Neuer Arbeitsalltag: So läuft's im ambuzzador Home Office!

COVID-19 macht momentan beinahe allen ArbeitgeberInnen und ArbeitnehmerInnen zu schaffen. Das ist nicht verwunderlich, denn der Arbeitsalltag verändert sich durch das Virus immens. Wie es sich anfühlt aus dem ambuzzador Home Office zu arbeiten und wie sich das Daily Business umgestaltet, erzählt Content Creator und Consultant Marie Kaltenegger auf ganz persönliche Art und Weise – samt einer Prise Humor…

Office adé

Als am 10.03 die Meldung zum Corona Virus von Gesundheitsminister Rudolf Anschober Wellen in den Medien schlug, saß ich zuerst einmal etwas verunsichert im ambuzzador Office. Verschiedene Fragen schwirrten durch meinen Kopf. Wie geht es mit meiner akademischen Ausbildung in den nächsten Wochen weiter, habe ich noch genug Mannerschnitten zu Hause und wie steht es eigentlich mit der Arbeit? All diese Dinge beschäftigten mich für mehrere Stunden und wollten partout nicht aus meinem Kopf. Ich redete mir daher einfach mal ein, abzuwarten – gesagt getan.

Nur wenige Stunden später, entschloss sich das ambuzzador Steering Team dazu seine MitarbeiterInnen ins Home Office zu schicken und den staatlichen Forderungen nachzukommen. Nach einem kleinen "Home-Office-Schreckensmoment" kam mein Mut allerdings wieder zurück und ich fing an das Positive an der Situation zu sehen. Der Alltag ändert sich ab jetzt eben ein bisschen ...;)

#MyHomeOfficeMoments

7:00: Der Wecker klingelt. Wie jeden Tag stehe ich auf und mache mir Frühstück. Ganz essentiell hierbei: Der Kaffee. Nach meinem kurzen tête-a-tête mit dem braunen Muntermacher geht es auch schon ins Bad. Denn schließlich muss ich ja ins Büro – ich meine, Home Office.

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Ein Kaffee am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen!

8:20: Ich sitze vor meinem persönlichen Schreibtisch und mache es mir erst einmal gemütlich. Ich öffne meinen Arbeitslaptop, bereite Maus und Tastatur vor und lege mir alle meine Unterlagen zurecht, die ich für den heutigen Tag benötige. Eigentlich ist alles so, wie immer – nur, dass ich meine KollegInnen nicht persönlich sehe und einen ersten Morgen-Plausch mit ihnen abhalten kann.

8:45: Die erste Tele-Konferenz findet statt: Ich steigen in den Slack Anruf ein und höre vertraute Stimmen. Ab und zu klingen manche dieser zwar wie Roboter und Sätze wie „Was!?“ oder „Hört mich jemand“ gibt es en masse, aber ein bisschen Conference Call Bingo hat noch keinem geschadet...

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Schon mal Conference Call Bingo ausprobiert?

9:45: Bevor es mit der Arbeit so richtig los geht, hole ich mir noch einen Kaffee. Normalerweise würde ich nun auf meine KollegInnen in der Küche treffen, heute aber ist die Kaffeemaschine mein bester Kumpane.

9:55: Nun heißt es fokussieren. Ich mache mein Jira Board auf und checke meine Tasks für den Tag. Ich priorisiere und sehe mir an, welcher Kunde am meisten Aufmerksamkeit benötigt. Peu à peu arbeite ich alles ab.

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Digitale Task Listen erstellen: Mit Jira!

12:05: Mein Magen knurrt, doch bevor ich meinen Kühlschrank aufsuche, gehe ich meine Slack Nachrichten durch und halte meine Online-Konversationen aufrecht. Ich muss schmunzeln. Die gesendeten Gifs zum Corona Virus in den Gruppen Channels sind einfach genial…

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A Gif a day, keeps the doctor away...

12:15: Wie gerne hätte ich nun eine Mahlzeit unseres internen Kochs genossen. Was es heute wohl gegeben hätte? Möglicherweise die berühmten Spinatknödel mit Rote Rüben Füllung?

12:45: Zurück zum Schreibtisch. Meine Slack App klingelt und ein kurzes internes Update steht an. Um unsere Gedanken und Ideen festzuhalten nutzen wir „Microsoft Whiteboard“ und kritzeln fleißig, fast wie im Office herum. Einer protokolliert, die anderen liefern Inputs.

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Impression aus dem Home Office

14:00: Zeit für einen Snack und einen Blick auf Swat.io, denn Postings müssen formuliert werden. Zugehörig zu den Postings gehören auch noch Grafiken erstellt. Erneut steht ein kurzer Slack Call mit unserem Grafiker Max an.

15:30: Ich mache mich an einen Blogartikel. Dafür betreibe ich erst einmal eine Menge Recherche. Woher kommt Künstliche Intelligenz, wie steht es mit der Umsetzung? Viele Fragen müssen beantwortet werden, doch bevor ich meine Gedanken weiter spinne, klopft es an der Türe. Der Postbote ist da und bringt mir ein Paket.

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Oh, der Postbote war da - einfach praktisch!

16:30: Ein weiteres Stand In für einen größeren Kunden ist notwendig. Meine Kollegen rufen mich an, wir machen Screensharing und gehen eine Powerpoint Präsentation durch. Alles klappt wie am Schnürchen. Alleine der soziale Kontakt geht mir etwas ab. Daher entschließe ich mich später dazu meine Kollegen via Slack anzurufen und virtuell mit ihnen zusammenzuarbeiten. Sie sitzen bei sich zu Hause und ich bei mir. Gemeinsam arbeiten wir separat unsere Tasks ab.

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ambuzzador calling

17:10: Unser letztes virtuelles Stand-In steht auf der Agenda. Alle finden sich nochmals zusammen und wir sprechen darüber, was heute passiert ist. Wer hat was erledigt, wie ist die Stimmung? Nach 15 Minuten haben wir alles erledigt und tauschen uns informell aus.

Morgen geht es wieder weiter: Home Office Day check!

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Home Office ganz easy...