Lost & Found 2.0

Wednesday, July 14th, 2010

Als sei es nicht schon ärgerlich genug persönliche Gegenstände zu verlieren, sind die Chancen diese wiederzufinden meist relativ gering, verstreut man sie nicht gerade in den eigenen vier Wänden. Das Problem an der Sache - verlorene Gegenstände werden von anderen zwar oftmals gefunden, aber wohl nicht zum nächsten Fundamt gebracht.Viel bequemer wäre es da doch, den Gegenstand mit nach Hause zu nehmen, den Besitzer auf unmittelbarsten Wege davon in Kenntnis setzen zu können und dann den gefundenen Gegenstand einfach per Post an den Besitzer retournieren oder bei sich abholen lassen.

FinderBase.comDas finnische Start-up FinderBase greift diese Idee auf und bietet eine Web 2.0 Community für verlorene und gefundene Gegenstände. FinderBase basiert auf Google Maps und lässt User verlorene bzw. gefundene Gegenstände auf einer Karte eintragen. Dieser Eintrag inkludiert Datum des Fundes bzw. Verlustes, eine kurze Beschreibung sowie ein Foto. Zudem bietet die Community die Möglichkeit, dem ehrlichen Finder eine kleines Dankeschön in finanzieller Form zukommen zu lassen. FinderBase funktioniert mit einem Credit-System, gefundene Gegenstände können zwar kostenlos eingestellt werden, Suchende müssen jedoch 1 Euro bezahlen und erhalten dann 20 Credits mit denen sie ihre Suche online stellen können. Der erste Sucheintrag ist ebenfalls kostenlos.

Obwohl die Community noch sehr jung ist, finden sich bereits zahlreiche Lost & Found-Einträge auf der Map eingetragen. Die Plattform an sich funktioniert sehr einfach, in wenigen Schritten können gefundene Gegenstände online gestellt & Suchanfragen gestellt werden. Die Community entdeckt den Nutzen dahinter gewiss sehr rasch, dennoch bleibt die Frage, wie stark sich das junge Start-up am internationalen Markt als DIE Lost & Found-Anlaufstelle schlechthin positionieren kann. Spinnt man den Gedanken jedoch weiter, könnte FinderBase eine lukrative Geschäftsidee für Locations werden, welche liegengebliebene, vergessene & verlorene Wertgegenstände, Kleidung und Co. wieder an ihre Besitzer bringen können.

FinderBase.com

Bild- und Textquellen:
springwise.com
arcticstartup.com

Wenn Blogger die Modeszene auf den Kopf stellen…

Wednesday, April 28th, 2010

“Wenn Prada Pakete schickt” lautete Mitte April der Titel einer Session auf der Web 2.0 und Blogger-Konferenz re:publica in Berlin. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass Modeblogs in der vergangenen Zeit einen wahren Aufschwung erleben und immer mehr ins Scheinwerferlicht rücken. Normalerweise müsste man meinen, dass sich Modeinteressierte über ein zunehmendes Interesse an der Modewelt freuen. Dass diese Präsenz jedoch nicht allen gefällt, wurde bei einem Interview mit Anna Wintour, Chefredakteurin der amerikanischen Ausgabe der Vogue und jene Mode-Hoheit, die im Film “Der Teufel trägt Prada” als - nennen wir es zurückhaltend - nicht so umgängliche Chefin porträtiert wurde, offensichtlich.

vogueGerade was die USA betrifft, sieht man sich hier mit einem anhaltenden Erfolg junger Fashion-Blogger konfrontiert, die etablierten Magazinen wie eben bspw. der Vogue mächtig Konkurrenz machen. Und so ist es wohl auch wenig verwunderlich, dass Anna Wintour nicht gerade mit Wohlwollen diese Entwicklung beobachtet. Als sie nach einem Vortrag bei einer Veranstaltung zugunsten des verstorbenen Modefotografen Irving Penn zum Thema Fashion-Blogs befragt wurde, konnte sie mit Kritik nicht zurückhalten. Als man ihre Meinung über die Bedeutung von Modeblogs in der Zukunft wissen wollte, soll es aus ihr herausgeplatzt sein: “Wir begrüßen natürlich jede Diskussion über Mode. Je mehr über Mode geredet wird, desto besser. Aber, verzeihen Sie bitte, wir haben den Eindruck, dass viele der Neuankömmlinge in dieser Welt nicht ganz das Verständnis für Mode und nicht ganz die Erfahrung haben, die sie haben sollten.” Der New Yorker Klatsch- und Tratsch-Website Gawker.com zufolge, soll der aggressive Ton dieses Kommentars nicht zu überhören gewesen sein. Verständlich möge man fast meinen, denn war die Informationsquelle Nummer 1 für Modefragen in den vergangenen Jahren unangefochten das Modemagazin, stellen die Modeblogs nun eine echte Bedrohung für die Printmedien dar. Die Modebranche wirbt zunehmend auf den, in Relation, günstigen Seiten der Blogger, welche wiederum aus purer Freude und Interesse an der Mode vom Wohnzimmer aus die neuesten Trends kommentieren.

Wirklich fürchten muss sich Anna Wintour derzeit noch nicht, sie gilt immer noch als mächtigste Frau der Modeszene und doch scheint diese Macht langsam an Farbe zu verlieren. Modebloggerinnen wie die 14-jährige Tavi Gevinson mit ihrem Modeblog “Style Rookie” werden zusehends attraktiver für Designer. Auch Jane Aldridge verzeichnet mit ihren gerade mal 18 Jahren bereits 70.000 tägliche Besucher auf ihrem Blog “Sea of Shoes”, Magazine wie Vanity Fair und Teen Vogue berichteten über sie und für den Designer Urban Outfitters hat sie bereits selbst ihre ersten Schuhe entworfen. Große Designer erkennen den Wert, den die jungen ModebloggerInnen bei ihrer Anhängerschaft haben und sind stark daran interessiert, Kontakt zu ihnen zu bekommen. Und so werden ModebloggerInnen in Amerika oft zu den angesagtesten Fashionshows eingeladen und erhalten das Privileg in der ersten Reihe zu sitzen. Statt sündhaft teuren Fotoshootings reichen den ModebloggernInnen eine handliche Digicam und flüchtige Schnappschüsse, um dennoch genügend Aufsehen auf ihren Blogs zu erregen.

Was bei den USA bereits normal ist, lässt die deutschsprachigen Blogger vielleicht noch mit Neid nach Amerika blicken. Hierzulande wird man noch nicht zur New Yorker Fashion Week eingeladen und mit Mustern und Geschenken sowie lukrativen Werbedeals überhäuft, die aus dem Hobby einen Beruf werden lassen. Zwar gibt es ab und an mal kleinere Geschenke, Prada hat - zumindest den Modebloggern der re:publica - jedoch noch kein Paket geschickt. Aber auch hierzulande nimmt die Bedeutung von Modeblogs immer mehr zu, ein Trend, den auch Verlage erkennen. So kommt beispielsweise der bekannte deutschsprachige Modeblog “LesMads” aus dem Hause Burda.

Eine spannende Entwicklung die sich hier in jüngster Vergangenheit abzeichnet und man darf gespannt sein, wohin diese Reise noch gehen wird. Nur ein vorübergehender Hype oder doch mehr? Wir werden sehen…

Bild- und Textquellen:
derStandard.at
Tagesspiegel.de
Foto: IMAGO

Wenn Blogger “Bohemian Rapsody” singen - Ein Rückblick auf die re:publica

Wednesday, April 21st, 2010

“Hättest du dir jemals gedacht, dass ein Vulkan dir deinen Tag vermiest” lautete ein Tweet eines Teilnehmers der re:publica 2010, die vergangene Woche in Berlin stattgefunden hat. Nein, hätte ich zugegebenermaßen nie gedacht und wäre dies nicht passiert, hättet ihr meinen Nachbericht zur re:publica bereits früher lesen können. Aber nun bin ich ja wieder zurück aus Berlin und voilà, hier ist er auch schon: mein persönlicher Rückblick auf drei Tage Inputs, Meet-ups & jede Menge Social Media.

Von 14.-16. April trafen sichvergangene Woche über 2.500 Blogger, Social Media-Interessierte und JournalistInnen, um sich unter dem Motto “nowhere” über den Einfluss des Internets auf die Gesellschaft - und natürlich umgekehrt - auszutauschen. 265 SprecherInnen aus 30 Ländern sorgten in 165 Veranstaltungen dafür, dass den TeilnehmerInnen nicht langweilig wurde. (more…)

Der Gast ist König bei der TechCrunch Disrupt

Tuesday, March 30th, 2010

Von 24. bis 26. Mai findet in New York die TechCrunch Disrupt statt. Es gibt gewöhnliche Konferenzen mit Wirtschafts- oder Politikthemen und es gibt Web 2.0-Konferenzen, wo einfach alles ein bisschen anders ist. Die kommende steht ganz im Zeichen der Entwicklungen und eines Experiments.

TechCrunch ist ein brandheißer Blog an der Quelle des Web 2.0 und berichtet über bahnbrechende Neuerungen, Erkenntnisse, Trends, über Unternehmen, die stark in dieses Thema involviert sind, bis hin zu Web 2.0 tauglichen/geeigneten Hightech-Produkten, den Gadgets.

Die Entwicklungen

Wenn TechCrunch daher eine Messe a.k.a. Konferenz schaltet, dann sind natürlich alle innovativen Unternehmen hellhörig. Kernthemen dieser Messe sind Änderungen der neuen Medienplattformen und Technologien, was sie für Auswirkungen haben und was Unternehmen machen können/müssen, um davon zu profitieren. Daher sind als Referenten niemand geringere geladen, als die führenden Technologieunternehmer innovativer Firmen.

Da auch diese Konferenzen sehr dynamisch gestaltet sind, geht hier nichts seinen “gewöhnlichen” Gang. Brandneue Technologien werden nicht nur vorgestellt und präsentiert, sondern die Produkte treten auch gegeneinander an. Ebenso wie die Zuschauer selbst gegen die Experten. Dies führt uns zum nächsten Punkt:

Das Experiment

Einseitiges Beschallen des Publikums bei Fachmessen ist längst überholt. Die aktive Teilnahme am Geschehen ist schon ein moderner Ansatz, aber dass das Publikum im Rampenlicht steht, ist neu. Der Spieß wird gedreht, der vermeintliche Zuschauer kommt auf die Bühne und wird zum Referenten.

Auch wenn noch nicht 100%ig publik wurde, wie das im Endeffekt genau aussehen soll, so steht bereits fest, dass das Publikum mit den Experten auf Augenhöhe mitdiskutieren wird. Ziel dieses Experiments ist (neben der Tatsache, dass TechCrunc Disrupt ganz einfach nicht Mainstream Charakter haben soll), dass durch das bewusst gesteigerte Involvement des Publikums ein frischer Wind eingebracht wird und Feedback (also die Sicht Externer) direkt in die TechCrunch Disrupt einfließen soll. Oftmals ist es ja nur Tage und Wochen nach einer Messe möglich, Reaktionen über Medias einzuholen. Hier werden die Lippen der Öffentlichkeit jedoch direkt und live zum Sprechen gebracht. Man kann erste Meinungen gleich direkt einfangen und clevere Statements erwarten. Die freiwilligen Teilnehmer werden zunächst aber noch auf Ihre Tauglichkeit geprüft. Ein hoher Level an Fachwissen wird vorausgesetzt um auf der Bühne mitzureden. Doch bei einem Kartenpreis an die 1,500 $ kann man Laien und Teilinteressierte wohl getrost ausschließen.

techcrunchdisrupt

We call it TechCrunch Disrupt because we want to debate what’s really changing in media and technology right now, what’s causing disruption and what we need to do about it to survive and thrive in real time.”, so das offizielle Statement zur TechCrunch Disrupt, die etwas andere (und neue) Konferenz. Die Synthese aus Entwicklungen und dem Experiment ist jedoch schon einmal vielversprechend.

Gefunden auf:
techcrunch
blog.expotv

State of the Web - Quo Vadis, Internet?

Monday, March 1st, 2010

Die Sphären im Social Media Dunstkreis geraten aktuell auf einen Stand, bei dem einen schon leicht schwindlig werden kann und deren Aussagekraft leider immer mehr untergeht. Zu schnelllebig ist diese Branche, als das man sich auch nur eine handvoll Zahlen im Kopf behalten könnte, ohne das diese bei der nächsten Betrachtung wieder überholt werden müssten. Was bedeutet das also für die Entwicklung des Internets, wenn sich 400 Millionen User auf Facebook tummeln (mehr als doppelt so viele als noch vor einem Jahr!) oder sich die Anzahl der täglichen Tweets gar innerhalb der letzten 3 Monate auf 50 Millionen ebenfalls verdoppelte?

webstat1

Dazu ist es ganz hilfreich, sich mit Zahlen über das Internet im allgemeinen zu beschäftigen. Genau das hat auch Jesse Thomas, der Kopf hinter der Kreativagentur Jess3, gemacht, der sich auf Webdesign und Datenvisualisierung spezialisiert hat und freundlicherweise ein äußerst anschauliches Video über seine Recherche-Ergebnisse erstellt hat.

Einige besonders interessante Fakten möchte ich an dieser Stelle vorwegnehmen:

  • 1,73 Milliarden Menschen weltweit haben Zugang zum Internet, knapp ein Viertel der Internetnutzer sind Europäer (Stand: September 2009)
  • Im Internet finden sich 234 Millionen Webseiten (Stand: Dezember 2009)
  • Laut einer Zählung von BlogPulse existieren 123 Millionen Blogs
  • 84% aller Social Networks haben mehr weibliche als männliche User
  • Facebook zählt 260 Milliarden Seitenaufrufe pro Monat - mehr als 10 Mal so viele wie MySpace & Twitter zusammen.

JESS3 / The State of The Internet from Jesse Thomas on Vimeo.

Obwohl Jesse das Video erst vor einer Woche hochgeladen hat, ist seine Datenbasis teilweise schon veraltet - gut erkennbar an den 27,3 Millionen Tweets, die im November 2009 täglich geschrieben wurden und deren Anzahl sich aktuell (Februar 2010) verdoppelt hat. Leider ist es kaum möglich, stets aktuelle Daten aller Websites, Services und Social Networks gleichzeitig auf dem Tisch zu haben und daher dient dieses Video vor allem der Veranschaulichung der teils nichtssagenden, nackten Zahlen.

Um sich die anfangs erwähnte Bedeutung der Entwicklung des Internets noch besser vor Augen führen zu können, finde ich den folgenden, viel zitierten Vergleich immer wieder ganz interessant: Um 50 Millionen Menschen mit einem Medium zu erreichen, brauchte das Radio 38 Jahre, das Fernsehen nur 13. Das Internet hingegen schaffte das in lediglich 4 Jahren - beeindruckend, nicht wahr? Übertrumpft wurde das Web dabei allerdings vom Apple iPod, dem meistgekauften MP3-Player der Welt (3 Jahre). Wer auf diese Art der Zahlenspiele steht und sich mit dem Medienwandel beschäftigen möchte, dem seien die “Did You Know / Shift Happens” Videos auf YouTube empfohlen, die auch regelmäßig upgedated werden:

Quelle:
mashable.com

Ein neuer Stern am Web 2.0 Himmel - SlideShare!

Monday, February 15th, 2010

Das Web 2.0 ist wieder um einen zukünftigen Giganten reicher und diesmal betrifft es die Welt der (Business-) Präsentationen. YouTube und Videos aufgepasst: Presentation-Sharing ist der neue Trend!

Ja, auf Powerpoint und Co. kommen demnächst goldene Zeiten und ein Aufschwung zu. Denn SlideShare ist ein Plugin zu Microsoft Office 2007, mit dem man alle Präsentationen hochladen und mit den anderen Nutzern teilen kann. Die große Plattform, auf der Präsentationen zu allen möglichen Themen gefunden und downgeloaded werden können, heißt Cloud. Man muss sich die Systematik dahinter sehr YouTube-lastig vorstellen: Es ist möglich, Präsentationen natürlich auf Facebook und Twitter zu teilen, es wird angezeigt, welches die beliebtesten und welches die aktuellsten Werke sind. Man kann verschiedene Kategorien (ähnlich zu YouTubes Kanälen) wählen und sich dann in die Materie vertiefen.

slidesharelogo

Allgemein haben Präsentationen den Nachteil, dass sie eine unkommentierte Rohfassung zu einem Thema sind, während Videos komplette Aussagekraft besitzen. Dass Präsentationen nicht in ganzen Sätzen sondern in Stichwörtern verfasst sind, ist klar, und bedeutet gleichzeitig, dass SlideShare niemals den Erfolg von YouTube miterleben wird. Das liegt in der Natur der Sache.

Hilfreicher als YouTube könnte die Seite aber allemal werden. Egal zu welchem Thema findet man bereits jetzt verschiedenste Gestaltungen. Wenn die SlideShare WOM-Lawine erst einmal richtig losgeht und sich viral verbreitet, wird das absehbare Schicksal der Präsentationsplattform erst richtig erkennbar. Potenzial zum Erfolg und zum Nutzen für Web 2.0 User bietet sie alle mal.

Natürlich, muss man heutzutage schon fast sagen, ist SlideShare mit dieser Idee nicht ganz alleine auf dem virtuellen Markt. Sliderocket beispielsweise ist nach dem gleichen System aufgebaut, bietet sehr attraktive Zusatzfeatures, verlangt aber eine Registrierung und ist vorerst nur für 30 Tage kostenfrei. Dafür ermöglicht einem die Software neuartige Präsentationen, Effekte und versorgt den User ständig mit Software Updates. Bei Scribd und Docstoc hingegen, geht es aber vielmehr um das reine (kommentierte) Ausgeschriebene und um Leseinteresse der User, als um das Gestalten und Teilen der Präsentationen an sich. Bücher, Berichte und Arbeiten werden hier gespeichert und zur Verfügung gestellt.

Wer sich aus diesem Vierkampf nun durchsetzen kann, lassen wir auf uns zu kommen. Jedenfalls freuen wir uns, dass die Social Media-Gesellschaft wieder um einen Helfer reicher ist und unser virtuelles Dasein erleichtert.

Quelle Bild und Text:
Techcrunch

Inspirierende Geschäftsideen für 2010

Thursday, January 7th, 2010

Besonders zu Beginn des Jahres rauchen die Köpfe besonders stark. Wohin soll es dieses Jahr mit mir gehen? Welche Ziele setze ich mir, und vor allem: wie komme ich dort hin. “Konzepten” tun wir n, alle. Ob wir das nun wirklich ganz organisiert auf mehreren Seiten zum Ausdruck bringen, oder ob wir es “Träumerei” nennen.

Die verschiedensten Geschäftskonzepte der letzten Jahre wurden analysiert und hier habe ich meine persönlichen Top 5 der wahrscheinlich innovativsten Geschäftsideen für das Jahr 2010. Skurril, charmant oder einfach nur praktisch. Aus einer breiten Palette von Konzepten habe ich mir 5 herausgesucht und hoffe euch damit zu inspirieren.

1. Als ich von dieser Idee las, machte sich ein Grinsen auf meinem Gesicht breit, so breit wie die Masse der Menschen die dieses Problem schon mindestens einmal im Leben hatten: Jetzt, sofort, und hier! Was? Der Gang zur Toilette. Doch was wenn in diesen brenzlichen Momenten gar keine Toilette vorhanden ist?

peepoo

Quelle: www.peepoople.com

Und so sind wir schon bei der ersten Geschäftsidee. Für das Geschäft im Sitzen, Stehen oder Liegen. Der biologisch abbaubare Beutel Namens “PeePoo” macht’s möglich. Die gebrauchten Säcke sind geruchlos für mindestens 24 Stunden aufzubewahren und eignen sich hervorragend für die Beerdigung in der U-Bahn.

Innerhalb von zwei bis vier Wochen nach Gebrauch, verarbeiten sich die PeePoo-Inhalte zu hochwertigem Dünger. Etwas, was genauso wie der Verkauf der Beutel an sich, eine Einkommensquelle darstellen könnte.

Daumen hoch für PeePoo!

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Samsung sucht den besten Action-Fotografen

Wednesday, December 23rd, 2009

Bereits im Sommer 2009 zeigte sich Samsung von der sportlichen Seite, als im Rahmen der IAAF Leichtathletik Weltmeisterschaft berlin 2009 Samsung Sports Reporters gesucht wurden, die direkt vom Event in ihre Communities berichten. Wenige Monate später folgt nun der nächste Streich von Samsung…

Rasante Talfahrt, waghalsige Sprünge oder verbissene Zweikämpfe? Sekunden entscheiden im Sport über Sieg und Niederlage und so auch über eine gelungene Aufnahme. Sportler müssen dabei ebenso wie ambitionierte Fotografen alles auf eine Karte setzen, so das Motto von Samsung.

Im aktuellen Foto-Wettbewerb ist Sportlichkeit und Kreativität gefragt. Noch bis zum 31.01.2010 wird das sportlichste Foto gesucht. Die Teilnahme am Wettbewerb ist einfach - ist der passende Schnappschuss erstmal gefunden, muss man das Foto auf Zoomin.de laden und mit dem Titel “Samsung Memory Cards” getaggt werden. Im Anschluss wählt die Community, ebenso wie eingeladene Freunde und die Familie Ihr Foto als das Beste aus. Fotos mit den meisten Votings werden dann zum Wochensieger gekürt. Am Ende des Wettbewerbs wählt eine Samsung-Jury dann aus allen Wochensiegern den Hauptgewinner.

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Zu gewinnen gibt es 36 brandneue Samsung Memory Cards sowie eine Samsung Kamera WB5000. 5 Wochen lang werden somit jede Woche 7 Memory Cards verlost, zusätzlich erhält der Hauptgewinner am Ende des Wettbewerbs eine brandneue Samsung Kamera WB 5000.

Bild- und Textquellen:
Zoomin.de

Nachhilfestunden in Web 2.0 Umgangsformen

Wednesday, December 16th, 2009

Das die Verwendung der neuen Kommunikationskanälen des Web 2.0 neben dem Beschleunigungspotential und starken Zugkraft als Marketingkanal auch Gefahren birgt und sehr viel Feingefühl gefragt ist, scheint vielen noch nicht bekannt zu sein.

Ryanair ist ein eines der vielen Beispiel. Ein seriöses, Großunternehmen beleidigt niveaulos einen Blogger, welcher seine Unzufriedenheit über einen Buchungsfehler seitens des Unternehmens auf seinem Blog äußerte. Die Reaktion des Unternehmens, auf diesen mit Beweisefotos veröffentlichten Blogartikel, war äußerst unklug. Als „Idiot“ und „Lügner“ wurde der Kunde von Unternehmen beschimpft.

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Blog Action Day 2009 | Climate Change

Thursday, October 15th, 2009

15. Oktober 2009, Blog Action Day! 2 Jahre nach der Entstehung des Blog Action Days, ist er wichtiger als je zuvor. Die Idee heute, an diesem besonderen Tag ,auf ein spezielles Thema aufmerksam zu machen und Ideen zur Verbesserung der aktuellen Lage auszutauschen scheint nicht nur sinnvoll, sondern vor allen Dingen notwendig.

Wir schreiben beinahe das Jahr 2010 - das Jahr, das in vielen Science Fiction Filmen als “weit entfernte Zukunft” oder “die Zeit, wenn wir (die Menschen) im Weltall leben”. Schaut man sich diese alten Filme an bzw. liest solch ältere Bücher fängt man freilich an zu lächeln - doch, ernsthaft, die Zeit in der wir uns über Lebensräume jenseits unserer Erde umschauen müssen ist wohl gar nicht mehr so weit entfernt…

Es ist fast 2010 und wir sind noch immer mit den Problemen des Klimawandels konfrontiert - heute mehr denn je!

Wenn man sich das mal überlegt, dass wir uns gerne als die Krönung der Schöpfung betrachten, dann aber unseren eigenen Planeten kontinuierlich zerstören, ist das so, als würden wir den Ast absägen, auf dem wir sitzen…

Die Nachrichten erzählen uns imme Sachen wie “die globale Erwärmung beträgt 2°C” - und sind wir mal ehrlich, uns ist das eigentlich egal. Man denkt “joa, passt doch” oder “2°C sind noch zu wenig!”. Wenn man sich aber mal überlegt was allein in jüngster Vergangenheit an Klimakatastrophen über einige Länder hereingebrochen ist, ist das doch bedenklich. Der Tsunami in Thailand während Weihnachten 2004, Hurrikan Katrina in den Staaten, die unglaublichen Stürme und Unwetter auf den Philippinen & Taiwan vor ein paar Wochen, Tsunamis in Neuseeland,…

Denkt nun also immernoch jemand darüber nach, ob es wirklich einer Änderung bedarf? Ich denke jeder sollte begreifen dass es nun an der Zeit ist Verantwortung zu zeigen und einen Wechsel einzuleuten.

Doch genug der Beschwerden für den Moment. Wir sollten nun alle wissen, dass es 5 vor 12 ist. Daher heißt es aufstehen und ran ans Werk! Nun die Frage, was kann man tun? Ein erster Schritt ist natürlich eine Plattform schaffen um die Öffentlichkeit für das Thema zu sensibilisieren. Das machen wir ja gerade….aber was gibt es für konkrete Ansätze?

Es gibt ja so ein Sprichwort: Der Flügelschlag eines Schmetterlings kann einen Sturm entfachen - das als Beispiel nehmen  und mit kleinen Schritten beginnen. Jeder bei sich selbst. Ideen? Anregungen? Vorschläge? Go spread the word!