Google goes offroad

Monday, February 22nd, 2010

Zu den olympischen Winterspielen in Vancouver hat Google nun das erste Mal „Offroad“-Aufnahmen á la Google Street gemacht. Das ruft gleichermaßen Fans und Kritiker hervor…

Mit Google Street bzw. Google Earth kam so etwas wie ein Umbruch in der Web 2.0 Geschichte. Ist es doch nun tatsächlich möglich, in großen Teilen der Welt bis in die letzten Straßenwinkel vorzuschreiten. Man kann in Wien sitzen und sich das Hotel in New York von der Straße aus ansehen, welches man in zwei Wochen besucht. Man kann in London surfen und sich dabei die Sehenswürdigkeiten von China originalgetreu von allen Seiten ansehen. Nun gibt es auch Aufnahmen von abseits der Straßen. Zumindest von den Standorten der olympischen Winterspiele in Vancouver, Kanada. Wird irgendwann einmal die ganze Welt erschlossen sein?

Noch gibt es ja viele weiße Flecken auf der Google Karte. Vancouver ist jedoch schon gut „erkundet“. Dieses Video zeigt beeindruckend, wie man sich nun auf die Pisten und Arenen Vancouvers beschreiten kann, so zum Beispiel der Gipfel des Whistler Mountain. Diese Ehre wird nun nicht mehr nur Olympiateilnehmern gewährt.

Doch dieser Fortschritt ruft auch ebenso Kritiker hervor. Die Vorteile einer starren Landkarte auf Google Maps sind ja noch hinreichend erklärt. Aber der Trend der hinter den Google Aktivitäten steckt, bereitet vielen Menschen Kopfzerbrechen. Schon bald wird aus dieser Landkarte möglicherweise eine flexible und der Standort einzelner Personen kann vielleicht erfasst werden. Schon heute ist es möglich, dass man elektronisch erfasst wird und der genaue Standort ausgemacht wird. Massiver Eintritt in die Privatsphäre? Diese Tools beruhen auf Freiwilligkeit, doch auf Gefahren wird hinreichend hingewiesen (wir berichteten). Diese Debatte nimmt nun auch zunehmend politischen Fahrtwind auf (so zum Beispiel in Deutschland).

Wir hingegen sind über diese Entwicklung hocherfreut und zeigen dem starren Landkartensystem von Google Maps vorerst einmal zwei ganz dicke Daumen nach oben. Nicht uninteressiert verfolgen wir jedoch diese (”gefährliche”?) Entwicklung…Und aus Erfahrung weiß man, dass man in Sachen Entwicklung bei Google nicht lange warten muss.

Gefunden auf:
adverblog

Mit Google Buzz gegen den Mitbewerb

Wednesday, February 10th, 2010

Eigentlich war es absehbar, dass Google früher oder später den großen Mitbewerbern wie twitter und facebook mit einem neuen Dienst begegnen wird.

Am Dienstag war es soweit. Der vorgestellte Dienst namens “Buzz” ergänzt Google’s bestehendes E-Mail-Angebot um eine neue Funktion für den Austausch von Mitteilungen, Fotos oder Videos in einem größeren Kreis.

Automatisch werden aus den Adressen der E-Mail-Partner eine Sammlung von Kontakten - damit entfallen die üblichen Anfragen im Sozialen Netzwerk für die Aufnahme in den persönlichen Freundeskreis.

Eine weitere Automatisierung bei “Buzz” sind die entsprechenden “Statusmitteilungen” dieser Kontakte, die sich dann im Posteingang befinden. Alternativ können aber auch öffentliche Mitteilungen verbreitet werden - diese Veröffentlichungen erscheinen dann auf einer eigenen Webseite.

buzz

Auch an die mobilen Nutzer hat “Buzz” gedacht. Google hat eine Anwendung für Mobiltelefone wie das iPhone oder Android-Handys entwickelt. Die Besonderheit hierbei ist, dass dabei auch der jeweilige Standort einer Buzz-Mitteilung übermittelt und in einer Karte angezeigt werden kann.

“Buzz” ist nicht das erste Soziale Netzwerk, welches aus dem Hause Google stammt. Bereits 2004 gab es ein eigenes Soziales Netzwerk namens “Orkut”. Dieser Dienst wird aber nur in bestimmten Regionen in größerem Maße genutzt, etwa in Brasilien. facebook hingegen wird zurzeit von mehr als 400 Millionen Menschen weltweit genutzt.

Eine spannende Entwicklung bei facebook ist, dass die Message-Box mit der sich die Kontakte im Sozialen Netzwerk direkte Nachrichten schicken können, immer mehr dem typischen E-Mail-Prinzip annähert. Möglicherweise will Facebook seinen Service um Mail erweitern.

Auch im Bereich der Verlinkung zu Online-News sind facebook und twitter inzwischen sehr erfolgreich: facebook ist als Quelle von Besuchen bei News- und Medien-Seiten bereits Nummer vier hinter Google, Yahoo und MSN.

Parallel dazu steigt die Bedeutung von Bitly, ein Service, derlange, komplizierte Internet-Adressen in kurze verwandelt und sogar die Klick-Statistik für die Nutzer sichtbar macht: Immer mehr Klicks werden über Bitly-Urls vermittelt.

Wir sind gespannt wie sich Google mit dem Sozialen Netzwerk “Buzz” neben den großen Playern im Markt behaupten kann.

Quelle: google.com/buzz

Google Chrome - Features

Thursday, December 31st, 2009

“Chrome” der Browser aus dem Hause Google. Von den einen heiß begehrt, von anderen mit Vorsicht betrachtet. Ich betrachte heute dieses Video und muss sagen: Alle Achtung! Hut ab für die Darstellung der einzelnen Features welche (angeblich) mit Chrome gegeben sind.

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Google’s nächster Streich

Wednesday, December 9th, 2009

Die Trennlinie von on- und offline verschmilzt jeden Tag ein Stück mehr. Google mischt dabei kräftig mit und hilft nun den meistgesuchten US-Lokalen durch Klebebilder ihre on- und offline Aktivitäten mehr zu verknüpfen.

Wie das funktioniert? Als Teil der so genannten “Favorite Places on Google” hat der Suchmaschinen-Riese jene 100.000 Unternehmen ausgemacht, welche von den Usern am häufigsten gesucht werden. Darunter finden sich unter anderem Restaurants und Shops in über 9.000 Städten in der ganzen Nation. Jedes einzelne dieser Unternehmen wird nach und nach ein Fenster-Klebebild von Google erhalten - darauf zu sehen: ein scannbarer QR-Code. Mittels iPhone, Android-Geräten, BlackBerry und vielen weiteren mobilen Geräten können Passanten so den Code scannen und gelangen automatisch zur Unternehmensseite im Web. Dort wiederum finden sie Bewertungen, Gutscheincodes und die Möglichkeit, das Unternehmen als Favoriten zu vermerken. In Planung ist zudem das Erstellen von Bewertungen.

Bleibt abzuwarten, wann Google diese Funktionen auch nach Europa bringen wird.

Google's Favorite Places

Bild- und Textquellen:

springwise.com

Google