Ein neuer Stern am Web 2.0 Himmel - SlideShare!

Monday, February 15th, 2010

Das Web 2.0 ist wieder um einen zukünftigen Giganten reicher und diesmal betrifft es die Welt der (Business-) Präsentationen. YouTube und Videos aufgepasst: Presentation-Sharing ist der neue Trend!

Ja, auf Powerpoint und Co. kommen demnächst goldene Zeiten und ein Aufschwung zu. Denn SlideShare ist ein Plugin zu Microsoft Office 2007, mit dem man alle Präsentationen hochladen und mit den anderen Nutzern teilen kann. Die große Plattform, auf der Präsentationen zu allen möglichen Themen gefunden und downgeloaded werden können, heißt Cloud. Man muss sich die Systematik dahinter sehr YouTube-lastig vorstellen: Es ist möglich, Präsentationen natürlich auf Facebook und Twitter zu teilen, es wird angezeigt, welches die beliebtesten und welches die aktuellsten Werke sind. Man kann verschiedene Kategorien (ähnlich zu YouTubes Kanälen) wählen und sich dann in die Materie vertiefen.

slidesharelogo

Allgemein haben Präsentationen den Nachteil, dass sie eine unkommentierte Rohfassung zu einem Thema sind, während Videos komplette Aussagekraft besitzen. Dass Präsentationen nicht in ganzen Sätzen sondern in Stichwörtern verfasst sind, ist klar, und bedeutet gleichzeitig, dass SlideShare niemals den Erfolg von YouTube miterleben wird. Das liegt in der Natur der Sache.

Hilfreicher als YouTube könnte die Seite aber allemal werden. Egal zu welchem Thema findet man bereits jetzt verschiedenste Gestaltungen. Wenn die SlideShare WOM-Lawine erst einmal richtig losgeht und sich viral verbreitet, wird das absehbare Schicksal der Präsentationsplattform erst richtig erkennbar. Potenzial zum Erfolg und zum Nutzen für Web 2.0 User bietet sie alle mal.

Natürlich, muss man heutzutage schon fast sagen, ist SlideShare mit dieser Idee nicht ganz alleine auf dem virtuellen Markt. Sliderocket beispielsweise ist nach dem gleichen System aufgebaut, bietet sehr attraktive Zusatzfeatures, verlangt aber eine Registrierung und ist vorerst nur für 30 Tage kostenfrei. Dafür ermöglicht einem die Software neuartige Präsentationen, Effekte und versorgt den User ständig mit Software Updates. Bei Scribd und Docstoc hingegen, geht es aber vielmehr um das reine (kommentierte) Ausgeschriebene und um Leseinteresse der User, als um das Gestalten und Teilen der Präsentationen an sich. Bücher, Berichte und Arbeiten werden hier gespeichert und zur Verfügung gestellt.

Wer sich aus diesem Vierkampf nun durchsetzen kann, lassen wir auf uns zu kommen. Jedenfalls freuen wir uns, dass die Social Media-Gesellschaft wieder um einen Helfer reicher ist und unser virtuelles Dasein erleichtert.

Quelle Bild und Text:
Techcrunch

We’re All Fans

Friday, February 5th, 2010

Die diesjährige Verleihung des Grammy Awards wurde von einer großen Social-Media-Kampagne begleitet. Das Ergebnis war nicht nur Lob von Bloggern und Fans, sondern auch deutlich gestiegene Einschaltquoten.

Grammy

Seit über 51 Jahren werden sie nun schon verliehen, die Grammy Awards. Seit 1958 wird der begehrte Preis, der als höchste Auszeichnung im Musikbusiness gilt, alljährlich verliehen. Die Liste der Preisträger ist dementsprechend lange und liest sich wie ein Who is Who der Musikwelt: Ray Charles, Billy Joel, die Bee Gees, Michael Jackson, U2 oder die White Stripes sind nur einige Namen, die sich auf ihr wiederfinden. Sogar Barack Obama erhielt 2008 einen Grammy für sein Hörbuch „The Audicity of Hope: Thoughts on Reclaiming The American Dream“; seine Außenministerin Hillary Clinton war 2003 mit ihrem Hörbuch „Living History“ immerhin für einen Grammy nominiert.

Doch dieses Jahr war alles ein bisschen anders: Die Grammys setzten voll auf Interaktion. Alles begann mit einer Social-Media-Task-Force, die die Academy 2008 ins Leben gerufen hatte. Zu Beginn galt es erst einmal das Umfeld zu evaluieren, auf das sich die National Academy of Recording Arts and Sciences begab. Man wollte nicht einfach bloß wahllos irgendetwas mit Social Media machen, sondern man wollte es korrekt machen. Und das war nicht so einfach, wie Marketing-Chef Evan Greene schildert: Die Academy war immer darum bemüht, möglichst die Kontrolle über ihre Marke zu behalten und äußerst vorsichtig mit Äußerungen umzugehen. Dass mit der Entscheidung für soziale Medien auch ein Stück weit Kontrolle aufgegeben werden musste, war für die altehrwürdige Institution naturgemäß nicht leicht zu verdauen, so Greene. Es war ein Wagnis, das sich lohnen sollte.

Im Zentrum der Kampagne stand die Seite „We’re All Fans“, die zur Gänze aus Real-Time-Content besteht, der direkt von Twitter, Facebook, YouTube und Flickr übernommen wird. Interessantes Element der Website ist unter anderem der „Fanbuzz Visualizer“:

Besonders gelungen ist auch der Fernsehspot für „We’re All Fans“, die sich aus einem Mosaik von YouTube-Performances von echten Fans zusammensetzt – und für die muss es wohl ziemlich atemberaubend gewesen sein, ihr eigenes Video auf einem großen Fernsehsender wie CBS zu sehen. Alleine auf YouTube wurde sich der Spot zwei Millionen Mal angesehen:

Wirklich interaktiv war aber der Grammy selbst: So konnte während der TV-Übertragung auf den Verlauf der Show direkt Einfluss genommen werden und die Zuseher mitstimmen, welcher Song bloß wenige Minuten später gespielt werden sollte. Zudem wurden sie auch auf Twitter auf dem Laufenden gehalten; Facebook- und YouTube-Accounts durften natürlich genauso wenig fehlen wie eine iPhone-App.

Das Ergebnis der Bemühungen kann sich sehen lassen: Die Einschaltquoten der Preisverleihung lagen in diesem Jahr 35 Prozent über jenen des Vorjahres. Mit einem Schnitt von 25,8 Millionen Zusehern wurde die Übertragung damit zum meistgesehensten Grammy seit 2004.

Quellen:
http://mashable.com
http://www.viralblog.com

Puma - The Games We Play

Thursday, February 4th, 2010

Kürzlich bin ich auf ein YouTube Video der Serie “The Games We Play” gestossen. Nach kurzem Klicken entdeckte ich die komplette Serie. Aus den Bereichen “Fitness”, “Running”, “Golf” und “Motorsport” präsentiert Puma die neue Frühling/Sommer Kollektion.

Spielerisch und mit einem Hauch von Humor sehen wir sportliche Menschen die vor verschiedenen Kulissen zappeln, lachen und schwitzen.

Unterlegt mit Musik und vielen bunten Farben bekommen wir spielerisch Einblick in die neue Puma Kollektion. Unterhaltsam verbindet das Label mit dieser Video Serie Mode und Live-Action.

Die Idee und die Umsetzung der Präsentation finde ich durchaus gelungen. Ich bin gespannt was sich noch hinter dieser Kampagne von Puma verbirgt. Ein Interview des Regisseur Jared Eberhardt gibt es auf Motiongrapher.com zu lesen. Hier gibt es auch einige Making-Off Bilder.

Quelle: www.adverblog.com/archives/004170.htm

Filmemacher in der Modeindustrie

Thursday, January 28th, 2010

Angekommen im Jahr 2010 ist es fast schon normal, dass sich Modelabels berühmt berüchtige Filmemacher und Regisseure für die Präsentation der neusten Kollektionen ins Team holen. Auch die Besetzung vor der Kamera ist maßgebend für den Erfolg der verfilmeten Präsenation.

Hier werden vorzugsweise bekannte Models, Schauspieler oder Gesichter aus der Musikszene gewählt.

Prada und YSL sind die neuesten High-End-Fashion-Marken, die sich entschlossen haben, diesen Weg zu gehen.

Profesionelle Kurzfilme lassen sich wunderbar in das Kommunikationskonzept eines Labels eingliedern. Eine, durchaus aufwändige Produktion, zahlt sich laut Erfahrungswerten auf jeden Fall aus.

Die Öffentlichkeitsarbeit in dieser Form geht über die übliche Zielgruppe, welche sich um die Laufstege tummelt hinaus.

screen

Prada hat sich den chinesischen Filmemacher Yang Fudong ins Boot geholt. Dieser stellt kunstvoll, in Form der neuen visuellen Kommunikation, eine Schwarz-Weiß-Reise durch Shanghai während der 30er & 40er Jahre dar.

Auch Stefano Pilati und YSL haben auch beschlossen, mit dem Fotografen und Kameramann Bruce Weber auf die kommende Herbst / Winter-Kollektion durch eine schwarz-weiß Serie zu präsentieren.

Viele kunstvoll in Szene gesetzte Kurzfilme zum Thema Fashion gibt es auf bei Fly16×9.

Bild via www.youtube.com/watch?v=nhswOlqbPUU

Senioren und Social Media

Thursday, January 14th, 2010

Dass die Alterspyramide auf dem Kopf steht ist nicht neu. Unsere Bevölkerung wird immer älter. Eine Tatsache nach der sich auch die Medienbranche richten muss. Die Altersgruppe der Menschen ab 50 wird die große Masse sein um welche geworben werden muss.

Gut dass auch die Zahl der älteren Nutzer auf Social Network Plattformen wächst. Bald können wir neben “Eltern” und “Geschwister” auch “Oma & Opa” als Verwandtschaftsgrad bei Facebook und Konsorten lesen. Die Hälfte aller Senioren online nutzen YouTube und Facebook. Mit Senioren ist die Altersgruppe der über 65 Jährigen gemeint. Immer mehr Senioren werden online aktiv.

Eine Entwicklung die gespannt zu beobachten ist. Im November 2004 waren 11,3 Millionen Senioren online. 5 Jahre später, im Jahr 2009 stieg diese Zahl auf 17,5 Millionen. Laut Studien verbringen Senioren im Durchschnitt mehr als 58 Stunden online.

Also ist künftig auch die breite Masse der älteren Menschen eine Zielgruppe von Social Media Aktivitäten. Aus dieser Tabelle sind die Top 10 der meist Besuchten Websiten der Menschen über 65 Jahre.

seniorssites

Bildquelle: mashable.com/2009/12/10/seniors-online-habits/