Als sei es nicht schon ärgerlich genug persönliche Gegenstände zu verlieren, sind die Chancen diese wiederzufinden meist relativ gering, verstreut man sie nicht gerade in den eigenen vier Wänden. Das Problem an der Sache - verlorene Gegenstände werden von anderen zwar oftmals gefunden, aber wohl nicht zum nächsten Fundamt gebracht.Viel bequemer wäre es da doch, den Gegenstand mit nach Hause zu nehmen, den Besitzer auf unmittelbarsten Wege davon in Kenntnis setzen zu können und dann den gefundenen Gegenstand einfach per Post an den Besitzer retournieren oder bei sich abholen lassen.
Das finnische Start-up FinderBase greift diese Idee auf und bietet eine Web 2.0 Community für verlorene und gefundene Gegenstände. FinderBase basiert auf Google Maps und lässt User verlorene bzw. gefundene Gegenstände auf einer Karte eintragen. Dieser Eintrag inkludiert Datum des Fundes bzw. Verlustes, eine kurze Beschreibung sowie ein Foto. Zudem bietet die Community die Möglichkeit, dem ehrlichen Finder eine kleines Dankeschön in finanzieller Form zukommen zu lassen. FinderBase funktioniert mit einem Credit-System, gefundene Gegenstände können zwar kostenlos eingestellt werden, Suchende müssen jedoch 1 Euro bezahlen und erhalten dann 20 Credits mit denen sie ihre Suche online stellen können. Der erste Sucheintrag ist ebenfalls kostenlos.
Obwohl die Community noch sehr jung ist, finden sich bereits zahlreiche Lost & Found-Einträge auf der Map eingetragen. Die Plattform an sich funktioniert sehr einfach, in wenigen Schritten können gefundene Gegenstände online gestellt & Suchanfragen gestellt werden. Die Community entdeckt den Nutzen dahinter gewiss sehr rasch, dennoch bleibt die Frage, wie stark sich das junge Start-up am internationalen Markt als DIE Lost & Found-Anlaufstelle schlechthin positionieren kann. Spinnt man den Gedanken jedoch weiter, könnte FinderBase eine lukrative Geschäftsidee für Locations werden, welche liegengebliebene, vergessene & verlorene Wertgegenstände, Kleidung und Co. wieder an ihre Besitzer bringen können.

Bild- und Textquellen:
springwise.com
arcticstartup.com

Gerade was die USA betrifft, sieht man sich hier mit einem anhaltenden Erfolg junger Fashion-Blogger konfrontiert, die etablierten Magazinen wie eben bspw. der Vogue mächtig Konkurrenz machen. Und so ist es wohl auch wenig verwunderlich, dass Anna Wintour nicht gerade mit Wohlwollen diese Entwicklung beobachtet. Als sie nach einem Vortrag bei einer Veranstaltung zugunsten des verstorbenen Modefotografen Irving Penn zum Thema Fashion-Blogs befragt wurde, konnte sie mit Kritik nicht zurückhalten. Als man ihre Meinung über die Bedeutung von Modeblogs in der Zukunft wissen wollte, soll es aus ihr herausgeplatzt sein: “Wir begrüßen natürlich jede Diskussion über Mode. Je mehr über Mode geredet wird, desto besser. Aber, verzeihen Sie bitte, wir haben den Eindruck, dass viele der Neuankömmlinge in dieser Welt nicht ganz das Verständnis für Mode und nicht ganz die Erfahrung haben, die sie haben sollten.” Der New Yorker Klatsch- und Tratsch-Website 




























