Vor dem Empire State Building in New York stehen, Handycam draufhalten und schon erfahren wir sämtliche Facts & Figures rund um das Gebäude. Augmented Reality verwendet Hilfsmittel, die uns mehr zeigen als die Realität hergibt. Diese wird gefilmt und dank einer Software so zusätzliche Informationen über das Bild in der Umgebung gelegt. Augmented Reality als Sightseeing-Variante auf Reisen. Eine Möglichkeit. Eine weitere Möglichkeit zeichnet sich nach und nach immer mehr ab und wird vor allem weibliche Smartphone User erfreuen – Shopping à la Augmented Reality ist im Anmarsch!
Eine praktischer Dienst stammt ohne Zweifel aus dem Hause Zugara. Mädls die keine Lust auf mühselige Probier-Sessions in der Umkleidekabine und lange Schlangen vor ebendiesen haben, erhalten durch die “Webcam Social Shopper” die Möglichkeit bequem von zuhause aus die neuesten Trends, Farben und Schnitte auszuprobieren. Wie? Ein – zugegeben – statisches Bild des gewählten Kleidungsstückes lässt sich mittels Webcam über den eigenen Körper legen und zeigt uns so, wie uns T-Shirt, Hose, Kleid und Co. stehen. Die Usability ist dabei ziemlich hoch: anders als bei anderen Apps, muss hier kein Foto hochgeladen werden, im Gegenteil, die Fotos der Kleider legen sich quasi über unseren Körper. Und auch das “Umziehen” lässt sich rasch und unkompliziert hinter sich bringen: anstelle zwischen Umkleideposition, Computer und Maus hin- und herlaufen zu müssen, kann mittels Handbewegung durch die Optionen und Kollektionen navigiert werden.
Logisch, eine App wie diese hat auch Nachteile. Rücksicht auf Größe und Proportionen gibt es hier nicht, aber immerhin ist es schon mal ein Schritt in die richtige Richtung. Dennoch lässt sich immerhin ein Eindruck gewinnen, welche Farben und Schnitte einem stehen und wie das ausgesuchte Must have-Shirt zur absoluten Lieblingshose aus dem eigenen Kleiderkasten passt. Und natürlich darf bei so einer App auch die Social Community-Funktion nicht fehlen: gewählte Outfits können auf facebook geteilt und so Feedback, Rat und Meinungen von Freunden eingeholt werden.
Die gute Nachricht: es müssen nicht immer nur Kleider sein!
SnapShop erlaubt mittels iPhone App sogar, das traute Heim dank Augmented Reality einzurichten und so auszutesten, wie sich denn das rote Sofa in der einen Ecke des Wohnzimmers macht. Schluss mit Spontan- (oder doch Verzweiflungs-)einkäufen, Möbel schleppen und schlussendlich doch draufkommen, dass es sich um einen Fehlkauf handelt. Und mal ehrlich: auch wenn ich nie auf “echtes” Shopping verzichten wollen würde, manchmal ist es definitiv ein Vorteil, schon vorab den Endeffekt testen zu können und mit Augmented Reality macht diese Art des Shoppings gleich doppelt Spaß.
Bild- und Textquellen:
zugara.com
SnapShop





















