Early Bird Ticket für buzzattack

Tuesday, August 31st, 2010

Die Temperaturen lassen bereits zu wünschen übrig und der Herbst rückt immer näher. Doch ein Lichtblick naht, denn bald ist es soweit: die buzzattack, die 1. BUZZ Marketing Konferenz Österreichs, geht am 19. Oktober 2010 über die Bühne. Gemeinsam mit national und international renommierten Speakers setzen wir damit ein Zeichen in der Boomphase des Social Media Marketing und beleuchten den Aspekt der Digitalen Reputation als neue Benchmark in der Markenführung.

Nur noch heute können Sie sich Ihr vergünstigtes Early Bird Ticket um 190 Euro exkl. USt sichern. Ab morgen sind die Tickets für 250 Euro exkl. USt erhältlich. (Studenten erhalten gegen Studiennachweis eine Ermäßigung und bezahlen 100 Euro inkl. USt.)

buzzattack - Tickets sichern!

Das genaue Programm sowie alle weiteren Infos zur buzzattack finden Sie auf
http://www.ambuzzador.com/buzzattack

Byebye Website, Hello Facebook!

Tuesday, July 20th, 2010

Bereits Anfang letzten Jahres erregte die Bonbon-Marke Skittles für Aufsehen, als man sich der klassischen Website abwandte und diese zu einem reinen Sammelsurium für Social Media-Kanäle machte (fliptheflop berichtete). Wer skittles.com aufruft, wird umgehend auf facebook, twitter und Co. verwiesen. Zudem gibt es keine klassischen Unternehmens- und Produktseiten mehr, vielmehr erblickt der User nun eingebundene YouTube-Videos, Plakate & Spiele. Hatten die Medien- und Werbefachleute damals noch gemutmaßt, dass diese Art der Online-Präsenz ein Werbegag sei, ist nun offensichtlich, dass dahinter eine ernstgemeinte Marketingstrategie steckt. Und damit ist das Unternehmen nicht alleine.

Auch die amerikanische Werbeagentur Modernista! hat sich seit geraumer Zeit vom klassischen Webauftritt verabschiedet und präsentiert sich den Besuchern “durch die Augen des Web”. Der User erhält somit kein klasissches Unternehmensprofil auf Knopfdruck, vielmehr sieht er das, was im Web ohnehin über die Werbeagentur gesagt und geschrieben wird. Bei einem Seitenaufruf zeigt einem das Unternehmen, was Google, facebook oder auch Wikipedia über die Agentur zu sagen haben. Und hält sich mit einem schlichten Menü im Hintergrund. Wer dennoch nicht auf Unternehmensprofil, Referenzen und Co. verzichten will, hat über ebendieses kleine Menü die Gelegenheit dazu.

Auch Ski-Hersteller K2 Sports springt auf den Zug auf, dreht die eigene Homepage ab und verlagert die Webpräsenz voll und ganz auf facebook. Nur Fans der Fanpage erhalten exklusiv Einblick in die neue Kollektion, auch Besucher der offiziellen Website k2skis.com werden lediglich auf facebook verwiesen. Die rund 27.000 Fans große Fanpage konnte seit der vollständigen Umstellung auf facebook allerdings noch keinen signifikaten Fan-Wachstum verzeichnen. Rund 100 bis 200 Fans werden es pro Tag mehr, das allerdings bereits seit mehreren Wochen.

k2skis

Was bei Skittles eine ernstgemeinte Strategie ist, scheint bei K2 jedoch nur ein kurzzeitiger PR-Gag zu sein. In den Kommentaren auf allfacebook.com findet sich jenes eines (mehr oder weniger) anonymen Users wieder, der die Vermutung es handle sich hierbei nur um das Ziel mehr Fans zu sammeln dementiert. Vielmehr möchte man treue K2 Fans belohnen indem man ihnen einen exklusiven Vorab-Blick auf die 2010-2011 Kollektion gewährt. Im Übrigen sei ohnehin der Relaunch der Website in den Startlöchern, bei der totalen Umstellung auf facebook scheint es sich demzufolge nur um eine temporäre Kampagne zu handeln. Mehr oder weniger anonym übrigens deshalb, da der User sein Kommentar mit einem Link zur K2-Website hinterlegt hat… Ob hier wohl die PR-Abteilung ihre Hände im Spiel hat!?

Bild- und Textquellen:
diePresse.com
allfacebook.com
Spiegel.de

Kanada-Tourismus: Tweets als interaktive Außenwerbung

Friday, July 16th, 2010

Mit riesigen Touch-Screens hebt in den USA diesen Sommer der kanadische Tourismusverband die Vorzüge Kanadas hervor. Der Content dafür stammt jedoch nicht von der Canadian Tourism Commission selbst, sondern von authentischen Kanada-Touristen.

start

„Der gewöhnliche Mensch hat keine eigene Meinung. Er ist auch nicht daran interessiert, sich durch Lernen und Nachdenken eine eigene zu bilden, sondern findet lieber die seines Nachbarn heraus, um sie sklavisch zu übernehmen.“ Kaum ein Zitat wie dieses von Mark Twain umschreibt jene Tatsache so pointiert, die zunehmend besser und besser erforscht ist: Dass sich Menschen innerhalb von sozialen Netzwerken viel stärker beeinflussen, als ihnen bewusst ist . Doch was tun, wenn der Nachbar auf Urlaub ist?

Für diesen Fall hat sich die Agentur DDB Kanada im Auftrag des kanadischen Tourismusverbands CTC etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Um Kanada seinem Nachbarland USA als Urlaubsreiseziel schmackhaft zu machen, wurden in New York, Los Angeles und Chicago riesige interaktive Touch-Screens eingerichtet. Darauf zu sehen sind Tweets und Fotos mit Kanadabezug, die sich Passanten individuell ansehen können.

Dass die Kampagne eigentlich bloß eine Vermittlerrolle einnimmt, könnte man durchaus als genial bezeichnen: Potenzielle Kanada-Touristen interagieren mit dem beeindruckenden Touch-Screen, der wiederum Real-Time-Statements von tatsächlichen Kanadatouristen zeigt – eine Authentizität, die von keinem Werbevideo jemals erreicht werden könnte. Teil der Social-Media-Strategie ist auch der Twitter-Account @keep_exploring , der Gewinnspiele veranstaltet, Urlaubsvideos verbreitet und eine gute Reise wünscht.

keep_exploring

Die Reaktionen auf die Kampagne sind durchwegs positiv. So lobt etwa die Social Times den Einsatz von Social Media und „cooler, aufregender Technik“, die sogar die Blicke der „beschäftigsten Menschen“ auf ihren täglichen Wegen auf sich zieht. „Meiner Meinung nach ist das eine sehr gewitzte und interaktive Art von echtem, inspirierendem Storytelling“, findet auch das Viralblog. Und www.logolook.de fragt: „Wer sind wohl die besten Botschafter für das eigene Land? Klar, zum einen die eigenen Einwohner, aber wie sieht es mit den Urlaubern aus? Sind sie es nicht auch, die die ganzen wunderschönen Fotos, Dokumentationen usw machen?“

Mark Twain hätte da wohl nur beipflichten können.

Quellen:
http://www.socialtimes.com
http://www.viralblog.com
http://www.logolook.de
http://www.youtube.com (Screenshot)
http://twitter.com (Screenshot)

Share Happy: bei Unilever bezahlt man Eis mit einem Lächeln

Wednesday, June 30th, 2010

Ein bisschen Freude und ein Lächeln kann bekanntlich nie schaden. Das vermittelte uns Coca Cola schon vor einiger Zeit mit der Happiness Machine - einem Getränkeautomaten, welcher weit mehr ausspuckte als nur eine Flasche Cola und Studenten am Campus schlussendlich auch mit Pizza, Luftballons und Blumen “happy” machte.

Mehr Freude braucht die Welt. Stimmt! Dachte sich wohl auch Unilever und ließ den “Share Happy”-Automaten aufstellen. Die “Share Happy”-Maschine animiert das Eis bunt am Touchscreen, Passanten werden durch Geräusche und Scherze mit dem eigenen Abbild angelockt und zum Stehenbleiben animiert. Die Besonderheit dieses Automaten? Er spuckt nur dann Eiscreme aus, wenn eine Person ihn anlächelt. Augmented Reality und eine Gesichtserkennungs-Technologie machen es möglich und die Maschine erkennt so, wenn jemand lächelt und zeigt dies auf einem Smile-O-Meter an. Zeigt man dabei zu wenig Enthusiasmus und Engagement, wird man zu einem weiteren Versuch aufgefordert. Erst wenn der Smile breit genug ist, wird man mit einem Eis belohnt. Zudem können eiscreme-hungrige Leute mit dem Bild spielen, es auf facebook posten und schlussendlich natürlich auch das gewünschte Eis wählen. Jeder 20. hat zudem die Chance auf ein Gratiseis, wenn er der Nutzung seines Fotos zu Werbezwecken zustimmt.

Erstmals gesehen wurde der “Share Happy”-Automat beim Rock in Rio-Festival in Lissabon, als Teil einer großangelegten Kampagne von Unilever, welche “Happiness” versprühen soll. In den nächsten 18 Monaten wandert der Automat noch rund um die Welt. Dabei ist die “Share Happy”-Maschine gut vernetzt: über WLAN oder UMTS ist das 20.000 US-Dollar teurer Gerät mit dem Unilever-Netzwerk verbunden. Viertelstündlich wird so der Füllstand kontrolliert, um gegebenenfalls Nachschub liefern zu können.

Auch in punkto Kriminalität hat die Gesichtserkennungs-Technologie übrigens sein Gutes: um den Diebstahl des Gerätes zu erschweren, ist ein Sensor eingebaut, der auf Rütteln, Kippen oder Hochheben reagiert. Infolge wird dann ein Video der Person gespeichert, der Unilever-Zentrale übermittelt, welche dann Kontakt mit der Polizei aufnahmen kann. Sachen gibt’s ;-)

Bild- und Textquellen:
culture-buzz.com
futurezone.orf.at

Google Me statt Egogoogling

Wednesday, June 30th, 2010

Das Gerücht scheint sich zu bewahrheiten: Aus Angst, unter die Social-Media-Räder zu kommen, soll Google hastig an einem Facebook-Klon arbeiten. Geht es nach der Meinung von Fachbloggern, kommt das zwar reichlich spät. Trotzdem werden „Google Me“ durchaus Chancen eingeräumt.

facegoogle

Wieder einmal war es ein Tweet, der die Gerüchteküche zum Brodeln brachte. Digg-Chef Kevin Rose plauderte darin aus, dass er Google laut einer sehr verlässlichen Quelle in Kürze seinen Facebook-Klon Google Me starten wird. Zwar hat Rose die Nachricht bereits wieder gelöscht, doch dem Lauffeuer tut die Löschung der Initialzündung bekanntermaßen keinen Abbruch. Im Gegenteil; alles scheint darauf hinzudeuten, dass es an der Information kaum einen Zweifel gibt.

So stellt auch Ex-Facebook-CTO Adam D’Angelo – ebenfalls unter Berufung auf „verlässliche Quellen“ – klar: „Das ist kein Gerücht. Das ist ein echtes Projekt. Eine große Zahl von Menschen arbeiten daran.“ Google Me genieße sogar „höchste Priorität“ – und das aus gutem Grund: „Sie haben angenommen, dass der Wachstum der Facebook-User sich ebenso schnell verlangsamen würde, wie er gestiegen ist.“ Doch dann hat der Boom einfach nicht aufgehört „und jetzt haben sie wirklich Angst“.

Diese Angst scheint nicht ganz unberechtigt zu sein. „Facebook ist in vielerlei Hinsicht bereits jetzt größer als Google“, rechnet Techcrunch vor. Zwar nicht an unique Visitors, allerdings in Sachen Page Views. Zudem wird auf Facebook mittlerweile doppelt so viel Zeit verbracht als auf Google-Seiten. Hinzu kommt, dass Facebook auch als Suchmaschine immer mehr an Bedeutung gewinnt. Mit der Integration von Websites, die den „Like“-Button verwenden, in die Trefferliste von Facebooks interner Suchmaschine, bläst der Netzwerk-Riese nun sogar zum direkten Angriff auf Googles Kernkompetenz. Sollte sich die Anzahl an „Likes“ als Urteilsheuristik durchsetzen, könnte das Google nicht nur ernsthaft in Bedrängnis bringen, sondern auch die Suchmaschinenoptimierung auf eine ganz neue Basis stellen.

Die Entscheidung des Suchmaschinen-Giganten, sich mit Google Me sein eigenes Facebook zu basteln, wird daher von Geeks quer über den Globus als überfällig, aber nicht chancenlos angesehen. Für Google sei es „an der Zeit, ein eigenes soziales Netzwerk auf die Beine zu stellen. Es ist vielleicht schon zu spät, weil die Nutzer mit twitter und Facebook gesättigt sind, aber wenn man innovativer und besser ist, dann funktionieren solche Netzwerke auch jetzt noch“, kommentiert etwa das GoogleWatchBlog. Und Netzwertig-Blogger Martin Weigert gibt zu bedenken: „Noch vor einem dreiviertel Jahr hätte ich dem Google Me-Projekt, dass sich den Meldungen zufolge funktionell an Facebook orientieren soll, keinerlei Erfolgschancen eingeräumt.“ Doch nach diversen „Eskapaden“ und „Vertrauensbrüchen“, so Weigert, „könnte Google Me durchaus auf fruchtbaren Boden stoßen.“

Vor allzu viel kreativer Eigenleistung sollte Google jedoch die Finger lassen, meint zumindest Techcrunch-Mastermind Michael Arrington: Da man sich auf die Akzeptanz von umgekrempelten Variationen populärer Dienste nicht verlassen könne, sei das astreine Klonen die sicherste Bank – „daher bin ich nicht so überrascht zu sehen, dass Google offenbar genau das macht“.

Bei all den Spekulationen über Form und Erfolgspotenzial dürfte damit jedoch eines klar sein: An Social Media führt endgültig kein Weg mehr vorbei – nicht einmal für Google.

Quellen:
http://www.quora.com
http://techcrunch.com
http://www.googlewatchblog.de
http://netzwertig.com
http://www.facebook.com (Screenshot)

facebook - facts & figures

Wednesday, June 16th, 2010

Zahlen und Fakten zu facebook findet man in Blogs sprichwörtlich wie Sand am Meer. Mittlerweile ist wohl gemeinhin bekannt, dass Mark Zuckerbergs Social Network mit mehr als 400 Millionen regelmäßigen Usern die weltweit größte Community vereint und sich knapp die Hälfte dieser User sogar täglich auf facebook einloggt. Wozu also ein weiterer Blog-Artikel mit aktualisierten Zahlen? Glücklicherweise stolpere auch ich ab und zu auf neues “Material”, teils in Eigenrecherche oder in anderen Blogs, die einige unbekanntere Fakten liefern und die ich der Leserschaft nicht vorenthalten möchte.

An den erstaunten Gesichtern beim ersten digitalks for business hosted by ambuzzador vor knapp einem Monat konnte ich erkennen, dass sich viele der interessierten Teilnehmer der Reichweitenstärke facebooks in Österreich noch gar nicht bewusst sind. Tatsache ist, dass facebook hinter der Kronen Zeitung und dem ORF bereits das drittgrößte Medium des Landes ist.

Das überrascht Sie nicht? Vielleicht finden Sie es ja beeindruckender, dass Mark Zuckerberg bereits 2006 ein Angebot von Yahoo über 1 Milliarde Dollar für den Verkauf des Social Networks erhalten - und ausgeschlagen - hat. Zu einer Zeit, als der große internationale Erfolg der ehemaligen Plattform für Harvard-Studenten noch bevor stand. Eine kluge Entscheidung also, angesichts der Tatsache, dass facebooks Firmenwert auf mittlerweile 7,9 bis 11 Milliarden Dollar geschätzt wird. Weitere spannende Zahlen und Fakten bietet diese Infografik:

facebook facts & figures

Quelle:
blogaboutjob.de

Für einen Tag offline: Facepark

Tuesday, June 8th, 2010

Diesel hält weiter an seiner “be stupid”-Kampagne fest und prolongiert diese mit der Aktion “Facepark”. Dabei geht es eigentlich um die De-volution der Social Media. Entgegen dem Trend der Digitalisierung veranstaltet Diesel am 20. Juni 2010 in Berlin das Event Facepark wo gewohnte Online-Tools wie Profile und Comments analog gestaltet werden. Um daran teilzunehmen muss man lt. Diesel selbst jedoch ein bisschen “stupid” sein.

Die ganze Idee entstand eigentlich im Zuge der neuen “be stupid”-Kampagne (wir berichteten), deren Grundsatz besagt, dass den Mutigen (= the stupid ones) die Welt gehört, während die smarten Menschen in Ihren Plänen und “was wäre wenn..”-Gedanken hängen bleiben und das Leben an Ihnen vorbei zieht. Die Waghalsigen werden nun von Diesel aufgefordert mitzumachen. Auf der be stupid-Plattform angemeldet, bekommt man einen Überblick was einem (neben der neuen Jeans Kollektion) so alles geboten wird. Neben dem Projekt Diesel-Planet und Diesel:U:Music kommt mit Facepark nun das nächste Projekt.

diesel_facepark1

Social Media mal anders. Mal ganz anders. Mal analog! Diesel hat sich die Entwicklung des Internets zu Web2.0 einmal durch den Kopf gehen lassen und spricht nun genau diese Leute an, die ebenfalls genug davon haben, mehr Zeit mit seinen Freunden online zu verbringen als offline, mehr Comments zu posten als Anrufe zu tätigen und mehr “Like it”s zu verteilen als Komplimente auszusprechen statt zu schreiben. Unter dem Motto “It brings the clichés of social media platforms back to the real world in a very literal way.” geht das Facepark-Event folgendermaßen über die Bühne: Wie im echten Web2.0-Leben muss zunächst einmal ein Profil jedes Users angelegt werden. Das analoge User-Profil kann im Diesel Store abgeholt werden und sieht dann ungefähr so aus:

facepark2

Der Park ist dann de facto die analoge Social Media-Welt in denen User miteinander interagieren können. Dabei werden alle Teilnehmer aufgerufen Kommentare (buchstäblich) auf die Profile zu schreiben und “Like it”-Aufkleber zu verteilen. Es ist alles erlaubt solange es analog geschieht. Untermalt wird das Event musikalisch durch die Gruppe Bodi Bill, die ihres Zeichens unter Beweis stellen wird, dass Musik auch tatsächlich live und nicht nur aus Computerboxen möglich ist. Dieser Konter zu Facebook und anderen (sehr erfolgreichen) Online Media ist eine Idee, die durchaus mit einem Augenzwinkern zu verstehen ist und (bei Schönwetter) wahrscheinlich durchaus Anklang im Berliner Mauerpark finden wird. Nettes Detail am Rande: Die Bewerbung dieses Events basiert hauptsächlich über Online Medien (die an diesem Tag ja gemieden werden sollen).

Auch wenn die “be stupid”-Kampagne nach wie vor inhaltlich sehr fragwürdig ist, so ist dieses Disconnect(from Social Web)-Event in Berlin alles andere als dumm. Be smart/”Be stupid and join us”: Ihr entscheidet!

Gefunden auf:
Fashonaire
Uberding
Styleproofed

Social Gaming

Tuesday, June 1st, 2010

Egal ob Pflanzen anbauen, Tiere züchten, Mafia Mitglied werden oder sich einfach nur durch Quiz Spiele rätseln. Die (Online) Welt des Social Gamings rund um Spiele wie Mafia Wars stellt ein relativ neues Konzept und Geschäftsfeld dar. Wir stellen Sie vor und zeigen, wie man wie man als Spiele-Unternehmen einen höheren Zulauf als Twitter erreichen kann.

Mit dem Wachstum von Social Media gelang auch Social Gaming der Sprung zur Trenderscheinung. Der Vorteil dieser Spiele ist die unkomplizierte Zugänglichkeit, man benötigt keine langwierigen Registrierungen und Anmeldungen um spielen zu können, und die Tatsache, dass man über das Spiel an sich mit Freunden ständig interagiert und somit in Kontakt bleibt. Social Gaming meets Social Networking auf einer neuen Ebene.

Dieser Trend nahm seinen Ursprung 2008 als Facebook die Seite für Drittentwickler geöffnet hatte und diese die Idee hatten, solche Mini-Spiele einzubinden. Social Gaming war geboren. Das bis dato wohl erfolgreichste Spiel wurde 2009 eingeführt und erreicht heute eine Userzahl von knapp 81 Millionen. - Farmville. Diese Zahl übertrifft sogar die Userzahl von Twitter. Hier kann jeder Nutzer seine eigene Farm aufbauen, mit seinen Nachbarn (dies sind ebenfalls User) in Kontakt treten und immaterielle Güter, wie Samen für seine Farm, kaufen. Und hier wird es für den Spieleentwickler interessant. Diese Online-Güter, die ja nicht existieren, werden für echtes Geld verkauft. Auch wenn die Preise moderat sind, kleine Summen häufen sich und so wird bei durchschnittlichen Einnahmen von 1 Million US $ pro Tag, 2010 bereits gemäß Trend ein Jahresumsatz von 1,6 Milliarden erwartet. Da wundert es niemanden, dass Farmville 45% der Gesamteinnahmen von Zynga, Entwickler des Spiels, ausmacht. Playfish und Playdom sind die umsatzstärksten unmittelbaren Konkurrenten, doch die liegen weit hinter Zynga.

social_gaming

Bei 65 Millionen aktiven Nutzern pro Tag (und das ist auch ein Vielfaches von World of Warcraft) wird auch das Thema „Werbung“ interessant und so können noch zusätzliche Einnahmen generiert werden. Aber Farmville stellt hier nur die herausragende Ausnahme. Auch wenn andere Spiele nicht so erfolgreich sind, wird schnell klar, dass sich Social Gaming innerhalb kürzester Zeit zu einem attraktiven, neuen Geschäftsfeld entwickelt hat. So groß der Spielemarkt für interaktive Spiele auf Konsolen ist, so viel Potenzial scheint auf dem Online Gaming Sektor vorhanden zu sein, mit dem Vorteil, dass sich die Zielgruppe mit der von Facebook deckt und die ist sehr breit.

Quellen:
Viralblog
Gregorywest
Mashable
Insidesocialgames

Social Media and its new appearance

Tuesday, May 11th, 2010

Die Waschmaschine ist hinüber, man möchte seine Wohnung über den Sommer vermieten oder man sucht einen guten Chemie-Nachhilfelehrer. Das alles hat man auf Facebook und Konsorten bereits so oder so ähnlich gelesen. So richtig bereit ist man für solche Vermittlungen auf den Media noch nicht gewesen. Teils wurde es von den Usern als lästig empfunden, (groß-)teils wurden sie nicht von den Angeboten angesprochen. Nun kam die Idee auf, dieses Flohmarkt-Prinzip doch professionell aufzuziehen und dadurch in den Netzwerken einen großen Social Value zu generieren.

Neighbourgoods war bereits ein Vorreiter, nun ist auch frents.com online gegangen.

Der Grundgedanken von Nachbarschaftshilfe wird hierbei zum Vorbild genommen. Da Online-Nachbarschaft unbegrenzt möglich ist, sprich jeder User ist jedes Users Nachbar, kann Nutzen maximiert werden. Inspiriert durch Craiglist, Freecycle und ebay wurde nun das Konstrukt Social Media meets Marktplatz entworfen. Menschen sollen sich verbinden und ihre Sachen zu Schau stellen, empfehlen, verleihen oder verkaufen. Durch das Haut(gesprächs)thema “Besitz von Gegenständen” soll die Interaktion der User funktionieren. Eine Google-Map zeigt an, wo welche Gegenstände in der Umgebung von Nutzern hervorgehoben werden.

War bisher nur der Verleih von Gegenständen in dieser Form möglich (siehe Neighbourgoods, drivemycar, relayrides), geht Frents sogar noch einen Schritt weiter und ermöglicht Verleih und Verkauf sowie die effektive Möglichkeit des Geld-Verdienens. Im Sinne der User und im Sinne der Selbstfinanzierung, denn bei jedem Geldfluss, fällt Provision an die Macher ab, was den langfristigen Fortbestand von frents garantieren soll. Durch die Argumentation, man bringe Menschen durch Dinge zusammen, schlägt man zwei Fliegen mit einer Klatsche. Man befriedigt den (bei den Usern mehr als deutlich vorhandenen) Reiz neue Leute via Plattformen kennen zu lernen und im selben Moment schafft man einen greifbaren Mehrwert durch den Service des Angebot-Nachfrage-Spiels. Sprich: Hier sind Leute wirklich interessiert, Angebot zu lesen, Dinge zu erwerben oder zu borgen und de facto Hilfe anzubieten oder anzunehmen, was dann in networken resultiert.

Gelingen kann dieses Vorhaben durch Connect zu Facebook und auch zu anderen Marktplatz-Plattformen wie Amazon. Auf der einen Seite kann man sich über Facebook auf der Seite einloggen, zum anderen kann man Produkte von Amazon ebenfalls direkt platzieren. Das schafft Komfort und eine breite Spanne an Möglichkeiten für private Nutzer. Jedoch nicht nur für private. Frents bringt auch die gewerblichen Anbieter ins Bild, die Vermietung im Sinne der Kerngeschäftstätigkeit machen. Einfachstes Beispiel: Rent-a-Car Unternehmen.

Durch die Übermacht etablierter „einfacher“ Netzwerke, allen voran Facebook, darf der Erfolg solcher Newcomer interessiert beobachtet werden. Die Grundidee und das durchgängige Konzept (also das angestrebt einfache Handling der Seite für User kombiniert mit der Funktion des Vernetzens mit anderen Social Media und Marktplätzen) dahinter sind bereits einwandfrei. Doch wer weiß ob das im „Morgen“ des Web2.0 denn nicht schon bald wieder Geschichte ist.

Gefunden auf:
best-practise-business
redwriteweb
netzwertig
Neighbourgoods war bereits ein Vorreiter, nun ist auch frents.com

Wenn Blogger “Bohemian Rapsody” singen - Ein Rückblick auf die re:publica

Wednesday, April 21st, 2010

“Hättest du dir jemals gedacht, dass ein Vulkan dir deinen Tag vermiest” lautete ein Tweet eines Teilnehmers der re:publica 2010, die vergangene Woche in Berlin stattgefunden hat. Nein, hätte ich zugegebenermaßen nie gedacht und wäre dies nicht passiert, hättet ihr meinen Nachbericht zur re:publica bereits früher lesen können. Aber nun bin ich ja wieder zurück aus Berlin und voilà, hier ist er auch schon: mein persönlicher Rückblick auf drei Tage Inputs, Meet-ups & jede Menge Social Media.

Von 14.-16. April trafen sichvergangene Woche über 2.500 Blogger, Social Media-Interessierte und JournalistInnen, um sich unter dem Motto “nowhere” über den Einfluss des Internets auf die Gesellschaft - und natürlich umgekehrt - auszutauschen. 265 SprecherInnen aus 30 Ländern sorgten in 165 Veranstaltungen dafür, dass den TeilnehmerInnen nicht langweilig wurde. (more…)