenbasierte Zielvereinbarungen: Um den Beitrag an unseren Zielen (nach OKR Prinzip) für jeden einzelnen von uns sichtbar zu machen, führen wir jedes Quartal Zielgespräche. Spannend wird es, wenn wir hier in die Tiefe gehen und jedeR für sich herausfindet, wie die Wirkung der vereinbarten Maßnahmen durch bewussten Einsatz von Stärken maximal wird.
  • Stärkenbasiertes Staffing von Projekten: Wer auf welchen Projekten arbeitet wird natürlich auch von den Fähigkeiten und Ressourcen bestimmt, aber auch die Stärkenprofile entscheiden über die Zusammensetzung von Teams. Denn erst wenn die Zusammenarbeit zwischen Kunde/in und ambuzzador beide zum Strahlen bringt, sind Projekte wirklich erfolgreich.
  • Transparente Stärkenprofile: Und ein wichtiger Punkt, der vielleicht selbstverständlich ist, vielleicht aber auch nicht, deshalb erwähne ich ihn hier noch mal extra: Jedes Stärkenprofil soll für jeden zugänglich sein. So kann gezielt Feedback gegeben werden und die gemeinsamen Begriffe werden verwendet.

Vor welcher Herausforderung stehen Sie aktuell in der Führung?

Kann Ihnen bei der Lösung der stärkenbasierte Ansatz helfen? Lassen Sie es uns in einem unverbindlichen Erstgespräch herausfinden!