#FlyMeTo – Innovation wie im Flug

Um wirklich innovativ zu sein, benötigt es den richtigen Partner, Mindset und Zeitpunkt. Und den Mut, es einfach zu tun. Austrian Airlines, Simplewish & ambuzzador taten es. Drei Stimmen zu #FlyMeTo.

Austrian Airlines machte es seinen Kunden in dieser Weihnachtssaison besonders leicht, ein passendes Weihnachtsgeschenk zu finden: Die Seite http://FlyMeTo.austrian.com ermöglicht gemeinsames Erstellen & Finanzieren eines Weihnachtsgeschenks/Fluggutscheins mit Freunden. Unkompliziert, digital und noch nie bei einer Fluglinie dagewesen.

Die richtigen Partner zur richtigen Zeit.

Damit von der Entscheidung für diese Idee bis zum Launch nur 10 Wochen vergehen mussten, spielten hier die perfekten Partner zusammen. Auf der einen Seite Austrian Airlines, die sich als Innovations-Speedboat innerhalb des Lufthansa-Konzern positionieren. Auf der anderen das Wiener Start-Up Simplewish, spezialisiert auf Gruppenschenken und verantwortlich für die technische Lösung. Und mittendrinn ambuzzador, um den Großkonzern mit dem Startup zusammenzubringen.

„Durch die Agilität eines Start-ups kann man sich auf sein Kerngeschäft fokussieren, gewinnt aber auch an Geschwindigkeit. Wir hätten es wohl auch alleine geschafft, mit einem erheblichen Ressourcenaufwand und in einem anderen Zeitraum. Aber wenn es jemanden gibt, der innovativ ist und das kann, warum sollten wir nicht darauf zurückgreifen“, meint Austrian Airlines Innovationsmanager Julian Fischer, der laufend die Start-up-Szene screent, um potenzielle Partnerschaften für die Austrian Airlines möglich zu machen.

Christoph Bitzner von Simplewish weiß, dass zumindest das Fischen im Start-up-Teich schon einige Unternehmen in Österreich betreiben. „Das Interesse ist da. Allerdings scheitert es meistens daran, dass man ein Start-up zwar oft ins Boot holt, sich aber nicht weiter darauf einlassen will. Dann scheitert es an der internen Bereitschaft, gemeinsam mit dem Start-up neue Wege in der Zusammenarbeit und bei Prozessen einzuschlagen.“ Es fehle an internen Promotoren für die Sache.

Solche Promotoren gab es jedoch im Falle FlyMeTo bei der Austrian durchaus, wie ambuzzador Max Unger als Projektkoordinator erzählen kann: “Für so eine Kampagne braucht es aufseiten des Konzerns Pioniere, die gewillt sind, Extrameter zu gehen. Das war eines der zentralsten Elemente des Projekts: Wir hatten Partner in Form von Julian Fischer oder Karl Höllriegl, die sich dieser Sache angenommen haben, dahinter standen und auch intern den ein oder anderen Extrameter gegangen sind, um das Projekt erfolgreich aufzusetzen.“

Immer zuhören, immer optimieren.

Die Innovationsbereitschaft zeigt sich auch dadurch, dass die Kampagne nach dem Launch noch laufend angepasst wird. „Konzerne haben oft die Eigenschaft, alles auf Punkt und Beistrich ausspezifiziert und genauso umgesetzt haben zu wollen. Von diesem Gedanken wollen wir weg. Es muss nicht alles zu 100 Prozent fertig sein. Wir passen immer noch an, und das verschafft uns Flexibilität und Schnelligkeit. Genau das können wir von Start-ups lernen und dazu muss man Start-ups nutzen“, so Fischer.

Deswegen ging man mit einer voll funktionsfähigen Betaversion des Moduls schon online, und begann von der ersten Sekunde weg, den Usern zuzuhören und von ihnen und ihrem Nutzerverhalten zu lernen. ambuzzador und Simplewish analysieren seit dem Launch laufend Userströme, testen Landingpages und unterschiedliche Inhalte und optimieren bei der E-Mail-Kommunikation und Wordings, um die optimale Art und Weise zu finden, den Kunden den jeweils nächsten Schritt so klar wie möglich zu machen. Besonders, da es sich um eine solche Neuheit handelt. Unger: „Es geht darum, Komplexität für die Kunden zu verringern.“

Diese Art der ständigen Verbesserung sieht er auch als Vorbildfunktion. „Das sollten Unternehmen wirklich verinnerlichen. Feedback von Kunden kann Kosten sparen. Man hat  die Möglichkeit, sehr effizient Feedback aufzunehmen und umzusetzen und immer weiter zu optimieren. Es ist ein nicht-endender Prozess.“

Vor allem einer, der jetzt so richtig funktioniert. Als Christoph mit seinem Partner Simplewish vor 3 Jahren aus der Taufe hob, gab es noch diverse Vorbehalte rund um ihre Social Gifting-Mechanik. „Wir merken, dass nach drei Jahren unsere Saat langsam Früchte trägt und jetzt gerade starke Lerneffekte einsetzen. Shareconomy, der Social-Gedanken und die stets weiter verbreitete Verwendung von Onlinepayment ergeben immer neue Möglichkeiten. Jedes neue Jahr bringt den Usern mehr Vertrautheit mit solchen Konzepten und Innovationen. Deshalb ist gerade jetzt ein entscheidender Zeitpunkt, noch ahead of the curve zu sein.“

In ambuzzador hat Austrian Airlines einen langfristigen Partner, mit dem die nächsten Innovationen im Jahr 2016 schon im Blick sind. Von der Ausweitung der FlyMeTo-Idee auf weitere Anlässe bis hin zum Fokus weg vom Transport von A nach B und hin zum Kundenerlebnis im Mittelpunkt der Reisekette. Innovation liegt in der Luft.