facebook besiegt VZ-Trio, Foursquare dagegen Gowalla

Wednesday, February 17th, 2010

Wie ein aktueller bericht auf meedia.de zeigt, kann facebook seinen Siegeszug in Deutschland ungebremst fortsetzen: im Jänner verzeichnete die Social Community mehr User als alle drei VZ-Netzwerke zusammen. Ein Trend, der für Österreich wohl genauso seine Gültigkeit findet.

Und auch zu den beiden Location based-Communities Foursquare und Gowalla gibt es neue Entwicklungen: Foursquare kam im vergangenen Monat auf 63.000 Unique Visitors, Gowalla hingegen nur auf 29.000. Lagen die beiden “Hype-Plattformen” im Dezember noch relativ gleich auf, zieht Foursquare nun klar davon. Und auch hier gilt - gleiches Phänomen gilt vermutlich auch für Österreich, meine twitter-Timeline jedenfalls ist Zeuge davon ;-)

Wir sind Facebook Langzeitnutzer!

Thursday, February 11th, 2010

Laut der Nielsen Company befinden sich User täglich mehr als fünfeinhalb Stunden auf Social-Networking-Sites wie Facebook und Twitter.

Im Dezember 2009 konnte eine Steigerung von 82% gegenüber dem gleichen Zeitpunkt des Vorjahres, festgestellt werden. Damals verbrachten Benutzer knapp über drei Stunden auf Social Networking-Websites.

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Darüber hinaus hat der gesamte Traffic auf Social Networking-Websites in den letzten drei Jahren stark zugenommen.

Weltweit sind soziale Netzwerke und Blogs die belibtesten Online-Kategorien, gefolgt von Online-Spielen und Instant Messaging.

Facebook war die Nummer 1 der weltweiten sozialen Netzwerke im Dezember 2009 und 67% der globalen Social-Media-Nutzer besuchten die Website im Laufe des Monats.

Mit 142,1 Millionen Besucher hatten die Vereinigten Staaten die größte Anzahl an Social Media-und Blog-Nutzern im Dezember, gefolgt von Japan, mit 46,6 Millionen Besuchern.

Australien führte mit der durchschnittlichen Verweildauer auf Social Media Netzwerken pro Person, mit fast 7 Stunden täglich im Dezember 2009. Die Vereinigten Staaten und das Vereinigten Königreich folgten dicht mit dem zweiten und dritten Platz mit 6 Stunden und 9 Minuten und 6 Stunden und 8 Minuten.

Unter die Top fünf US-Social-Networking-Sites, war natürlich Twitter.com auf Platz 1, mit der Herrschaft als der am schnellsten wachsenden Plattform im Dezember 2009. Die Anzahl der Twitter-User ist um 579% gegenüber dem Vorjahr angestiegen.

Verrückt, oder? Ich bin gespannt welches Netzwerk im Laufe der nächsten Jahre (oder Monate) aus dem Boden gestampft wird, und ähnliche Wachstumsraten verzeichnen kann.

social

Quelle: blog.nielsen.com

Bilder-Quelle: blog.nielsen.com

Mit Google Buzz gegen den Mitbewerb

Wednesday, February 10th, 2010

Eigentlich war es absehbar, dass Google früher oder später den großen Mitbewerbern wie twitter und facebook mit einem neuen Dienst begegnen wird.

Am Dienstag war es soweit. Der vorgestellte Dienst namens “Buzz” ergänzt Google’s bestehendes E-Mail-Angebot um eine neue Funktion für den Austausch von Mitteilungen, Fotos oder Videos in einem größeren Kreis.

Automatisch werden aus den Adressen der E-Mail-Partner eine Sammlung von Kontakten - damit entfallen die üblichen Anfragen im Sozialen Netzwerk für die Aufnahme in den persönlichen Freundeskreis.

Eine weitere Automatisierung bei “Buzz” sind die entsprechenden “Statusmitteilungen” dieser Kontakte, die sich dann im Posteingang befinden. Alternativ können aber auch öffentliche Mitteilungen verbreitet werden - diese Veröffentlichungen erscheinen dann auf einer eigenen Webseite.

buzz

Auch an die mobilen Nutzer hat “Buzz” gedacht. Google hat eine Anwendung für Mobiltelefone wie das iPhone oder Android-Handys entwickelt. Die Besonderheit hierbei ist, dass dabei auch der jeweilige Standort einer Buzz-Mitteilung übermittelt und in einer Karte angezeigt werden kann.

“Buzz” ist nicht das erste Soziale Netzwerk, welches aus dem Hause Google stammt. Bereits 2004 gab es ein eigenes Soziales Netzwerk namens “Orkut”. Dieser Dienst wird aber nur in bestimmten Regionen in größerem Maße genutzt, etwa in Brasilien. facebook hingegen wird zurzeit von mehr als 400 Millionen Menschen weltweit genutzt.

Eine spannende Entwicklung bei facebook ist, dass die Message-Box mit der sich die Kontakte im Sozialen Netzwerk direkte Nachrichten schicken können, immer mehr dem typischen E-Mail-Prinzip annähert. Möglicherweise will Facebook seinen Service um Mail erweitern.

Auch im Bereich der Verlinkung zu Online-News sind facebook und twitter inzwischen sehr erfolgreich: facebook ist als Quelle von Besuchen bei News- und Medien-Seiten bereits Nummer vier hinter Google, Yahoo und MSN.

Parallel dazu steigt die Bedeutung von Bitly, ein Service, derlange, komplizierte Internet-Adressen in kurze verwandelt und sogar die Klick-Statistik für die Nutzer sichtbar macht: Immer mehr Klicks werden über Bitly-Urls vermittelt.

Wir sind gespannt wie sich Google mit dem Sozialen Netzwerk “Buzz” neben den großen Playern im Markt behaupten kann.

Quelle: google.com/buzz

Online Dating 2.0

Monday, February 8th, 2010

An sich ist Online Dating ein alter Hut. Partnerbörsen wie Parship oder Websingles gibt es fast schon so lange wie das Web selbst und erfreuen sich noch immer regen Zulaufs (verzweifelter?) Singles. Ihr großer Vorteil ist zugleich auch ihr größtes Problem: Das eigene Profil kann nach Belieben so ausgefüllt und gestaltet werden, wie man immer schon gerne sein wollte – aber in Wirklichkeit eventuell gar nicht ist. Spätestens nach den ersten Dates im „echten Leben“ stellt das Gegenüber aber fest, dass doch nicht alles der Wahrheit entspricht und beispielsweise der eine oder andere „Schwimmreifen“ auf den Fotos gut kaschiert wurde und er oder sie doch nicht so gut zuhören kann wie angegeben, sondern lieber von sich erzählt. Auch TÜV-zertifizierte Partnerbörsen mit großangelegten TV-Kampagnen, die „Singles mit Niveau“ versprechen, helfen über diesen Unsicherheitsfaktor nicht hinweg: Man weiß einfach zu wenig über die andere Person um sie allein aufgrund ihres Profils richtig einschätzen zu können.

Genau hier setzt der Online Dating Service Thread an: Dahinter steckt die (potentiell) größte Dating Community im Web – nämlich Facebook! Ohne mühsam seitenweise ein Profil auszufüllen geschieht der Login denkbar einfach via Facebook Connect. „Oh Gott“, denkt sich jetzt vielleicht der oder die eine, „soll denn jeder wissen, dass ich auf der Suche bin?“ Keine Sorge, Thread weist ausdrücklich darauf hin, dass nichts auf Facebook publiziert wird, ehe man nicht die Anweisung bzw. Erlaubnis dafür erteilt. Stimmt auch. Weshalb aber sollte man durch Thread bzw. Facebook mehr über den potentiell zukünftigen Partner herausfinden können, als auf klassischen Partnerbörsen?

Online anbandeln via thread.com

Thread geht davon aus, dass der oder die Auserwählte im gemeinsamen, digitalen Freundeskreis zu finden ist: Ich habe also mit meinem möglichen Date einen gemeinsamen Bekannten, den ich noch vor dem ersten Treffen über sie oder ihn ausfragen kann. Bevor es jedoch dazu kommt, will Thread ein paar wenige Dinge von mir wissen: Mein Geschlecht, meinen Beziehungsstatus, woran ich interessiert bin (Mann, Frau oder nur am Verkuppeln von Freunden) und woher ich herkomme. Gibt man an Single zu sein, hat man anfangs nur die Möglichkeit die eigenen Freunde zu filtern und sich somit übersichtlich anzusehen, welche anderen Singles sich unter seinen Freunden befinden. Zusätzlich kann man aber auch einen Freund zu Thread einladen und ihn bitten, den Kontakt zu einem seiner männlichen oder weiblichen Freunde herzustellen. Doch auch für Vergebene kann Thread interessant sein, hat man doch die Möglichkeit, seine Freunde zu verkuppeln indem man sie einander vorschlägt. Nicht gut vorstellbar? Hier wird es in einem kurzen Video nochmals erklärt:

Meiner Einschätzung nach hat Thread, was übersetzt so viel wie „Faden“ bedeutet, gute Chancen, die Art und Weise wie wir online „anbandeln“ nachhaltig zu verändern. Facebook selbst scheint dies auch so zu sehen, hat das Social Network doch via fbFund 1,2 Millionen Dollar in den Service (der einstweilen noch ohne Geschäftsmodell auskommt) investiert.

Quelle:
springwise.com

Budweiser überlässt nichts dem Zufall, sondern Facebook

Sunday, February 7th, 2010

It’s Super Bowl time! Super Bowl XLIV steht vor der Tür und Budweiser im Mittelpunkt. Alkohol, speziell Bier und Sport vertragen sich genauso gut wie virales Marketing und Facebook. Daher hat Budweiser einfach die Facebook User bestimmen lassen, welche Werbung sie während dem Finale sehen wollen.

Das Super Bowl Pausenprogramm ist für Werbende so etwas wie der Gipfel des Olymps. Zahlreiche überteure Werbesendungen und –shows wurden bereits eigens für diesen einen Event gestaltet. In keiner Relation steht der Aufwand, der hinter diesen Werbungen steht zu der Tatsache, dass sie genau einmal gezeigt wird. – Nämlich während dem Spiel und dann (zumindest im TV) nicht mehr. Der Grund: Die Live Übertragung des Super Bowl Finales begeistert so viele Menschen und zieht so viele Zuseher an, wie kein anderes Medien Spektakel. Es rechnet sich also. Budweiser hat heuer das Glück, 5 Minuten Werbezeit für sich zu beanspruchen. Damit steht der erste Gewinner des Super Bowl XLIV (New Orleans Saints gegen die Indianapolis Colts im Sun Life Stadium in Miami Gardens) fest: Budweiser. Da man hierbei bei der Werbe-Wahl keinen Fehler machen will, lässt man einfach die Zuseher entscheiden und hat dabei noch so einige Hintergedanken…

Drei Werbesendungen wurden den „Facebookern“ präsentiert (Making Down Payment, Fences, Getting Attention, siehe unten) und seit letztem Freitag konnte gewählt werden. Die Werbung mit den meisten Stimmen wird heute Abend während dem Superbowl Finale weltweit ausgestrahlt werden. Mitmachen kann oder besser konnte jeder, der Fan der Gruppe „Budweiser“ wurde. Das, sowie die Entscheidung für welche Werbung man als User abgestimmt hat, scheint dann auf der eigenen Pinnwand auf, sodass alle Freunde sehen, dass man erstens Fan von Budweiser ist und dass man sich für eine Werbung entschieden hat. Schon sind neue User angesprochen und neue Voter aquiriert. Achtung: Virale Lawinengefahr, höchste Warnstufe!

Da Budweiser aber natürlich nicht auf die Stimmen der User angewiesen ist, man hätte sich ja selber für eine der drei Commercials entscheiden können, steht eine ganz andere Absicht hinter dieser Aktion. Budweiser operiert online sehr stark mit Angeboten und Lockwerbung. Ist man einmal Fan der Gruppe, so ist es Budweiser via Facebook möglich, ständig News und Angebote and die Pinnwände der Nutzer – und davon gibt es ja mittlerweile mehrere tausend – zu posten. Man hat somit ein billiges Werbemedium gefunden und einen einfachen Weg, Kunden zu erreichen und mit ihnen (nicht nur einseitig) zu kommunizieren und sogar zu interagieren.

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Dieser Hintergedanke ist den meisten Usern wahrscheinlich auch klar, wird aber toleriert/akzeptiert oder sogar begrüßt. Je nach Grad der Identifikation mit Budweiser und dessen Produkten. Auch die übrigen Super Bowl Werbenden stehen Budweiser keinen Schritt nach und gehen denselben Weg. Pepsi, Coca Cola und Doritos zum Beispiel buzzen heute (Abend) stärker denn je.

Und während das Pausenspektakel und die Werbungen während dem Super Bowl Finale an Bedeutung nicht mehr gewinnen könnten (siehe Fanhouse, die Werbungen sind heute nicht mehr wegzudenken), erkennen viele, dass eigentliche Sport-Desinteressierte sich den Super Bowl „einfach so“ oder eben wegen der spektakulären Werbeschaltungen und der Pausenshow ansehen. Der schöne (und friedliche) Schluss daraus lautet demnach: Sport und Werbung stehen in einem totalen Symbioseverhältnis und vereinen für die Dauer des Super Bowls Menschen aller Interessensgruppen.

Quelle Text und Bild:
Mashable

We’re All Fans

Friday, February 5th, 2010

Die diesjährige Verleihung des Grammy Awards wurde von einer großen Social-Media-Kampagne begleitet. Das Ergebnis war nicht nur Lob von Bloggern und Fans, sondern auch deutlich gestiegene Einschaltquoten.

Grammy

Seit über 51 Jahren werden sie nun schon verliehen, die Grammy Awards. Seit 1958 wird der begehrte Preis, der als höchste Auszeichnung im Musikbusiness gilt, alljährlich verliehen. Die Liste der Preisträger ist dementsprechend lange und liest sich wie ein Who is Who der Musikwelt: Ray Charles, Billy Joel, die Bee Gees, Michael Jackson, U2 oder die White Stripes sind nur einige Namen, die sich auf ihr wiederfinden. Sogar Barack Obama erhielt 2008 einen Grammy für sein Hörbuch „The Audicity of Hope: Thoughts on Reclaiming The American Dream“; seine Außenministerin Hillary Clinton war 2003 mit ihrem Hörbuch „Living History“ immerhin für einen Grammy nominiert.

Doch dieses Jahr war alles ein bisschen anders: Die Grammys setzten voll auf Interaktion. Alles begann mit einer Social-Media-Task-Force, die die Academy 2008 ins Leben gerufen hatte. Zu Beginn galt es erst einmal das Umfeld zu evaluieren, auf das sich die National Academy of Recording Arts and Sciences begab. Man wollte nicht einfach bloß wahllos irgendetwas mit Social Media machen, sondern man wollte es korrekt machen. Und das war nicht so einfach, wie Marketing-Chef Evan Greene schildert: Die Academy war immer darum bemüht, möglichst die Kontrolle über ihre Marke zu behalten und äußerst vorsichtig mit Äußerungen umzugehen. Dass mit der Entscheidung für soziale Medien auch ein Stück weit Kontrolle aufgegeben werden musste, war für die altehrwürdige Institution naturgemäß nicht leicht zu verdauen, so Greene. Es war ein Wagnis, das sich lohnen sollte.

Im Zentrum der Kampagne stand die Seite „We’re All Fans“, die zur Gänze aus Real-Time-Content besteht, der direkt von Twitter, Facebook, YouTube und Flickr übernommen wird. Interessantes Element der Website ist unter anderem der „Fanbuzz Visualizer“:

Besonders gelungen ist auch der Fernsehspot für „We’re All Fans“, die sich aus einem Mosaik von YouTube-Performances von echten Fans zusammensetzt – und für die muss es wohl ziemlich atemberaubend gewesen sein, ihr eigenes Video auf einem großen Fernsehsender wie CBS zu sehen. Alleine auf YouTube wurde sich der Spot zwei Millionen Mal angesehen:

Wirklich interaktiv war aber der Grammy selbst: So konnte während der TV-Übertragung auf den Verlauf der Show direkt Einfluss genommen werden und die Zuseher mitstimmen, welcher Song bloß wenige Minuten später gespielt werden sollte. Zudem wurden sie auch auf Twitter auf dem Laufenden gehalten; Facebook- und YouTube-Accounts durften natürlich genauso wenig fehlen wie eine iPhone-App.

Das Ergebnis der Bemühungen kann sich sehen lassen: Die Einschaltquoten der Preisverleihung lagen in diesem Jahr 35 Prozent über jenen des Vorjahres. Mit einem Schnitt von 25,8 Millionen Zusehern wurde die Übertragung damit zum meistgesehensten Grammy seit 2004.

Quellen:
http://mashable.com
http://www.viralblog.com

Was wäre wenn..

Saturday, January 30th, 2010

du kochen könntest wie Jamie Oliver? Mitmachen und iPhone gewinnen! http://apps.facebook.com/waswaerewenn/

T-Mobile Social Media Communication

Tuesday, January 26th, 2010
fb_fanpage_logo1
Customer: T-Mobile Austria GmbH
Period of time: since: 01/2010
Type of project: Social Media Monitoring & Consulting



the story

T-Mobile started its Social Media activities in January 2010 with “Mobile Jockeys”  presenting their favourite iPhone applications on facebook accompanied by an application.

ambuzzador is responsible for the conceptual design of the campaign, the setup of the facebook Fanpage and the application.



Screenshots

tmobile-facebook

was-ware-wenn

t-mobile-iphone-apps

monster | Social Media Communication

Saturday, January 23rd, 2010
m_logo
Customer: Monster Worldwide GmbH (Germany, Austria, Switzerland)
Period of time: since 9/2009
Type of project: Social Media Monitoring & Consulting



the story

In September 2009 Monster started its Social Media activities in Germany, Austria and Switzerland on facebook and twitter. The Social Media Faces (design) vary from season to season: during winter time, the twitter-channels present themeselves in a winterly outfit.

ambuzzador consults Monster D/A/CH on the basis of its 4-step-model of Social Media Evolution on the way to becoming a social brand. A Social Media Audit concerning Recruiting was the start before ambuzzador guided Monster through the social media strategy process an the SetUp.

Monster.de
facebook.com/monsterDE
twitter.com/monsterDE

Monster.de Berufseinsteiger
facebook.com/berufseinsteigerDE
twitter.com/einsteigerDE

Monster.at
facebook.com/monsterAT
twitter.com/monsterAT

Monster.ch
facebook.com/monsterCH
twitter.com/monsterCH

Screenshots

Soziale Bauklötze

Friday, January 22nd, 2010

Der Baustein-Riese Lego will nun auch im Web zum kreativen Werken animieren. Auf Lego Click können Fans und Kreative ihre Ideen für neue Produktlinien präsentieren. Auch auf Facebook und Twitter sowie mit einer iPhone App wollen die Dänen punkten.

Lego Click

Am Anfang war Lego – und das gilt mittlerweile seit Generationen. Bereits seit Generationen halten sich die streng normierten dänischen Bauklötzchen beharrlich in den Kinderzimmern. 19 Milliarden Steinchen produziert Lego im Jahr, das sind durchschnittlich rund 36.000 pro Minute.

Ein Grund für die lange Erfolgsgeschichte von Lego war, dass sich der Konzern niemals auf seinen Lorbeeren ausgeruht hat, sondern stets kreative Weiterentwicklungen forcierte. 1966 führte Lego seine Modelleisenbahn ein, 1974 erblickte das erste Lego-Männchen das Licht der Welt, bald danach kam Lego Technic. Es  folgten zahlreiche Themen-Sets, wie etwa die berühmte Ritterburg, und sogar Lego Computerspiele.

Was läge da näher, als dass der Klötzchenhersteller anno 2010 auf Social Media setzt? Genau das macht Lego nun:

Lego Click ist eine digitale Spielwiese, auf der sich Erfinder, Fans, Künstler und Kreative so richtig austoben können. Was sie dort machen können? Auf Lego Click können sie Ideen und Visionen über  neue Produkte präsentieren. Freilich ist das noch nicht alles.

Mit Hilfe einer neuen iPhone-App namens LEGO Photo kann man sich Bilder im Bausteinchen-Stil darstellen lassen. Auch Twitter und Facebook hat Lego für sich entdeckt: @legoclick präsentiert Posts von und Medienberichte über Lego Click, auch einen eigenen Hashtag hat man sich zugelegt. Ausgewählte #legoclick-Tweets von beliebigen Twitter-Usern werden sogar auf der Webseite dargestellt.

Lego Click

Die Reaktionen auf Legos neues Projekt sind bislang durchwegs positiv. „Pretty cool“ findet etwa Mashable.com. Ein anderes Blog  hebt lobend hervor, dass Legos Onlinekonzept auch insofern stimmig ist, weil es mit dem Spielen von Bauklötzen durchaus vergleichbar ist. Auch Lego spielen weckt den Wunsch nach sozialer Anerkennung: „Schau mal, was ich gemacht habe“ – ein Effekt, von dem schließlich auch soziale Netzwerke zu einem Gutteil zehren.

Ob Lego Click sich wirklich zum ganz großen Hit mausern wird, wird schließlich davon abhängen, ob Lego tatsächlich Ideen der Community in eine zukünftige Produktlinie einfließen lassen wird. Bis dahin gibt Lego seinen Fans schlicht und einfach das, was sie wünschen – Werkzeuge, um ihre Fantasie abzubilden. Dieses Konzept funktioniert immerhin schon seit Jahrzehnten.

Quellen:
http://threeminds.organic.com
http://mashable.com
http://www.legoclick.com