Für den Mobilfunker T-Mobile Austria gehört Innovation zum Kerngeschäft. Aus diesem Grund positioniert sich das österreichische Unternehmen mit seiner aktuellen Employer Branding Strategie 2.0 und der Unterstützung von ambuzzador jetzt auch auf Facebook als innovativer Arbeitgeber.
Ziel der Strategie ist es mittels eines fundierten Social Media Auftritts mehr qualifizierte Interessenten anzuwerben und die Marke langfristig als Social Employer Brand zu positionieren. Zusätzlich gilt es, das Unternehmen durch die Employer Branding 2.0-Aktivitäten authentisch erlebbar zu machen.
Seit Anfang März 2011 ist die Human Resources-Abteilung von T-Mobile Austria mit der eigenen Facebook Page „T-Mobile Austria Karriere“ in Österreichs größtem sozialen Netzwerk vertreten. Der Start mit Facebook gilt als logischer erster Schritt, da die am schnellsten wachsende Community in Österreich eine direkte Interaktion mit potenziellen Mitarbeitern ermöglicht. Fakt ist auch, dass immer mehr Jobsuchende mittlerweile an Social Media denken, wenn sie sich beruflich neu orientieren möchten und laut einer aktuellen Studie zur Social Media-Nutzung in Österreich von ambuzzador fast jeder Dritte dazu bereit wäre, sich auch über Facebook zu bewerben.
Die T-Mobile Austria Karriere-Page auf Facebook bietet den Usern Einblicke und persönliche Erlebnisse und senkt damit mögliche vorhandene Barrieren. Bestes Beispiel dafür sind die T-Stories, in denen Mitarbeiter aus unterschiedlichsten Unternehmensbereichen regelmäßig ihren Weg zu und bei T-Mobile vorstellen. Der nächste Schritt am Weg zur Social Employer Brand ist der Social Recruiting Room von T-Mobile Austria, der wichtige Recruiting-Themen, wie Jobbörse, Bewerbungstipps, FAQs oder aktuelle Nachrichten übersichtlich vereint.
Die Employer Branding Strategie 2.0 von T-Mobile Austria ermöglicht es nicht nur (potenzielle) Mitarbeiter anders und innovativer anzusprechen, sondern auch etwaige Hemmschwellen von Interessierten abzubauen. Mitarbeiter, die über den Social Media Aufritt ihre Begeisterung teilen, bieten damit Insights mit Fokus auf die Markenwerte und machen einen Job bei T-Mobile angreifbar. Die transparente Kommunikation schafft zusätzlich Anerkennung in der Community und positioniert T-Mobile Austria als Innovationsführer im Bereich Employer Branding 2.0.


Datenrausch im Heiligen Land
Friday, February 25th, 2011Auf Facebook wird aktuell eine Innsbrucker Wohngemeinschaft mit einer kräftigen Portion mobilem Datenhunger gesucht. Schon seit Oktober 2010 ist Innsbruck als erste Stadt Österreichs mit 4G, dem Netz der Zukunft, ausgestattet. Nach erfolgreichem Testbetrieb, bittet T-Mobile gemeinsam mit der Tiroler Tageszeitung nun zur Härteprobe für die neue Technologie: Wohngemeinschaften in Innsbruck können sich als Österreichs erste „4G-WG“ bewerben, um in den Genuss von superschnellem mobilen Internet zu kommen. Die passenden High-End Notebooks gibt’s gleich dazu! Keine Sorge, die Bewerbungsfrist läuft noch bis 4. März. Einfach das Online-Formular auf der Facebook Page von T-Mobile Austria ausfüllen, Foto hochladen und eine “bärige” Motivationsbotschaft hinterlassen!
Für alle, die ihr Innsbrucker Domizil nicht mit anderen teilen, bleibt das gespannte Warten auf die Projekte der 4G-WG. Ist die passende 4G-WG gefunden, wird die breite Facebook-Öffentlichkeit über die konkreten Vorzüge und neuen Möglichkeiten im Netz der Zukunft mit kurzen Videotorials informiert. Bei Geschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/sek. bleibt da sicherlich keine Zeit für Langeweile.
Link zur 4G-WG Facebook App.
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Das Ende des Flashmobs
Wednesday, July 21st, 2010Das Phänomen Flashmob hat das Glitzern vergangener Tage offensichtlich verloren. Das effiziente Buzz Werkzeug aus der Marketing Trickkiste vieler Unternehmen ist heute wahrscheinlich nicht einmal mehr die geringen Kosten, die es verursacht, wert. Über Trommeln, Tänzer und T-Mobile.
Es scheint ein ganz normaler Tag im New Yorker Central Park zu sein. Ein altes Pärchen füttert Vögel mit Krümel, Kinder laufen um einen Brunnen, ein Mann liest seelenruhig seine Zeitung. Plötzlich setzen sich zwei Männer auf die nahe liegende Parkbank und schlagen auf Kübeln und Trommeln. Ein Drum-Rhythm hallt durch den Park. Die in der Nähe stehenden Menschen werden darauf aufmerksam. Plötzlich nähert sich ein Mann in Business Uniform. Er wippt zum Rhythmus, die Melodie scheint ihn zu erfassen, er beginnt zu tanzen. Die Verwunderung der Menschen wird durch die Tatsache gesteigert, dass immer mehr scheinbar „normale“ Passanten zu solchen Tänzern mutieren und sich beteiligen. Die meisten Menschen zücken ihre Handies und filmen, einige bewegen sich zögerlich-elegant zum Rhythmus mit und sehen gespannt den Verlauf des Geschehens. Nach einigen Minuten ist das Spektakel allerdings auch schon wieder vorbei und der Mob löst sich auf.
Das Prinzip des Flashmobs charakterisiert den Trend Flashmob eigentlich ganz gut. Ein rasches Aufflackern gefolgt von einem plötzlichen Ende. So schnell er sich in die Herzen jedes Querdenkers gespielt hat, so schnell ist er nun wieder von der Bildfläche verschwunden. Berühmte Beispiele zeigen, dass sich vor allem Private organisierten um Mobs zu starten, jedoch auch Unternehmen die Gelegenheit erkannten mittels Menschenmassen Aufmerksamkeit zu erregen. Der Flashmob ist aber mittlerweile nicht mehr die ganz außergewöhnliche Form des Buzz Marketings, die sie einmal war. Eine zufällig und plötzlich scheinende Menschenmasse veranstaltet für einen bestimmten Zeitraum etwas (meist) ganz sinnfreies um sich wenig später wieder aufzulösen und den Alltag weiter walten zu lassen. Buzz deshalb, weil die Organisation solcher Mobs über neue Medien funktioniert und nach dem Prinzip des Schneeballsystems (word-of-mouth) gearbeitet wird. Bekannte Beispiele sind als sich 2006 fast 4.000 Teilnehmer in verschiedenen Londoner U-Bahn Stationen versammelten und zu Musik tanzten, die sie über MP3-Player hörten oder der größte Flashmob aller Zeiten, als sich 2008 über 25 Städte dieser Welt beteiligten und sich tausende Menschen eine Kissenschlacht lieferten. Flashmobs sind grundsätzlich sinnfrei, oftmals haben sie aber auch politischen oder wirtschaftlichen Hintergrund. Noch gut in Erinnerung ist die T-Mobile Flashmob Kampagne „Life’s for sharing“ als engagierte Tänzer und zufällige Personen in der Liverpooler Bahnstation zu Musik aus den Lautsprechern tanzten oder am Trafalgar Square Karaoke sangen.
Der um die Jahrtausendwende aufkommende Trend des Flashmobs scheint nun aber wieder sein Ende zu nehmen. War diese Idee des organisierten Zusammenkommens vor einigen Jahren noch frisch und verbreitete sich über Social Media wie ein Lauffeuer, so wissen Leute mit einem Flashmob heutzutage schon weniger anzufangen und sind auch nicht mehr gänzlich interessiert. Bestes Beispiel ist eingangs erwähntes, initiiert von der Agentur Malibu im New Yorker Central Park. Eine Woche nach Ablauf der Tanz-Kampagne gibt es nicht einmal 100.000 Viewer auf Youtube. Das haben andre Flashmobs schon nach wenigen Stunden erreicht. Selbiges gilt für den Trololo-Flashmob in Barcelona
Das ist sehr bedauerlich, da die Kampagne eigentlich ganz ähnlich zu erfolgreichen Vorgängern ist (jedoch hierbei weit mehr Tänzer engagiert hätten werden müssen). Generell ist der Wow-Effekt jedoch schlicht und ergreifend verblasst, da der Flashmob heutzutage nicht mehr das Glitzern des „Besonderen“ vergangener Tage hat. Das Scheitern dieser Erscheinung trifft aber hauptsächlich den kommerziellen Flashmob. Im Mittelpunkt muss “Authentizität und Spaß” sowie Spontanität stehen, um den Erfolg des Phänomens der Generation Social Media zu erreichen. Flashmobs leben vom „element of surprise“ und lassen sich in dieser Form eben nicht gerne von Unternehmen oder Marken instrumentalisieren (brainwash.webguerillas).
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