Social Media RELATIONS: Wie Markenbotschafter neues Vertrauen aufbauen

Bigger, Better, Faster, More! Wir werden von intentionsgeladenen Kommunikationsbotschaften regelrecht überschwemmt. Der bisherige Weg von Unternehmen, mit verstärkter Kommunikation und erhöhtem Werbedruck zu kommunizieren, funktioniert immer weniger. Beweis gefällig? Im DACH-Raum nutzen ca. 30% der Bevölkerung Ad-Blocker (Quelle: GlobalWeIndex).

Man merkt: Das Senden von cleveren Botschaften allein reicht nicht mehr. Es kommt nicht nur darauf an, WAS gesagt wird, sondern vor allem auch WER die Botschaft vermittelt. Um zur Öffentlichkeit durchzudringen, müssen Unternehmen jetzt auf Vertrauen setzen.

Wem vertrauen wir?

Laut dem Statistischem Bundesamt schenken 53% der Befragten Freunden, Bekannten und Verwandten das meiste Vertrauen, wenn es um Empfehlungen für Kaufentscheidungen geht. Für 45% galt das positive Wort von vorherigen Käufern als entscheidend.

Was heißt das für uns? Wir vertrauen Menschen, nicht Marken. Wir glauben Gesichtern, nicht Logos. Wir reagieren auf Authentizität, nicht auf Werbung. Daher: Profitieren Sie doch von genau diesem Vertrauen, das Menschen in ihrem direkten Umfeld genießen und binden Sie sie gezielt in die Kommunikationsstrategie ein. Neben KundInnen oder Influencern gibt es noch eine weitere Gruppe, die sich hervorragend dafür anbietet: die eigenen MitarbeiterInnen.

Social Media RELATIONS mit MarkenbotschafterInnen – that´s why

Markenbotschafter, Brand Ambassadors, Social Media Heroes, Corporate Influencer - Programme zum strategischen Aufbau von MitarbeiterInnen zu authentisch agierenden Kommunikationspartnern tragen viele Namen. Sie alle eint, dass MitarbeiterInnen ihre eigenen, persönlichen Profile zur Kommunikation auf den Social Media Plattformen einsetzen, um die Unternehmenskommunikation zu unterstützen.

Frei nach dem Motto – jeder kann, keiner muss – haben sie die Möglichkeit, online in ihren individuellen Netzwerken, Followern und Freunden Einblicke über ihre Arbeit und das Unternehmen zu geben. Mit einer Sprache fernab vom Presseaussendungs-Deutsch, das wir alle nur zu gut kennen. Und damit mit hoher Glaubwürdigkeit.

Im Grunde passiert das ja heutzutage schon, nur nicht immer begleitet oder gesteuert: Laut einer Befragung von weber shandwick und KRC RESEARCH haben 50% der befragten MitarbeiterInnen schon über ihren Arbeitgeber auf Social Media gepostet. Laut LinkedIn selbst würden sich 61 % der LinkedIn Mitglieder, die ihrem Unternehmen folgen, sogar gerne als Markenbotschafter zur Verfügung stellen.

Von KMUs bis hin zu Großkonzernen, begleitete ambuzzador schon mehrere Unternehmen bei der Einführung von Social Media RELATIONS. Und es zeigt sich: Nicht alle, aber viele MitarbeiterInnen möchten das eigene Unternehmen unterstützen und die Unternehmensvision nach außen tragen. Die Begeisterung und die Verbundenheit mit dem Unternehmen, die diese Personen vermitteln können, sind einzigartig und in keiner anderen Weise replizierbar. Lässt sich Ihr Unternehmen dieses Potential entgehen?

MarkenbotschafterInnen zahlen sich aus

Neben den unverholen individuellen Ansichten der einzelnen MitarbeiterInnen, profitieren Unternehmen natürlich auch von deren persönlicher Reichweite. Insgesamt sind die Netzwerke der MitarbeiterInnen durchschnittlich 10 Mal größer als die Follower-Base der Unternehmen selbst. Als Erfolgsmessung bietet sich an, die Reichweite der einzelnen Personen zu monitoren und einen vergleichbaren Werbewert zu ermitteln. Das hilft bei langfristigen Implementierung eines solchen Programms im generellen Kommunikationsmix.

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MarkenbotschafterInnen entwickeln – so geht´s

Damit Ihre MitarbeiterInnen auf den verschiedenen Social Media Plattformen aktiv werden können und positiv auf Ihr Unternehmensimage einwirken können, gibt es drei essenzielle Faktoren:

  1. Reason Why: MitarbeiterInnen müssen verstehen, warum sie auf Social Media aktiv werden können und sollen. Was ist interessant für mein Netzwerk, was möchte ich vermitteln? Und: Welche Themen des Unternehmens passen zu mir, meiner Job-Position und meiner Expertise?
  2. Know-How: Es muss ein klares Verständnis geben, wie Social Media genutzt werden soll und wie Social Media funktioniert. MitarbeiterInnen müssen in den technischen Details der Plattformen (how to post) bis hin zu den Social Media-Guidelines des Unternehmens geschult werden. Dieses Wissen gibt Sicherheit und dient als Basis im verantwortungsvollen Umgang.
  3. Vertrauen: Eine Kultur des Vertrauens und das Fördern von Aktivität muss als Unterstützung von Unternehmen geleistet werden. Die Etablierung von Social Media RELATIONS muss kontinuierlich begleitet und der Raum zum Ausprobieren und Verbessern für MitarbeiterInnen ermöglichen werden. Wichtiger Baustein: Das Top-Management muss hier mit an Bord sein. Oft gehört in Anfangsstadien ist die Angst vor Zurechtweisungen von Vorgesetzten und Sätze wie "Bevor ich etwas falsch mache, mache ich lieber gar nichts". Hier ist die notwendige psychological safety enorm wichtig.


Unser Angebot:

ambuzzador steht Ihnen gerne als Partner zur Verfügung, unterstützt Sie in der Konzeption einer Social Media RELATIONS Strategie, im Training Ihrer MitarbeiterInnen und begleitet Sie darüber hinaus bei der Entwicklung Ihrer MitarbeiterInnen zu Brand Ambassadoren mit regelmäßigen Check-ins, Reviews, Refreshs und datenbasierter Erfolgskontrolle.