Empower Your Business: 5 Thesen für ein nachhaltig erfolgreiches 2022

Mit 2021 haben wir ein turbulentes Jahr hinter uns gelassen, in dem jedeR einzelne von uns seine/ ihre Resilienz ausbauen durfte - im persönlichen Bereich, in der Führung, aber auch in konkreten Projekten, Produkten und Angeboten für sich permanent verändernde Marktverhältnisse.

Als Unternehmerin möchte ich mich bedanken für all´ die neuen Perspektiven und Chancen, die mir 2021 präsentiert hat. Als permanent Lernende fühle ich mich herausgefordert, mein Mind- und Skillset weiterzuentwickeln, um noch zukunftssicherer aber auch mit mehr Souveränität und Selbstbestimmtheit durch die nächsten herannahenden Krisen zu gehen. Vielleicht sogar mit Freude an dieser Herausforderung?

Dafür stelle ich fünf Thesen für ein nachhaltig erfolgreiches 2022 in den Raum und freue mich drauf, diese in unterschiedlichen Begegnungen und Projekten in diesem Jahr gemeinsam zu untersuchen und zu ergänzen!

  1. Erfolg neu definieren: Zukunftsfitness statt Optimierung
  2. Digitale Räume zu emotionalen Begegnungszonen machen
  3. Auszeit für den Kopf nehmen
  4. Lernen "als Snack" in den Alltag integrieren
  5. Die Frage nach dem Sinn stellen

#EmpowerYourBusines

Ob 2022 ein erfolgreiches Jahr wird, liegt an uns! Sabine Hoffmann, Januar 2022

Erfolg neu definieren: Zukunftsfitness statt Optimierung

An erster Stelle steht für mich, nicht zuletzt vor dem Hintergrund des Klimanotstands, eine neue Definition von Erfolg: Es ist Zeit für den Return on Impact. Welche neuen Parameter und Kriterien wollen wir heranziehen, um uns zu messen?
Ich denke da an unsere Zukunftsfitness: Ist es heute nicht viel wichtiger für ungeplante Veränderungen gerüstet zu sein, als das zu optimieren was wir schon können und tun?

Woran könnten wir unsere Zukunftsfitness also messen? Hier (m)ein Versuch...

  1. An unserer Fähigkeit in Szenarien zu denken, zu planen, vor allem aber zu handeln! Wie gelingt es uns, Teams, Produktportfolios und Strategien an möglichen Zukünften zu orientieren statt
  2. An unserem Wachstumsmindset: sehen wir als Organisation Veränderung als Chance oder als Bedrohung? Wie äußert sich das in Entscheidungen, Narrativ und Reaktionszeiten?
  3. An unserer Empathiefähigkeit: Wie schnell und leicht gelingt ein Perspektivenwechsel

Digitale Räume zu emotionalen Begegnungszonen machen

Stichwort Empathie: unser persönlicher Austausch hat sich massiv verändert. Findet deutlich weniger und oft im Digitalen Raum statt. Aus unserer gelebten Praxis kann ich berichten, dass auch diese neue Form des Austauschs persönlich sein und sehr viel Spaß machen kann. Zuletzt im Rahmen eines Design Sprints, in dem wir gemeinsam gearbeitet und gecampt haben - in 2 Tagen mit 12 CamperInnen im Austausch waren und so in Rekordzeit die Grundlage für ein neues Produkt und Camping Erlebnis geschaffen haben.

Voraussetzung dafür ist ein sehr gezieltes Erlebnis Design für die TeilnehmerInnen.

  • (online) gemeinsam Frühstücken um Rapport aufzubauen und sich aufeinander einzuschwingen
  • abwechslungsreiche, interaktive Zusammenarbeitsflächen, um gemeinsam zu kreieren
  • professionelle Moderation und Führung durch den Prozess, um voll in den Inhalt eintauchen zu können
  • Aktivierung für Körper und Geist in bewussten Pausen, das braucht unser Gehirn um dabei zu bleiben...
  • abwechslungsreiche Räume und Kulissen schaffen, um gemeinsame Erlebnisse zu schaffen über die man einander erzählen kann!
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Design Sprint am Feuer, im Lockdown Dez 2021

Auszeit für den Kopf nehmen

Raus aus dem Alltag, rein ins Abenteuer. Wir haben dieses Jahr gemeinsam mit unseren Kunden und einer Handvoll StartUps die Erfahrung gemacht wie gut es tut, sich einfach mal ein paar Stunden rauszunehmen, gemeinsam in den Wald zu gehen und am Lagerfeuer auszutauschen wie zB das mit dem Neuen Arbeiten funktionieren kann. Im Camp Canucci - der Premiere für unseren Future Crafting Campus im Kamptal, den wir in diesem Jahr für unterschiedliche Workshops und Team Erfahrungen eröffnen werden.

Aber Auszeit hat auch im (Arbeits)Alltag Platz - in Form von kleinen oder größeren Ritualen:

  • Das startet beim bewussten Ankommen in Meetings, mit zB einer Minute Stille zu Beginn.
  • Eine bewusste Mittagspause, um in Ruhe zu essen. Auch zwischen dem Online Meeting Marathon.
  • Zeit für ein Team Retro am Ende der Woche um Innezuhalten und zu reflektieren was gut und was weniger gut läuft in der Zusammenarbeit.
  • Gemeinsame Teamaktivitäten: wir haben uns etwas angewöhnt gemeinsam zu laufen, um den Kopf frei zu bekommen.
  • Erlebnisformate in der Natur: warum nicht im Weingarten beim Rebschnitt über die neue Organisationsform nachdenken? Das führt zu nachhaltigen Bildern im Kopf und völlig neuen Ideen!
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Gemeinsam den Kopf auslüften beim Vienna Night Run 2021

Lernen "als Snack" in den Alltag integrieren

Im Jahr 2021 habe ich meine Ausbildung zur Life Trust Coachin absolviert, die ich im Februar vorerst abschließen werde. Eine intensive Lernerfahrung, parallel zum Alltag, die mir einmal mehr aufgezeigt hat, wie powervoll es ist, die neu erlernten Dinge sofort im Alltag anzuwenden, um sie noch besser zu verstehen und selbst daran zu wachsen.

Lernen passiert idealerweise immer dort, wo Fragen entstehen. Dort wo eine Antwort oder Lösung gebraucht wird. Als eine Art Newsroom, von dem ich serviert bekomme, was neu und relevant für mich ist. Lernen das nicht länger im Klassenzimmer passiert, sondern entlang der Herausforderungen des Alltags.

Das bedeutet eine Transformation des Lernens und Lehrens in unterschiedlichen Aspekten:

  • Ausrichtung an den Bedürfnissen und Fragen der Lernenden
  • Innovative Content Formate, wie etwa ein Radio für AußendienstmitarbeiterInnen
  • MicroLearning: snackable Lernimpulse für zwischendurch
  • asynchrones Lernen, das es ermöglicht dann zu lernen, wenn es reinpasst und relevant ist
  • P2P Learning: voneinander Lernen statt von TrainerInnen
  • ...

Die Frage nach dem Sinn stellen

Die Frage, der wir uns als ambuzzador in 2022 widmen, ist die Frage der Nachhaltigkeit: Wie kann es uns gelingen, unser Wirken noch nachhaltiger zu gestalten? Dazu mehr im März...

Eines ist fix: wir alle müssen 2022 die Köpfe zusammenstecken und viel Phantasie entwickeln, um das Gleichgewicht auf diesem Planeten wieder herzustellen. Um noch heuer anzufangen mit konkreten Schritten in das Neue - hoffentlich nicht Normal ;-)

Welche Frage stellen Sie sich als Mensch und GestalterIn für 2022? Ich freue mich auf Ihre Nachricht, um gemeinsam eine Antwort zu finden!