Google Games

Wednesday, July 14th, 2010

Wenn zwei große Unternehmen eine Sache verfolgen, dann endet dies meist in einem spektakulären Projekt. So verfolgen Google und Zynga nun eine gemeinsame Sache und rufen die Google Games in die Welt.

Die Welt ist eine Google. Dieser Ausspruch bewahrheitet sich, wenn man die Dimensionen des mächtigsten Suchmaschinengiganten kennt. In den Weiten des Internets ist bereits fast überall ein bisschen “Google” vorhanden. Google Earth, Google Mail sowie der Internetbrowser Chrome können zweifelsohne zu den erfolgreichsten Projekten gezählt werden. Hingegen hat sich die Anzahl der Flops des Großunternehmens in den letzten Jahren massiv erhöht. So zum Beispiel konnten sich die Google Wave, Google Buzz und Google Me trotz verheißungsvollem Start nicht wirklich durchsetzen. Nichtsdestotrotz versucht Google weiterhin in neue Märkte einzudringen. Und nun steht der Spielemarkt am Plan.

Mit Google Lively wurde 2008 ja bereits ein Versuch gestartet, in die Spielewelt einzutauchen, allerdings wenig erfolgreich. Die Antwort auf Second Life bot Echtzeitspiel mit Avataren an und wurde wegen aus mangelndem Zuspruch wenig später wieder offline gestellt.

Es wird also Zeit mit einem Spezialisten auf seinem Gebiet gemeinsame Sache zu machen. Zynga ist der aktuell erfolgreichste Spieleentwickler rund um bekannte Facebook Games wie “Farmville” oder “Mafia Wars” (hier nachzulesen). Google hat bereits einen dreistelligen Millionenbetrag in die Hand genommen um den Coup “Social Onlinespieleportal” zu verwirklichen. Diese Partnerschaft wird eine langfristige werden und der Spiele Hub sollte bereits dieses Jahr online gehen.

google-games3

Auch wenn derzeit noch nicht viel mehr Informationen durchsickern, kann davon ausgegangen werden, dass es der Coup des Jahres im Online Bereich sein wird. Google könnte es durch die Kooperation mit Zynga nun endlich möglich werden, einen erfolgreichen hauseigenen Social Media Bereich zu schaffen, der in ernst zu nehmender Konkurrenzposition zu bisherigen Media steht.

Gefunden auf:
techcrunch.com
Futurezone
zdnet
ripten.com
mashable.com
viralblog.com

Google Me statt Egogoogling

Wednesday, June 30th, 2010

Das Gerücht scheint sich zu bewahrheiten: Aus Angst, unter die Social-Media-Räder zu kommen, soll Google hastig an einem Facebook-Klon arbeiten. Geht es nach der Meinung von Fachbloggern, kommt das zwar reichlich spät. Trotzdem werden „Google Me“ durchaus Chancen eingeräumt.

facegoogle

Wieder einmal war es ein Tweet, der die Gerüchteküche zum Brodeln brachte. Digg-Chef Kevin Rose plauderte darin aus, dass er Google laut einer sehr verlässlichen Quelle in Kürze seinen Facebook-Klon Google Me starten wird. Zwar hat Rose die Nachricht bereits wieder gelöscht, doch dem Lauffeuer tut die Löschung der Initialzündung bekanntermaßen keinen Abbruch. Im Gegenteil; alles scheint darauf hinzudeuten, dass es an der Information kaum einen Zweifel gibt.

So stellt auch Ex-Facebook-CTO Adam D’Angelo – ebenfalls unter Berufung auf „verlässliche Quellen“ – klar: „Das ist kein Gerücht. Das ist ein echtes Projekt. Eine große Zahl von Menschen arbeiten daran.“ Google Me genieße sogar „höchste Priorität“ – und das aus gutem Grund: „Sie haben angenommen, dass der Wachstum der Facebook-User sich ebenso schnell verlangsamen würde, wie er gestiegen ist.“ Doch dann hat der Boom einfach nicht aufgehört „und jetzt haben sie wirklich Angst“.

Diese Angst scheint nicht ganz unberechtigt zu sein. „Facebook ist in vielerlei Hinsicht bereits jetzt größer als Google“, rechnet Techcrunch vor. Zwar nicht an unique Visitors, allerdings in Sachen Page Views. Zudem wird auf Facebook mittlerweile doppelt so viel Zeit verbracht als auf Google-Seiten. Hinzu kommt, dass Facebook auch als Suchmaschine immer mehr an Bedeutung gewinnt. Mit der Integration von Websites, die den „Like“-Button verwenden, in die Trefferliste von Facebooks interner Suchmaschine, bläst der Netzwerk-Riese nun sogar zum direkten Angriff auf Googles Kernkompetenz. Sollte sich die Anzahl an „Likes“ als Urteilsheuristik durchsetzen, könnte das Google nicht nur ernsthaft in Bedrängnis bringen, sondern auch die Suchmaschinenoptimierung auf eine ganz neue Basis stellen.

Die Entscheidung des Suchmaschinen-Giganten, sich mit Google Me sein eigenes Facebook zu basteln, wird daher von Geeks quer über den Globus als überfällig, aber nicht chancenlos angesehen. Für Google sei es „an der Zeit, ein eigenes soziales Netzwerk auf die Beine zu stellen. Es ist vielleicht schon zu spät, weil die Nutzer mit twitter und Facebook gesättigt sind, aber wenn man innovativer und besser ist, dann funktionieren solche Netzwerke auch jetzt noch“, kommentiert etwa das GoogleWatchBlog. Und Netzwertig-Blogger Martin Weigert gibt zu bedenken: „Noch vor einem dreiviertel Jahr hätte ich dem Google Me-Projekt, dass sich den Meldungen zufolge funktionell an Facebook orientieren soll, keinerlei Erfolgschancen eingeräumt.“ Doch nach diversen „Eskapaden“ und „Vertrauensbrüchen“, so Weigert, „könnte Google Me durchaus auf fruchtbaren Boden stoßen.“

Vor allzu viel kreativer Eigenleistung sollte Google jedoch die Finger lassen, meint zumindest Techcrunch-Mastermind Michael Arrington: Da man sich auf die Akzeptanz von umgekrempelten Variationen populärer Dienste nicht verlassen könne, sei das astreine Klonen die sicherste Bank – „daher bin ich nicht so überrascht zu sehen, dass Google offenbar genau das macht“.

Bei all den Spekulationen über Form und Erfolgspotenzial dürfte damit jedoch eines klar sein: An Social Media führt endgültig kein Weg mehr vorbei – nicht einmal für Google.

Quellen:
http://www.quora.com
http://techcrunch.com
http://www.googlewatchblog.de
http://netzwertig.com
http://www.facebook.com (Screenshot)

The Google Job Experiment

Wednesday, May 19th, 2010

Heute halte ich mich kurz. Bilder sagen bekanntlich oftmals mehr als tausende Worte und in diesem Sinne kann ich Ihnen nur ans Herz legen, folgendes Video anzusehen. Doch zuvor kurz zum Hintergrund: Alec Brownstein erlangt seit wenigen Tagen rund um die Welt jede Menge Publicity. Und das alles nur deshalb, weil er auf Google so genannte Ads um kostengünstige $6 erstellte.

$6 die sich gleich doppelt rentierten. Zum einen macht sein Name nun die Runde, zum anderen verhalfen diese $6 zu einem neuen Job bei der international bekannten Werbeagentur Young & Rubicam in New York. Alec Brownstein wollte einen neuen Job und hatte die 5 wichtigsten Werbeagenturen des Landes für seine Bewerbung auserkoren. Doch eine 08/15-Bewerbung, die unter allen anderen im Posteingang der Personaler landet, war ihm nicht genug. Mit der Sicherheit, dass sich viele Menschen immer wieder selbst googlen, buchte Alec Brownstein Google Ads auf den Namen jener 5 Creative Directors, die ihn für einen zukünftigen Job interessierten, und machte sie so auf sich selbst aufmerksam. Das Ergebnis? 4 Vorstellungsgespräche und 2 Jobangebote.

Wie diese Ads ausgesehen haben!? Sehen Sie selbst:

Google Ad Layout

Und hier noch das anfangs versprochene Video:

Es ist nun mal einfach so - kreative Ideen sind gefragt und diese Bewerbung fällt definitiv in die Kategorie kreativ. Nur Mut, kann man an dieser Stelle nur sagen. Abheben von der Masse und mit eigenen Ideen begeistern! Aber nun bitte keine Nachahmer dieser Idee, denn das wäre dann doch zu simpel, nicht wahr!? ;-)

Bild- und Textquellen:
Alec Brownstein

Facebook überholt nun auch Google

Wednesday, March 17th, 2010

Momentan überschlagen sich die Ereignisse rund um Mark Zuckerberg’s Soziales Netzwerk beinahe täglich. Wie wir erst vergangenen Montag berichteten, zog Facebook in Deutschland an der Konkurrenz vorbei und verzeichnete im Februar mehr Besucher als die beliebten nationalen Social Networks, wie wer-kennt-wen.de und den VZ-Netzwerken. Nun der nächste Erfolg für Facebook: Erstmals konnte das Social Network den Suchmaschinengiganten Google in den USA bei den Zugriffen der User überholen, so eine Analyse von Hitwise. Dieses Kunststück hatte Facebook zwar auch schon vereinzelt an Tagen wie dem 24. Dezember und dem 1. Januar geschafft, noch nie aber über die Zeitdauer einer gesamten Woche. Google’s Marktanteil beläuft sich somit auf 7,03 Prozent des gesamten US-Internetverkehrs, jener von Facebook auf 7,07 Prozent. Sieht nach einem knappen Rennen aus? Nicht ganz, betrachtet man die folgende Grafik, die die Zugriffszahlen der beiden Kontrahenten über die letzten 12 Monate veranschaulicht. Demnach konnte sich Google im Vergleich zum Vorjahr um gerade einmal 9 Prozent steigern, Facebook die Anzahl der Zugriffe aber im selben Zeitraum beinahe verdreifachen (+185 Prozent).

Facebook überholt Google in den USA

Dabei kann man Google keineswegs vorwerfen, sich dem gobalen Boom der Social Networks zu verschließen - jedoch zeigt sich, dass sich der Suchmaschinenriese im Bereich Social Media mit eigenen Aktivitäten schwer tut. Der Hype um Google Wave und der groß angekündigten Revolution der Kommunikationsweise im Internet, war nur von kurzer Dauer. Auch Google Buzz kann derzeit mit der Popularität von Twitter und Foursquare nicht mithalten, obwohl Google hier versucht, die Features beider Services zu kombinieren - und man sich dazu als Google-User nicht einmal registrieren muss. Die große Stärke von Facebook im Vergleich zu Google sind zudem die gewonnenen Daten, die von Usern generiert werden - in Zukunft wohl eine noch größere “Währung”, als die Zugriffszahlen und die Verweilsdauer der Nutzer.

Facebook hingegen expandiert munter weiter und gibt sich mit Nutzerzahlen von über 400 Millionen noch längst nicht zufrieden. In Kürze wird das Social Network mit einem eigenen Office in Indien “lokale Entwicklungsschwerpunkte” für die über 8 Millionen indischen User setzen und somit auch neue Werbekunden anlocken.

Quellen:
hitwise.com
pte

Google goes offroad

Monday, February 22nd, 2010

Zu den olympischen Winterspielen in Vancouver hat Google nun das erste Mal „Offroad“-Aufnahmen á la Google Street gemacht. Das ruft gleichermaßen Fans und Kritiker hervor…

Mit Google Street bzw. Google Earth kam so etwas wie ein Umbruch in der Web 2.0 Geschichte. Ist es doch nun tatsächlich möglich, in großen Teilen der Welt bis in die letzten Straßenwinkel vorzuschreiten. Man kann in Wien sitzen und sich das Hotel in New York von der Straße aus ansehen, welches man in zwei Wochen besucht. Man kann in London surfen und sich dabei die Sehenswürdigkeiten von China originalgetreu von allen Seiten ansehen. Nun gibt es auch Aufnahmen von abseits der Straßen. Zumindest von den Standorten der olympischen Winterspiele in Vancouver, Kanada. Wird irgendwann einmal die ganze Welt erschlossen sein?

Noch gibt es ja viele weiße Flecken auf der Google Karte. Vancouver ist jedoch schon gut „erkundet“. Dieses Video zeigt beeindruckend, wie man sich nun auf die Pisten und Arenen Vancouvers beschreiten kann, so zum Beispiel der Gipfel des Whistler Mountain. Diese Ehre wird nun nicht mehr nur Olympiateilnehmern gewährt.

Doch dieser Fortschritt ruft auch ebenso Kritiker hervor. Die Vorteile einer starren Landkarte auf Google Maps sind ja noch hinreichend erklärt. Aber der Trend der hinter den Google Aktivitäten steckt, bereitet vielen Menschen Kopfzerbrechen. Schon bald wird aus dieser Landkarte möglicherweise eine flexible und der Standort einzelner Personen kann vielleicht erfasst werden. Schon heute ist es möglich, dass man elektronisch erfasst wird und der genaue Standort ausgemacht wird. Massiver Eintritt in die Privatsphäre? Diese Tools beruhen auf Freiwilligkeit, doch auf Gefahren wird hinreichend hingewiesen (wir berichteten). Diese Debatte nimmt nun auch zunehmend politischen Fahrtwind auf (so zum Beispiel in Deutschland).

Wir hingegen sind über diese Entwicklung hocherfreut und zeigen dem starren Landkartensystem von Google Maps vorerst einmal zwei ganz dicke Daumen nach oben. Nicht uninteressiert verfolgen wir jedoch diese (”gefährliche”?) Entwicklung…Und aus Erfahrung weiß man, dass man in Sachen Entwicklung bei Google nicht lange warten muss.

Gefunden auf:
adverblog

Mit Google Buzz gegen den Mitbewerb

Wednesday, February 10th, 2010

Eigentlich war es absehbar, dass Google früher oder später den großen Mitbewerbern wie twitter und facebook mit einem neuen Dienst begegnen wird.

Am Dienstag war es soweit. Der vorgestellte Dienst namens “Buzz” ergänzt Google’s bestehendes E-Mail-Angebot um eine neue Funktion für den Austausch von Mitteilungen, Fotos oder Videos in einem größeren Kreis.

Automatisch werden aus den Adressen der E-Mail-Partner eine Sammlung von Kontakten - damit entfallen die üblichen Anfragen im Sozialen Netzwerk für die Aufnahme in den persönlichen Freundeskreis.

Eine weitere Automatisierung bei “Buzz” sind die entsprechenden “Statusmitteilungen” dieser Kontakte, die sich dann im Posteingang befinden. Alternativ können aber auch öffentliche Mitteilungen verbreitet werden - diese Veröffentlichungen erscheinen dann auf einer eigenen Webseite.

buzz

Auch an die mobilen Nutzer hat “Buzz” gedacht. Google hat eine Anwendung für Mobiltelefone wie das iPhone oder Android-Handys entwickelt. Die Besonderheit hierbei ist, dass dabei auch der jeweilige Standort einer Buzz-Mitteilung übermittelt und in einer Karte angezeigt werden kann.

“Buzz” ist nicht das erste Soziale Netzwerk, welches aus dem Hause Google stammt. Bereits 2004 gab es ein eigenes Soziales Netzwerk namens “Orkut”. Dieser Dienst wird aber nur in bestimmten Regionen in größerem Maße genutzt, etwa in Brasilien. facebook hingegen wird zurzeit von mehr als 400 Millionen Menschen weltweit genutzt.

Eine spannende Entwicklung bei facebook ist, dass die Message-Box mit der sich die Kontakte im Sozialen Netzwerk direkte Nachrichten schicken können, immer mehr dem typischen E-Mail-Prinzip annähert. Möglicherweise will Facebook seinen Service um Mail erweitern.

Auch im Bereich der Verlinkung zu Online-News sind facebook und twitter inzwischen sehr erfolgreich: facebook ist als Quelle von Besuchen bei News- und Medien-Seiten bereits Nummer vier hinter Google, Yahoo und MSN.

Parallel dazu steigt die Bedeutung von Bitly, ein Service, derlange, komplizierte Internet-Adressen in kurze verwandelt und sogar die Klick-Statistik für die Nutzer sichtbar macht: Immer mehr Klicks werden über Bitly-Urls vermittelt.

Wir sind gespannt wie sich Google mit dem Sozialen Netzwerk “Buzz” neben den großen Playern im Markt behaupten kann.

Quelle: google.com/buzz

Google Chrome - Features

Thursday, December 31st, 2009

“Chrome” der Browser aus dem Hause Google. Von den einen heiß begehrt, von anderen mit Vorsicht betrachtet. Ich betrachte heute dieses Video und muss sagen: Alle Achtung! Hut ab für die Darstellung der einzelnen Features welche (angeblich) mit Chrome gegeben sind.

(more…)

Google’s nächster Streich

Wednesday, December 9th, 2009

Die Trennlinie von on- und offline verschmilzt jeden Tag ein Stück mehr. Google mischt dabei kräftig mit und hilft nun den meistgesuchten US-Lokalen durch Klebebilder ihre on- und offline Aktivitäten mehr zu verknüpfen.

Wie das funktioniert? Als Teil der so genannten “Favorite Places on Google” hat der Suchmaschinen-Riese jene 100.000 Unternehmen ausgemacht, welche von den Usern am häufigsten gesucht werden. Darunter finden sich unter anderem Restaurants und Shops in über 9.000 Städten in der ganzen Nation. Jedes einzelne dieser Unternehmen wird nach und nach ein Fenster-Klebebild von Google erhalten - darauf zu sehen: ein scannbarer QR-Code. Mittels iPhone, Android-Geräten, BlackBerry und vielen weiteren mobilen Geräten können Passanten so den Code scannen und gelangen automatisch zur Unternehmensseite im Web. Dort wiederum finden sie Bewertungen, Gutscheincodes und die Möglichkeit, das Unternehmen als Favoriten zu vermerken. In Planung ist zudem das Erstellen von Bewertungen.

Bleibt abzuwarten, wann Google diese Funktionen auch nach Europa bringen wird.

Google's Favorite Places

Bild- und Textquellen:

springwise.com

Google