Mit bestehenden Lösungen zu Kunden Innovation

"Das ist ja nichts Neues für uns". In einer meiner letzten Design Sprints, die ich virtuell begleiten durfte, wurde genau dieser Satz von mehreren Teammitglieder ausgesprochen. Um was es ging? Die Ergebnisse aus den Interviews der Zielgruppe.

Die Basis des Design Thinking Ansatzes und der Methode des Design Sprint bildet die Annahme, dass wir als Unternehmen und Team frühzeitig den Fehler vermeiden können, unpassende Lösungen zu entwickeln, in dem wir in nur kurzer Zeit auf Basis von Kundenbedürfnisse (erste) Lösungen generieren. Die Erhebung der Kundenbedürfnisse erfolgt in der ersten Phase, "Empathie", des Design Thinking Prozesses.

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Mit voller Motivation starten die Teams in ihre Kundeninterviews. In den Gesprächen zeigt sich ein wiederkehrendes Muster: Die Teammitglieder sind enttäuscht, wenn es keine bis kaum neue Bedürfnisse zu entdecken gibt, sondern altbekannte Painpoints der Kunden wieder aufkommen. Diese Painpoints können beispielsweise noch nicht adressiert oder Bedürfnisse sein, die „überadressiert“ sind. Oftmals herrscht dabei der Irrglaube vor, dass es komplexe Lösungen benötigt, um den Usern Abhilfe zu schaffen. Das Gegenteil ist allerdings der Fall: Es müssen nämlich vor allem Lösungen geboten werden, die der User vor allem nutzen möchte.

Oftmals passiert es, dass sich das Team aus den erhofften Interviews innovative Game-Changer erwartet. Wenn das nicht der Fall ist, liegt Enttäuschung vor. Game-Changer für die Kunden sind aber nicht nur neue Produkte oder Services. Diese können auch "alte" zu neuem Leben erweckte Lösungen sein, die es bereits gibt oder am User vorbeientwickelt wurden.

Als Begleiter und Partner von Teams in der Entwicklung von Produkten und Services ist es mir sehr wichtig hervorzustreichen, dass es im Endeffekt das Ziel ist, einen Mehrwert für Endkunden zu schaffen. Es ist eine Herausforderung bereits bestehende Kundenbedürfnisse und Painpoints zu lösen - mit den Produkten und Services, die man als Marke schon im Repertoire hat. Richtet man als Unternehmen nicht selbst sein Augemerk auf diese Herausforderungen, wird es jemand anderer definitiv tun.

Die Divise heißt daher: dran bleiben und sich die nötige Unterstützung und Motivation an die Seite holen. Ich unterstütze gerne als Coach und Berater Projekte und Teams dabei, in die kundenorientierte Umsetzung zu kommen, um an bestehenden Produkten und Services zu feilen.

Kollaboration als Lösung, um Zukunft zu gestalten

Einen letzten Gedanken möchte ich hier lassen: Nachdem altbekannte Bedürfnisse wieder in Kundeninterviews aufgetaucht sind, fragt sich das Team meistens auch, wieso sie es noch nicht geschafft haben, diese zu adressieren. Ein möglicher Grund dafür kann sein, dass es schlichtweg noch nicht für das Unternehmen möglich war, eine Lösung umzusetzen, die den Kunden Freude bringt.

Aber haben Sie schon mal daran gedacht, dass eine Kollaboration mit anderen Unternehmen oder Partnern eine Lösung sein könnte? In der heutigen Zeit ist es wichtiger denn je, die Zusammenarbeit zu fördern, Stärken von Unternehmen zu verbinden und damit sein Ecosystem auszubauen und zu intensivieren. Gemeinsam an Lösungen zu bauen, ist der Weg, um die Zukunft zu gestalten.

Was wir bieten:

Seit 16 Jahren begleiten wir Teams in der Neu- oder Wiederentdeckung von Kundenbedürfnisse und der Entwicklung/Optimierung von Produkten und Services. Dabei dient uns der Design Thinking Ansatz der Empathie als Grundstein für viele unserer angebotenen Methoden:

Es braucht oft nur kleine Impulse, um neu als Team und Unternehmen durschstarten zu können. Sie haben das Gefühl, dass Ihr Projekt oder Angebot noch nicht auf dem Level von Kunden angenommen werden, wie Sie es sich erhofft hatten?

Lassen Sie uns gemeinsam über Ihre Herausforderungen sprechen und ein individuelles Angebot sprechen.

Sie waren schon immer an Design Thinking und Design Sprints interessiert und möchten gerne mehr erfahren? Wir haben hier für Sie ein Manual zum Downloaden zusammengestellt