Ein Jahr im Digitalen Raum: Was haben wir an neuen Qualitäten dazu gewonnen?

Eines Abends im virtuellen Raum, äh Clubhouse ...

...als wir uns aber getraut haben, die aktuelle Situation einmal anders zu betrachten, sind wir draufgekommen, dass wir alle im digitalen Raum auch positive Erfahrungen gemacht haben: Im Rahmen deutlich besser besuchter internationaler Konferenzen (Michael Otter, Leiter Außenwirtschaft, WKO) oder auch interner Info und Team Meetings (Peter Thier, damals Leiter Corporate Communications, Austrian Airlines) oder in virtuellen CoCreation Workshops, die sich in Mural plötzlich so aufregend wie ein Spiel anfühlten (Sabine Hoffmann, ambuzzador).

Es kann also auch spannend sein im Digitalen Raum, sofern wir uns trauen, unsere Zusammentreffen als virtuelle Erlebnisse zu gestalten und die Vorbereitung nicht beschränken auf das Anlegen eines Zoom oder MS Teams Calls ;-)

Unser Gehirn entscheidet: einschlafen oder nicht?

Corinna Spaeth, Diplom-Psychologin erläuterte im gemeinsamen Clubhouse Talk, wie es gelingt, dass unser Gehirn den so entscheidenden Neurotransmitter Dopamin (zur Steigerung der Motivation!) ausschüttet, um aktiv bei einem virtuellen Meeting dabei zu bleiben! Zu Beginn eines Meetings zählt die Interaktion, um den persönlichen Kontakt aufzubauen. "Das ist im virtuellen deutlich intensiver notwendig, als in der persönlichen Interaktion", weiss Corinna Späth. Dies gelingt etwa indem alle ihre Kamera aktivieren und zB ihre Handflächen aneinander halten, um die Energie des Teilnehmerfelds zu spüren und zu aktivieren und damit Vertrauen aufzubauen (das Gehirn schüttet dann Oxitocyn aus).

Wie gelingt nachhaltiger Kontakt im Digitalen Erlebnisraum?

Ist der erste Kontakt erstmal aufgebaut, heisst das noch lange nicht, dass dieser "hält". Wir kennen es alle: unsere Konzentration und Aufmerksamkeit im digitalen Raum ist oft schwindend - und ist einmal der Kontakt verloren, ist es schwer ihn wieder aufzubauen.

"Als Kommunikationsverantwortlicher besteht die Challenge darin einzuschätzen, welcher Kanal und welche Zielgruppen sich für eine nachhaltige Beziehung eignen.", bringt Peter Thier als für ihn wesentlichen Punkt auf den Tisch. Michael Otter teil seine Vision von Events auf unterschiedlichen Ebenen (analog und digital), aber auch von Wohlfühlumgebungen, die die Werte einer Organisation erleben lassen und damit Vertrauen aufbauen.

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Wohlfühlen in Topia...

Was, wenn wir nach einem Jahr des Lernens und Umgewöhnens, beginnen uns den Digitalen Raum so zu gestalten, dass wir uns wohlfühlen?

  • als gemeinsamen Ort, an dem wir in unterschiedliche Arbeitsmodi eintauchen - vom Planning, über Kreativmeetings bis zum Retro
  • mit einem klaren Orientierungssystem - never lost in Zoom and Miro again ;-)
  • ausgestattet mit Tools und Methoden zum neuen und kreativen Zusammenarbeiten
  • untermalt von einem hybriden Rahmenprogramm, das für Bewegung und damit den optimalen Flow Zustand in virtuellen Meetings sorgt
  • moderiert von professionellen Prozess BegleiterInnen, dort wo es das braucht

Dann wären wir dort, die Qualitäten des neuen Mediums aktiv zu nutzen und weit weg davon, Rituale aus dem "alten Leben", die uns damals schon gelangweilt haben mit Gewalt in die neue digitale Welt zu übertragen. Und uns an virtuellen Welten, Sounds und Features zu erfreuen!

Die Uraufführung eines solchen virtuellen Bürogebäudes präsentieren wir am 7. Mai im ambuzzador Open House "Digitaler Erlebnis Raum! #gönnDir". Jetzt hier anmelden und neue Möglichkeiten im Digitalen Raum erleben.

Wir freuen uns auf Sie!