Krisen als Chance in der (Social Media) Kommunikation

COVID-19 betrifft uns alle. Wie viele andere haben wir unser Office nach Hause verlagert und üben uns in Zurückhaltung – nicht raus gehen, das ist der Beitrag, den wir jetzt leisten müssen. Unternehmen bewerten jetzt ihre Budgets neu. Ein beliebtes Sparziel sind hier Marketing und Kommunikation. Doch gerade jetzt sollten Unternehmen präsent bleiben und mit gezielter Kommunikation die Zeit nach der Krise vorbereiten.

Laut einer Befragung von allfacebook.de wurde bei der Hälfte der Unternehmen das Budget für Social Media Marketing gekürzt. Das kann langfristige Auswirkungen haben.

Doch nicht alle Unternehmen drücken auf die (Ausgaben-) Bremse. Einige geben sogar etwas mehr Gas. Sie wissen, dass JETZT die Zeit ist die Beziehung zu ihrer Community zu intensivieren und diese sogar auszubauen. Denn neue KundInnen lernt es sich leichter kennen, wenn sich der Mitbewerb zurückzieht.

Das haben vor allem größere Unternehmen erkannt: Bei Betrieben mit über 500 MitarbeiterInnen veränderte sich das Budget bis dato nicht. Bei 19% der großen Unternehmen wurde das Budget sogar leicht bis stark gesteigert - im Vergleich dazu bei 14% der kleineren Unternehmen.

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Eigene Darstellung nach allfacebook.de

Krisen ordnen den Markt neu: Investitionen ins Marketing machen sich jetzt doppelt bezahlt

Eine richtungsweisende Entscheidung, wenn wir uns an vergangene Krisen orientieren: Amissah, PhD und Udih Money, PhD fassen das im International Journal of Business and Social Science (2015) in Zahlen: Gesteigerte Marketingaktivitäten in Krisenzeiten wirken sich positiv auf den Profit von Unternehmen nach der Krise aus und das um ganze +4,3%.

Das bestätigt auch eine Studie der Agentur Serviceplan: Marken, die in den Krisen 2003 und 2009 ihre Marketingausgaben erhöht haben, konnten aus den Krisen mit gesteigertem Marktanteil herausgehen.

Krisen stellen gerade Kleinunternehmen vor große Herausforderungen. Doch genau diese müssen jetzt Vollgas geben, um nicht von den Big-Playern verdrängt zu werden.

Mit diesen 4 Grundsätzen meistern Sie jede Krise

1 - Aktiv handeln

Unternehmen dürfen sich jetzt nicht zurückhalten – sonst werden sie vergessen. Es gilt nach wie vor Präsenz zu zeigen und mit der Community in Kontakt zu bleiben. Achtung, hier ist Fingerspitzengefühl gefragt: Das Postingverhalten und die Postinginhalte müssen genau auf die Situation abgestimmt werden. Die aktuelle Lage sollte nahezu täglich neu evaluiert werden. Am besten datenbasiert durch Community Listening (Was schreibt die eigene Community?) oder Trend-Screening (Welche Hashtags trenden gerade auf Twitter und in den Nachrichten?).

Gerade im Bezug auf COVID-19 ist Achtsamkeit angebracht. Die Pandemie dringt in unsere persönlichsten Lebensbereiche vor, konfrontiert uns mit gesellschaftspolitischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten und mit Ängsten um unsere Liebsten. Ein sensibler Umgang mit der Situation ist essenziell, um nicht opportun zu wirken.

Philipp Kurz rät Unternehmen: „Stellen Sie Ihr Unternehmen in den Hintergrund und konzentrieren Sie sich darauf, eine Verbindung mit Ihrer Community herzustellen.“

2 - Auf Interaktion setzen

Auch die Community muss jetzt verstärkt betreut werden. Laut der Befragung von allfacebook.de hatten über 40% der Unternehmen im März ein erhöhtes Kommentarverhalten. Ein Grund zur Sorge? Nein – aber ein Grund zum genauen Hinhören und Nachfragen.

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Eigene Darstellung nach allfacebook.de

Gehen Sie in den direkten Dialog mit den einzelnen Usern und beantworten Sie nicht nur deren Fragen, sondern überlegen Sie auch, was Sie von Ihrer Community wissen möchten. Haben Sie schon einmal gefragt, wie diese Ihr Produkt am liebsten konsumiert?

Nie zuvor konnte Ihr Unternehmen so viele Personen unmittelbar am Smartphone erreichen, wie jetzt. Nutzen Sie die Gelegenheit, um mehr über Ihre Community herauszufinden und Ihre Produkte und Dienstleistungen weiterzuentwickeln - Design Thinking mit Ihrer Community. Interessiert? Wir unterstützen Sie gerne.

3 - Smart Spending & datenbasierte Kreation

Gerade das Marketingbudget und die Arbeitszeit begrenzt sind, gilt es das meiste herauszuholen. Um Mediabudgets effektiv und effizient einzusetzen und Realtime-Insights zu erhalten haben wir Data Debbie in Petto. Erfahren Sie jetzt, wie unsere hauseigene KI Ihr Social Media Marketing unterstützen kann und besserer Content entsteht: Mit Künstlicher Intelligenz Social Media Performance pushen!

Unser Tipp: Social Media Marketing ist (fast) von der ersten Impression bis hin zum Kaufabschluss nachvollziehbar. Ein datenbasierter Ansatz liefert Ihnen stichhaltige Argumente und schafft Handlungsspielraum. Zudem kann sich ihr Social Media Team auf die strategische Kreation von passenden Inhalten konzentrieren. Frei nach dem Motto: Weg von Excel und PowerPoint, Kopf frei für die Kreation!

4 - An die Zeit nach der Krise denken und Kunden neu kennen lernen

Auch wenn wir uns das gerade nicht vorstellen können, wird die Krise irgendwann vorbei gehen. Und dann geht es weiter, wie bisher – oder doch nicht. Online-Shopping hat sich alleine im Jänner und Februar 2020 in der USA um 9% gesteigert, Online-Essensbestellungen in Singapur sogar um 300%, so Langton McCombe und James Taylor auf Medium. Immer mehr Menschen sind online und User sind aktiver denn je.

Diese neuen Gewohnheiten und Verhaltensweisen werden uns auch in Zukunft begleiten.

Felicitas Kilga rät daher: „Corona wird das Kundenverhalten nachhaltig verändern. Jetzt ist die Zeit Kundenbedürfnisse neu kennen zu lernen.“

Unser Angebot

So kann ambuzzador Sie unterstützen, um für die ungewisse Zukunft vorbereitet zu sein:

Wir begleiten Sie darüber hinaus bei der Erstellung eines Action Plans, mit dem Sie Ihre Stakeholders an Bord holen.