Puma - The Games We Play

Thursday, February 4th, 2010

Kürzlich bin ich auf ein YouTube Video der Serie “The Games We Play” gestossen. Nach kurzem Klicken entdeckte ich die komplette Serie. Aus den Bereichen “Fitness”, “Running”, “Golf” und “Motorsport” präsentiert Puma die neue Frühling/Sommer Kollektion.

Spielerisch und mit einem Hauch von Humor sehen wir sportliche Menschen die vor verschiedenen Kulissen zappeln, lachen und schwitzen.

Unterlegt mit Musik und vielen bunten Farben bekommen wir spielerisch Einblick in die neue Puma Kollektion. Unterhaltsam verbindet das Label mit dieser Video Serie Mode und Live-Action.

Die Idee und die Umsetzung der Präsentation finde ich durchaus gelungen. Ich bin gespannt was sich noch hinter dieser Kampagne von Puma verbirgt. Ein Interview des Regisseur Jared Eberhardt gibt es auf Motiongrapher.com zu lesen. Hier gibt es auch einige Making-Off Bilder.

Quelle: www.adverblog.com/archives/004170.htm

Diesel: I’m with stupid

Tuesday, February 2nd, 2010

War man zu Beginn der Jahrtausendwende noch schockiert, dass Geiz nun geil ist, so muss man sich nun abermals fragen warum es gut ist, wenn man dumm ist. Zumindest wenn es nach Diesel geht, ist das der Fall.

Aus Dummheit eine Tugend machen zu wollen ist jedoch überaus riskant. Unternehmenspositionierungen müssen klar und unmissverständlich sein. Diese ist es, aber ob es das ist was Diesel kommunzieren will, ist fraglich. Diesel hat sich mit Smartness und Witz versucht, scheitert hierbei allerdings kläglich. Doch nun zur Kampagne.

Die Aussage ist die gleiche wie die von Nike. „Just do it“! Die cleveren Menschen haben zwar Hirn, doch die dummen Menschen den Kick. Sie überlegen nicht, sie machen drauf los, sie wägen nicht lang und breit Vorteile ab, sie experimentieren. (Potenzielle) Kunden sollen was Dummens/Kreatives anstellen, davon ein Video machen und das ganze Diesel zukommen lassen. Das eigens für diese Kampagne eingerichtete „Be Stupid: Recruitment“ evaluiert diese Videos dann. Die Sieger scheinen in der Kampagne, im Katalog und im Video auf.

Einfach gehalten heißt das: Diesel macht sich das Leben leicht und überlegt sich nicht einmal, wie sie selbst die Kampagne visuell untermalen könnten. Crowdsourcing de facto. Mit der billigen Aufmachung, dass dumme Menschen einfach kreativer sind, schießt Diesel meilenweit am Ziel vorbei. Die Kernaussage sollte viel eher in Richtung „den Kreativen gehört die Welt“ gehen, kommt aber absolut nicht so an.

Die Kampagne ist gerade erst angelaufen und wird die nächsten Monate anhalten. Man darf gespannt sein, welche Zahlen das Controlling im Endeffekt ausspucken wird. Schließlich fällt es schwer zu glauben, dass Kunden sich gerne mit „Dummheit“ (und nichts anderes kommuniziert Diesel in diesem Fall) identifizieren und Produkte kaufen, die eben dafür stehen. Für viele wird es wohl eher heißen: Smart sein und zur Konkurrenz gehen. Und dann steht Diesel wirklich dumm da.

Quelle Bild/Text:
Adverblog

Happiness Machine - mehr als nur ein Cola Automat

Monday, January 18th, 2010

Seit einiger Zeit steht „Happiness“ im Zentrum der Coca Cola Kampagnen, die der Marke auf kreative und fantasievolle Weise ein magisches Image verleihen. So haben wir bereits im vergangenen Oktober über die Social Media Promotion Kampagne „Expedition 206“ berichtet, bei der drei „Happiness Ambassadors“ für das gesamte Jahr 2010 auf Weltreise geschickt werden. In den 206 Ländern, in denen Coca-Cola erhältlich ist, sollten sie, neben anderen Aufgaben, Einheimische darüber befragen, was sie glücklich macht und dies via Blog, Twitter und Facebook dokumentieren.

happiness

Nun verblüfften Coca-Cola und die Agentur Definiton 6 an einem Uni Campus Studenten mit einem Automaten, der weit mehr ausspuckte, als nur eine Getränkedose und sie damit auf unerwartete Weise „happy“ machte.

Die Studenten staunten nicht schlecht, als bei weiteren Versuchen schließlich auch noch Pizza, Ballontiere oder Blumen aus dem Automaten gereicht wurden. Eine besonders „große“ Überraschung bleibt natürlich auch nicht aus. Einige der Studenten waren so gerührt, dass sie die „Happiness Machine“ zur Anerkennung umarmten - „Thank you, Coke!“

Bleibt uns also nur der heimliche Wunsch, dass wir auch eines Tages mit einem solchen Wunderautomaten an der Uni (oder im Büro) beglückt werden.

Quelle:
culture-buzz.com