Stiegl Gstanzl

Thursday, February 2nd, 2012


Customer
: Stieglbrauerei zu Salzburg GmbH
Period of time: 06/2011 – 09/2011
Type of project: Social Media Campaigning

The Story

How can you position a traditional brand, brewing beer for centuries, as modern and up-to-date? Stiegl faces this conflict, especially in today’s digital media channels. Luckily, the Stiegl Facebook fans have lots of humour and teem with creativity.

An entertaining competition among the fans was set up: who can sing the best “Gstanzl“? A Gstanzl is a traditional Austrian type of song. The humorous text of the Gstanzl – usually in dialect – is made up by its interpreter just for the occasion and sung in pubs. The Stiegl Facebook Fans were asked to compose funny song texts or even sing their Gstanzl in a video. The objective was to create a Gstanzl answering the question: “What is your reason to drink a Stiegl with somebody?”. After the community voting, a jury selected the five best singers and invited them to a recording studio. Together with a vocal coach their Gstanzl were professionally recorded.

Finally, these five Gstanzl were provided to the Stiegl Community in the form of animated beer coaster. The fans could personalize these and post them on a friend’s wall. This way, 1,119 users were invited to have a delicious Stiegl beer.

Facebook: Nährboden für Innovationen

Friday, January 27th, 2012

Killen Social Communities die Meinungsvielfalt? Nein, sagt eine Studie des Facebook Data Teams. Zu verdanken ist das der Stärke von schwachen Bindungen.

Schafft Facebook bloß Echokammern für Gleichgesinnte? Nein, sagt eine neue Studie. Grund: Schwache Beziehungen erhalten die Informationsdiversität.

Seit Social Networks für immer mehr Menschen zum Alltag gehören, steigt auch das Interesse an der Netzwerkforschung. Wie funktionieren soziale Netzwerke – online wie offline? Welche Auswirkungen haben sie auf uns, unsere Einstellungen, unsere Gesellschaft und Wirtschaft? Fragen wie diese gewinnen mit dem Siegeszug von Social Communities zunehmend an Bedeutung.

Im Zuge dieser Debatte lassen sich zwei sehr unterschiedliche Standpunkte herausdestillieren. Manche meinen, die bessere Vernetzung führe zu mehr Offenheit, wodurch sich Innovationen und neue Ideen leichter und schneller verbreiten können. Andere befürchten hingegen, dass Facebook und Co. vielmehr „Echokammern“ schaffen würden, in denen sich jeweils bloß Menschen versammeln, die einander ohnehin sehr ähnlich sind. Statt zur Verbreitung von Innovationen führe das zu mehr Konformität, kollektivem Schulterklopfen oder gar einer Radikalisierung innerhalb der einzelnen Cluster.

Diese Befürchtungen werden von einer Studie, die das Facebook Data Team in seinem Blog präsentiert hat, nun zerstreut. Doch alles von Anfang an.

Homophilie und starke Glieder

Gleich und Gleich gesellt sich gern – diese Binsenweisheit gilt für jeden von uns. Wie sozialpsychologische Untersuchungen schon lange belegen, ist Ähnlichkeit einer der wichtigsten Faktoren, ob wir jemanden sympathisch finden oder nicht. Menschen mit ähnlichen Meinungen, Vorlieben oder Charaktereigenschaften sind uns generell sympathischer. Kein Wunder also, dass in Social Communities rasch Cluster aus Menschen mit ähnlichen Einstellungen, ähnlichen Jobs und ähnlichen Vorlieben entstehen.

„Zu den robustesten Befunden in sozialen Netzwerken zählt die Homophilie, also die Tendenz, dass sich Individuen mit ähnlicher Charakteristik miteinander verbinden“, so Studienautor Eytan Bakshy vom Facebook Data Team. Es ist die Homophilie, die starke Beziehungen ausmacht.

Dies zeigt sich auch in der Studie von Bakshy und Kollegen: Je enger die Beziehung zu einem Facebook-Freund ist, desto größer ist auch die Bereitschaft, einen Post im Newsfeed zu teilen. Für sich genommen spricht das stark für die These, dass Social Communities tatsächlich bloß Echokammern von Schulterklopfern wären, in denen Innovationen bloß kaum zirkulieren können. Doch es gibt auch noch einen anderen Einflussfaktor – und der ist sogar mächtiger.

Die Stärke der schwachen Beziehungen

1973 veröffentlichte der Soziologe Mark Granovetter eine erstaunliche Entdeckung: Wenn es Menschen gelingt, über Beziehungen zu einem neuen Job zu kommen, passiert dies meistens nicht über enge Freunde, sondern durch schwache Beziehungen im erweiterten Bekanntenkreis. Granovetter nannte dieses Phänomen „The Strength of Weak Ties“, also die „Stärke von schwachen Beziehungen“. Demnach sind es die schwachen Bindungen, die den Informationsfluss aus unterschiedlichen Gruppen von Menschen erleichtern. Zum einen, weil unter den schwachen Beziehungen mehr Diversität vorherrscht. Zum anderen, weil es naturgemäß einfach mehr davon gibt.

Das Facebook Data Team veranschaulicht dies mit einem simplen Rechenbeispiel: Angenommen, ein Facebook-User hat 10 enge Freunde und 100 Bekannte. Da er am Content seiner engen Freunde mehr interessiert ist, teilt er jeden zweiten Post eines engen Kontakts. Von seinen Facebook-Bekannten teilt er bloß 15 Prozent ihres Contents. Das Ergebnis ist eindeutig: Mit 15 geteilten Posts (100*0.15) teilt er wesentlich mehr Content von schwachen Beziehungen als von engen Freunden (10*0.50 = 5).

Dieses Phänomen zeigte sich auch im Praxistest der Facebook-Studie: Über schwache Bindungen verbreiten sich neue Informationen (wie etwa einen spannenden Link), die andere Menschen sonst nicht sehen würden. Das ist durchaus verständlich: Content, von dem man annimmt, dass ihn die meisten Freunde bereits kennen, braucht man auch nicht mehr zu teilen.

„Zusammengefasst haben schwache Beziehungen das größte Potenzial, Freunde neuen Informationen auszusetzen, die sie sonst nicht entdeckt hätten“, resümiert Eytan Bakshy. Die Informationsdiversität ist in Social Communities dadurch höher als vielfach angenommen.

Schwache Beziehungen haben das größte Potenzial, Freunde neuen Informationen auszusetzen.

Fazit: Diversität trotz Homophilie

Sind Social Communities nun bloß Echokammern des Schulterklopfens oder der Nährboden, der neuen Ideen, Moden und Innovationen zum Durchbruch verhilft? Nun, fairerweise haben beide Standpunkte ihre Berechtigung. Zwar zieht sich das Phänomen der Homophilie tatsächlich wie ein roter Faden durch Social Networks. Allerdings schaffen es – dank der Stärke von schwachen Beziehungen – weit mehr neue Informationen in die Newsfeeds der User, als man intuitiv annehmen würde. Insgesamt sehen und verbreiten wir mehr Informationen von schwachen als von starken Bindungen.

Somit demonstriert die Untersuchung, so Eytan Bakshy, „dass Social Networks ein mächtiges Medium sein können, neue Ideen zu teilen, neue Produkte hervorzuheben und laufende Events zu diskutieren.“ Vorausgesetzt natürlich, der Content stimmt.

Quellen:
http://www.scribd.com
https://www.facebook.com (inklusive Screenshots)

Weihnachtliche Grüße von MINI Austria

Monday, December 12th, 2011

Es muss nicht immer ein Schokokalender aus dem Supermarkt sein. Die selbst gemachten Adventkalender sind doch die, die uns in Erinnerung bleiben. MINI Austria hat sich das zu Herzen genommen und mit der Galerie-Funktion von Facebook ein schönes Beispiel für die Adventszeit geliefert.

Jeden Tag ein Fenster

Das Prinzip ist einfach und bekannt: Jeden Tag öffnet sich ein Fenster - das letzte bekanntlich an Heiligabend. Doch statt an einer Wand zu hängen, befindet sich der MINI Adventkalender von MINI Austria in einer Facebook-Galerie.

Die MINI Redaktion stellt jeden Tag ein neues Fenster in die Galerie – natürlich begleitet von einer freundlichen Ankündigung auf der Pinnwand. Im Kalender finden die MINI-Fans dann im neuen, offenen Fenster tolle Tipps zur Weihnachtszeit, weihnachtliche Gedichte, Backrezepte und Geschenkideen für die Liebsten. Also nicht nur etwas für hartgesottene MINI-Fans.

Rezepte und weihnachtliche Ideen

Dabei kommt die Community auch nicht zu kurz. Quasi im Vorbeigehen verraten die MINI-Fans ihre liebsten Weihnachts-Hobbies oder MINI-Strecken. Neben schönen Ideen wird im Adventkalender auch gereimt, es wird kommentiert und Backrezepte werden bewertet. ;)

Wer mitmachen will, ist herzlich dazu eingeladen. Noch sind genug Fenster geschlossen. Einfach mal reinschauen! An dieser Stelle wünschen wir unseren Lesern natürlich noch eine frohe und besinnliche Weihnachtszeit! ;)

 

Mit Austrian Airlines – Ready for London!

Tuesday, December 6th, 2011

X-Mas Sale in London? Austrian Airlines machen es via Facebook möglich und schicken im Jänner eine Crew von 15 Personen zum Shoppen nach London, Flug und Übernachtung für die gesamte Crew inklusive. ;)

Ready for take-off

Ganz im Sinne der Social Branding Definition präsentiert sich die Austrian Facebook Kampagne ‚social‘, partizipativ und vor allem kreativ. Die Idee ist simpel und macht Spaß! Einfach auf der Austrian Facebook Page Kapitän werden und eine eigene Crew gründen. Sobald die eigene Crew erstellt ist, heißt es Freunde einladen. Ist die Crew von 15 Personen komplett, ist man „ready for take-off“ und nimmt an der Verlosung teil! Zu gewinnen gibt es für die ganze Crew einen Flug nach London inkl. Übernachtung im Park Plaza Westminster Bridge. Die User können beliebig viele Crews erstellen. Mit jeder vollständigen Crew erhöhen sich die eigenen Gewinnchancen.

 

 

Ready for Shopping – Der Erfolg ist messbar

Mit dem Ziel die Austrian Fanbase aufzubauen und zu stärken hat die Facebook Kampagne “Ready for take-off” ein Best Practice Potential. Nach nur 3 Stunden waren 99 Crews aktiv. Eine Woche nach dem Start der Facebook-Kampagne “Ready for take-off” auf der Austrian Airlines Facebook Page gibt es bereits mehr als 3.600 Crews, davon sind mehr als 100 komplett und ready for take-off!

Mehr als 14.000 UserInnen sind Teil einer Crew. We like – besonders viele Kapitäninnen zeigen sich ready for Shopping. 69 % der App-User sind nämlich weiblich.

Ein zusätzlicher Fun Faktor ist, dass sich die Freunde ihre passende Rolle auswählen können, vom Techniker bis zur Flugbegleiterin. Die Crew-Zusammenstellung ist individuell und vielfältig, macht Spaß und die Marke Austrian Airlines mit ihrem Brand Versprechen “We fly for your smile” damit perfekt erlebbar.

Bis 18. Dezember können noch neue Crews angelegt und vervollständigt werden – also wer ist noch ready for take-off?

Ansichtssache Social Media

Friday, December 2nd, 2011

Eine aktuelle Eye-Tracking-Studie gewährt spannende Einsichten über das Blickverhalten auf Facebook, Twitter, Google+ & Co.

Eine aktuelle Eye-Tracking-Studie gewährt spannende Einsichten über das Blickverhalten auf Facebook, Twitter, Google+ & Co.

Wohin blicken die Menschen zuerst? Welche Botschaften nehmen sie wahr? Und welche nicht? Um Fragen wie diese zu beantworten, setzen Werber, Medien und Marktforscher seit langem auf Eye-Tracking. Die Geschichte des Eye-Trackings ist dabei älter, als man vielleicht vermuten mag. Schon im 19. Jahrhundert versuchte der Franzose Émile Javal herauszufinden, wohin die Augen beim Lesen wandern. Heute ist die automatische Blickerfassung ein gebräuchliches Mittel in der Medizin, der Psychologie, in den Neurowissenschaften und natürlich in der Marktforschung.

Mit Hilfe der Webcams von 30 Probanden hat nun Mashable gemeinsam mit EyeTrackShop Profilseiten auf den erfolgreichsten Social Networks auf den Zahn gefühlt. „Die Studie ist nicht perfekt“, räumt Mashable-Autorin Sarah Kessler ein, denn „30 ist eine kleine Sample-Größe“. Was auf einer Profilseite die Aufmerksamkeit auf sich zieht, hängt zudem vom jeweils angezeigten Content ab. Die Ergebnisse sind daher mit aller gebotenen Vorsicht zu genießen. Trotz alledem lassen sich daraus ein paar interessante grundsätzliche Beobachtungen ableiten.

Was Social-Media-User wirklich sehen

Auf Facebook ist der klare Gewinner das Profilfoto. Danach folgt die Mittelspalte, wobei der neueste Content wenig überraschend die meiste Aufmerksamkeit auf sich zieht – nach unten hin fällt das Interesse ab. Die Mittelspalte ist es auch, auf die sich die Blicke in der Regel als erstes richten. Danach schweift der Fokus in die linke Spalte ab, gefolgt von der rechten Spalte, wo die Anzeigen zu finden sind. Zu guter Letzt wandert das Augenmerk nach oben zur blauen Facebook-Leiste.

Auf Google+ weist das Eye-Tracking den Content tatsächlich auch als König aus. Der erste Blick fällt auf die Mitte, wo er stolze 5,9 Sekunden verbleibt. Zum Vergleich: Bei Facebook sind es lediglich 4,3 Sekunden. Im Gegensatz zu anderen Social Networks zieht das Profilfoto auf Google+ eher wenig Aufmerksamkeit auf sich – zumindest solange es sich um ein nichtssagendes Strandfoto handelt.

Bei Twitter fällt das Augenmerk vor allem auf die breite Hauptspalte. Bemerkenswert dabei ist, dass die Aufmerksamkeit nach unten hin schwächer abfällt als bei anderen Social-Media-Plattformen. Wie die Eye-Tracking-Studie außerdem zeigt, kann sich ein personalisiertes Wallpaper auf Twitter tatsächlich lohnen. Weist das Hintergrundbild links neben dem Interface gut lesbare Informationen aus, bleiben die Augen schon einmal etwas länger hängen.

Web-Kontakte werden registriert

Doch auch der Blick auf andere Plattformen lohnt sich: So zeigte sich beispielsweise, dass das Flickr-Logo mehr Aufmerksamkeit auf sich zieht als so manches User-Foto. Bei LinkedIn geht die größte Anziehungskraft von der Berufsbezeichnung aus. Und die Eye-Tracking-Analyse von Klout brachte ans Tageslicht, dass der kleine Klout-Score auf der rechten Seite ein größerer Blickfang ist als der gigantisch große Klout-Score links oben.

Freilich, nicht alle Resultate der Eye-Tracking-Studie sind revolutionär. Dass in der Regel den Profilfotos sowie dem jeweils neuesten Content die größte Aufmerksamkeit zukommt, überrascht wohl niemanden. Ein Ergebnis lohnt es sich jedoch herauszustreichen: Menschen schauen sehr wohl darauf, wer wen kennt. So unscheinbar die kleinen Thumbnails mit den Web-Freunden auch sein mögen, so werden sie doch registriert – sei es auf Facebook, Google+, Twitter oder Klout.

Eine 24-teilige Bilderstrecke zu den Ergebnissen findet sich auf Mashable.

Quelle:
http://mashable.com (inkl. Screenshot)