1 Jahr im Digitalen Raum: Die Evolution Digitaler Erlebnisse

Bald 14 Monate voller Videocalls. Angesichts von Zoom-Müdigkeit und genereller Übersättigung von Bildschirmzeit ist es höchste Zeit, die Perspektive zu wechseln. Gemeinsam mit 30 TeilnehmerInnen blickten wir beim ambuzzador Open House auf die Dinge, von denen wir auch profitiert haben. Als Menschen, als Teams und als Führungskräfte. Und darauf, wie die Weiterentwicklung des Digitalen Erlebnisraumes aussehen kann, heute schon eingesetzt wird (mit Dell Technologies und Caritas Wien) und was die Zukunft für uns bereithält.

Reiß‘ dich zoom

Wenn selbst der Chef von Zoom erklärt, er habe Videokonferenzen schön langsam satt, ist es an der Zeit, bewusst auf die positiven Dinge zu blicken, die uns das virtuelle Arbeiten gebracht hat. Dabei ist nicht zu bestreiten, dass ein Meetingmarathon der immer selben Struktur („Hallo, hörst du mich?“, „Ich muss gleich in den nächsten Call“, „Meine Kamera funktioniert nicht“) anstrengend ist. Körperlich, mental, sozial.

Screenshot 2021-05-07 125131.png

Selbst Zoom-CEO Eric Yuan ist Zoom-müde...

Aber, wenn digitale Erlebnisse inszeniert, wohl vorbereitet und intuitiv designt sind, gibt es auch positive Effekte:

  • Die Welt wird noch mehr zum Dorf: Internationale KollegInnen oder ExpertInnen können mit einem Klick in ein Meeting dazu geholt werden. Das freut nicht nur den Outcome des Meetings, sondern auch das Klima. Plus: Keine „verlorenen“ Wegzeiten mehr von und zum Termin.
  • Let’s try it-Mindset: Die Situation ist für uns inzwischen zwar nicht neu. Aber irgendwie schon. Dementsprechend passend ist die Bereitschaft vieler Unternehmen, diese Zeit auch für neue Themen zu nützen. Online Design Sprints für Produktentwicklung und userzentrierte Kreativprozesse standen 2020 (und auch 2021) mehr denn je auf der Tagesordnung.
  • Fokus auf die Digitalisierung des Arbeitsalltags: Planung, Abstimmung, Feedback, Retrospektiven – durch den nun notwendigen Einsatz von digitalen Tools für Übersicht und Transparenz rückten die Arbeitsabläufe ein Stück näher an die agile Prinzipien. Plus: Nie wieder unleserliche Post-Its abtippen müssen 😉
  • Mehr Spiel kommt ins Spiel: Virtuelle Teambuilding-Ideen machen Dinge möglich, die vorher nicht da waren. Und vernetzen ganze Teams weltweit. Und machen generell Business Meetings auch wieder spannender.

It’s Evolution, Baby

Die Evolution der Digitalen Erlebnisräume hat vor unseren Augen stattgefunden. Die Videokonferenz-Anbieter haben gefühlt ihre 5 Jahres-Roadmap in 5 Monate gepackt und rollen Features am laufenden Band aus. Allen voran Microsoft Teams, Zoom und Cisco. Kollaborations- und Projektmanagementapplikationen wie Miro, MURAL, Trello und Slack setzen auf Integration und Geschwindigkeit. Und Tools wie Topia.io oder Mozilla Hubs versetzen uns fast physisch in neue, virtuelle Welten und kurbeln somit unseren Fokus erneut wieder an.

Erfolgsgeschichte im Digitalen Raum #1: Dell Technologies

Langsam wird es zur Kernkompetenz in der Führungseben, Formate des Zusammenarbeitens als digitale Erlebnisse zu gestalten. Ob MitarbeiterInnengespräch, Organisationsentwicklung oder Produktlaunch – kreative Ideen in Verbindungen mit den richtigen Tools sind gefragt. Petra Spörker, Country Marketing Managerin von Dell Technologies berichtet, wie ein digitaler Erlebnisraum für die Präsentation einer neuen technischen Innovation konzipiert, gestaltet und bespielt wurde. Um bewusst aus dem Zoom-Kachelwald auszubrechen und auf saftig-digitale Wiesen zu spazieren, ohne das Klingeln von Pop-Ups oder Posteingängen.

Bild-neu_dell_topia.png

Unterwegs im digitalen Aftershow-Networking Event während des Dell Technologies PowerEdge Innovation Launches

Erfolgsgeschichte im Digitalen Raum #2: Caritas Wien

Gemeinsam mit der Caritas Wien entstand ein Kommunikationshaus, das mehrere Abteilungen zu einer neuen Kommunikationsabteilung formte. Nicht nur organisatorisch, sondern auch im Zusammenarbeiten, hin zu einer Beratungs- und Servicestelle für die unterschiedlichen Fachbereiche und Einrichtungen. All das in einem rein virtuellen Change Prozess, mit der Visualisierung des Neuen Zusammenarbeitens in Form eines gemeinsamen Hauses, als Anker des Projekts. Ein virtuelles Haus in dem alle Teams und Formate ihren Platz finden. Zumindest in der Definition. Nächster logischer Schritt ist die „Belebung“ dieser virtuellen Erlebnisräume.

image (71).png

Das OneComm-Haus der Caritas Wien

Der neue Digitale Erlebnisraum: Eine Oase zum Wohlfühlen

Momentan als Prototyp einer virtuellen ambuzzador Home Base, erreichbar unter in.da.house: Als gemeinsamer Ort, an dem wir in unterschiedliche Arbeitsmodi eintauchen - vom Planning, über Kreativmeetings bis zur Team Retrospektive. Eine Art virtuelles Bürogebäude mit einem klaren Orientierungssystem - never lost in Zoom and Miro again. Die einzelnen Räume sind auch ausgestattet mit Tools und Methoden zum neuen und kreativen Zusammenarbeiten und je nach Anlass auch untermalt von einem hybriden Rahmenprogramm, das für Bewegung und damit den optimalen Flow-Zustand in virtuellen Meetings sorgt.

Das klingt interessant? Sie haben konkrete Ideen, in welche digitalen Räume Sie gerne einziehen möchten? Sie sind bereit, mit uns gemeinsam Ihre Digitalen Räume zu Erlebnisräumen zu machen? 
Dann erfahren Sie hier mehr über unser Angebot für Digitale Erlebnisräume und Neues Führen & Arbeiten. Unser Angebot finden sie auch im aktuellsten Folder. ⤵