Crowd Shopping auf facebook!

Thursday, July 29th, 2010

crowdshoppingGemeinsam shoppen und weniger bezahlen - die neue Applikation von Sports Experts „Crowd Shopping“ macht‘s möglich. Jede Woche wird ein attraktives Produkt für Mann & Frau angeboten. Auf dieses Highlightprodukt der Woche können sich die User einen Rabatt von bis zu -40% sichern.

Das Prinzip ist einfach: Gründe eine Crowd für das Produkt deiner Wahl und lade alle deine Freunde ein. Für jeden Freund in der Crowd gibt es -1% Rabatt auf das Produkt. Der Rabattvorteil kommt natürlich nicht nur dem Gründer der Crowd zugute, sondern allen Freunden die sich in der Crowd eingefunden haben. Bevor es montags dann heißt „neue Woche, neues Produkt“ gibt’s natürlich noch den Rabattgutschein der vergangenen Woche per Mail.

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Bereits seit 26. Juli wird auf facebook fleißig Crowd-geshoppt und Prozente gesammelt. Fünf Wochen lang wartet jeden Montag ein neues Produkt – natürlich jeweils in der Damen- und Herrenversion ;-) Man darf also gespannt sein, welche Produkte uns in den nächsten Wochen erwarten …

Wir finden: Crowd Shopping buzzt! Das Thema Social Shopping findet nun endlich auch bei heimischen Unternehmen Einzug.

Amazon vernetzt sich mit facebook

Wednesday, July 28th, 2010

Wir Frauen wissen es ja bereits länger - Social Shopping ist ein wichtiges Thema und groß im Kommen. Ob der Shoppingfeed der Freunde dank Blippy, Shopping à la Augmented Reality, und und und.

Jetzt erkennt auch Amazon die Attraktivität von Shopping 2.0 und erweitert seine Zusammenarbeit mit facebook. Via facebook Connect können nun Userprofile miteinander verbunden werden, auf Basis der facebook-Profilinfos erhält man nach dem Login bei Amazon Kaufempfehlungen. Je nachdem welche Fanpages man also auf facebook mag, werden dementsprechend Filme, Musiktitel, Bücher und Co. vorgestellt bzw. abgestimmt auf den Geburtstagskalender der Freunde auch Geschenkvorschläge erstellt.

Interessant zu wissen ist hier natürlich auch, dass Amazon nach der Verknüpfung mit dem facebook Profil auch die Interessen und Fanpages von Freunden durchsucht und auf Basis dieser Daten ebendiese Geschenkvorschläge erstellt. Weiters erstellt Amazon Listen beliebter Produkte im Freundeskreis.


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Amazon will mit dieser Zusammenarbeit das Kauferlebnis für den Kunden verbessern und die Interaktion mit der Community forcieren: “Improve your Amazon shopping experience by tapping into your Facebook network”, so der Online-Händler. Derzeit zwar noch im Beta-Stadium, können Amazon-User mit einem simplen Klick ihr facebook-Profil verknüpfen.

Einerseits zwar tolle Möglichkeiten und gewiss interessante Neuentdeckungen die sich hier finden lassen, andererseits bietet diese Zusammenschluss auch ein gefundenes Fressen für Verfechter des Datenschutzes. Amazon verspricht zwar absolute Diskretion in puncto persönlicher Daten und somit keine Weiterleitung des Kaufverhaltens an facebook sowie keine Kontaktaufnahme mit facebook-Freunden, inwieweit diese Aussagen jedoch zuverlässig sind, ist noch offen.

Bild- und Textquellen:
ReadWriteWeb
pressetext.at

Byebye Website, Hello Facebook!

Tuesday, July 20th, 2010

Bereits Anfang letzten Jahres erregte die Bonbon-Marke Skittles für Aufsehen, als man sich der klassischen Website abwandte und diese zu einem reinen Sammelsurium für Social Media-Kanäle machte (fliptheflop berichtete). Wer skittles.com aufruft, wird umgehend auf facebook, twitter und Co. verwiesen. Zudem gibt es keine klassischen Unternehmens- und Produktseiten mehr, vielmehr erblickt der User nun eingebundene YouTube-Videos, Plakate & Spiele. Hatten die Medien- und Werbefachleute damals noch gemutmaßt, dass diese Art der Online-Präsenz ein Werbegag sei, ist nun offensichtlich, dass dahinter eine ernstgemeinte Marketingstrategie steckt. Und damit ist das Unternehmen nicht alleine.

Auch die amerikanische Werbeagentur Modernista! hat sich seit geraumer Zeit vom klassischen Webauftritt verabschiedet und präsentiert sich den Besuchern “durch die Augen des Web”. Der User erhält somit kein klasissches Unternehmensprofil auf Knopfdruck, vielmehr sieht er das, was im Web ohnehin über die Werbeagentur gesagt und geschrieben wird. Bei einem Seitenaufruf zeigt einem das Unternehmen, was Google, facebook oder auch Wikipedia über die Agentur zu sagen haben. Und hält sich mit einem schlichten Menü im Hintergrund. Wer dennoch nicht auf Unternehmensprofil, Referenzen und Co. verzichten will, hat über ebendieses kleine Menü die Gelegenheit dazu.

Auch Ski-Hersteller K2 Sports springt auf den Zug auf, dreht die eigene Homepage ab und verlagert die Webpräsenz voll und ganz auf facebook. Nur Fans der Fanpage erhalten exklusiv Einblick in die neue Kollektion, auch Besucher der offiziellen Website k2skis.com werden lediglich auf facebook verwiesen. Die rund 27.000 Fans große Fanpage konnte seit der vollständigen Umstellung auf facebook allerdings noch keinen signifikaten Fan-Wachstum verzeichnen. Rund 100 bis 200 Fans werden es pro Tag mehr, das allerdings bereits seit mehreren Wochen.

k2skis

Was bei Skittles eine ernstgemeinte Strategie ist, scheint bei K2 jedoch nur ein kurzzeitiger PR-Gag zu sein. In den Kommentaren auf allfacebook.com findet sich jenes eines (mehr oder weniger) anonymen Users wieder, der die Vermutung es handle sich hierbei nur um das Ziel mehr Fans zu sammeln dementiert. Vielmehr möchte man treue K2 Fans belohnen indem man ihnen einen exklusiven Vorab-Blick auf die 2010-2011 Kollektion gewährt. Im Übrigen sei ohnehin der Relaunch der Website in den Startlöchern, bei der totalen Umstellung auf facebook scheint es sich demzufolge nur um eine temporäre Kampagne zu handeln. Mehr oder weniger anonym übrigens deshalb, da der User sein Kommentar mit einem Link zur K2-Website hinterlegt hat… Ob hier wohl die PR-Abteilung ihre Hände im Spiel hat!?

Bild- und Textquellen:
diePresse.com
allfacebook.com
Spiegel.de

Literatur 2.0 - erster Fortsetzungsroman auf facebook

Thursday, July 8th, 2010

“Verträgt facebook einen Roman? Sind Leser bereit für mehr als nur unzusammenhängende Statusmeldungen? Haben Fans Vergnügen dabei die Handlung mitzubestimmen?” Das sind die Fragen, die sich Gergely Teglasy vor seinem Versuch, den ersten facebook Roman zu schreiben, stellte. Er ist überzeugt davon.

Seit 1. Juli postet er in unregelmäßigen Abständen Statusmeldungen, die die Geschichte um “Zwirbler” im Stile eines Fortsetzungsromans erzählen und von mittlerweile über 2.800 Lesern mitverfolgt werden. Zwirbler-Fans können dabei die Handlung beeinflussen, indem sie ihre Ideen einbringen und Kommentare bzw. selbst Statusmeldungen posten. Um den Lesefluss nicht zu stören, der aufgrund der umgekehrten chronologischen Reihenfolge der Meldungen ohnehin schon sehr ungewohnt erscheint, sind diese jedoch standardmäßig ausgeblendet. Auch Fotos und Videos können gepostet werden und den Autor bzw. die Geschichte beeinflussen. Wer selbst daran teilnehmen möchte, findet auf der Fanpage eine Gebrauchsanleitung für Zwirbler mit einer detaillierten Erklärung und einigen Spielregeln des Autors.

facebook.com/Zwirbler.Roman

Jeder Satz am Beginn einer Meldung beginnt dabei mit “Zwirbler” - gleichzeitig dem Pseudonym des Autors und dem Namen der facebook Fanpage. Die einzelnen Meldungen werden anschließend zu einer Geschichte verwoben, die auch als wöchentlicher Podcast von einem professionellen Hörbuch- und Radiosprecher vertont wird und die Einträge der letzten 7 Tage bündelt. Der Einstieg für Leser ist jederzeit möglich, auch wenn sich der Sinn der Statusmeldungen nicht sofort ergibt, sondern erst beim Verfolgen der Geschichte. Der Ausgang ist übrigens noch ungewiss.

Wer das ebenso spannend findet wie ich, kann auf Zwirbler’s Fanpage auf “gefällt mir” klicken und so die Geschichte “häppchenweise” mitverfolgen & abonnieren: http://www.facebook.com/Zwirbler.Roman

Quelle:
zwirbler.com

Google Me statt Egogoogling

Wednesday, June 30th, 2010

Das Gerücht scheint sich zu bewahrheiten: Aus Angst, unter die Social-Media-Räder zu kommen, soll Google hastig an einem Facebook-Klon arbeiten. Geht es nach der Meinung von Fachbloggern, kommt das zwar reichlich spät. Trotzdem werden „Google Me“ durchaus Chancen eingeräumt.

facegoogle

Wieder einmal war es ein Tweet, der die Gerüchteküche zum Brodeln brachte. Digg-Chef Kevin Rose plauderte darin aus, dass er Google laut einer sehr verlässlichen Quelle in Kürze seinen Facebook-Klon Google Me starten wird. Zwar hat Rose die Nachricht bereits wieder gelöscht, doch dem Lauffeuer tut die Löschung der Initialzündung bekanntermaßen keinen Abbruch. Im Gegenteil; alles scheint darauf hinzudeuten, dass es an der Information kaum einen Zweifel gibt.

So stellt auch Ex-Facebook-CTO Adam D’Angelo – ebenfalls unter Berufung auf „verlässliche Quellen“ – klar: „Das ist kein Gerücht. Das ist ein echtes Projekt. Eine große Zahl von Menschen arbeiten daran.“ Google Me genieße sogar „höchste Priorität“ – und das aus gutem Grund: „Sie haben angenommen, dass der Wachstum der Facebook-User sich ebenso schnell verlangsamen würde, wie er gestiegen ist.“ Doch dann hat der Boom einfach nicht aufgehört „und jetzt haben sie wirklich Angst“.

Diese Angst scheint nicht ganz unberechtigt zu sein. „Facebook ist in vielerlei Hinsicht bereits jetzt größer als Google“, rechnet Techcrunch vor. Zwar nicht an unique Visitors, allerdings in Sachen Page Views. Zudem wird auf Facebook mittlerweile doppelt so viel Zeit verbracht als auf Google-Seiten. Hinzu kommt, dass Facebook auch als Suchmaschine immer mehr an Bedeutung gewinnt. Mit der Integration von Websites, die den „Like“-Button verwenden, in die Trefferliste von Facebooks interner Suchmaschine, bläst der Netzwerk-Riese nun sogar zum direkten Angriff auf Googles Kernkompetenz. Sollte sich die Anzahl an „Likes“ als Urteilsheuristik durchsetzen, könnte das Google nicht nur ernsthaft in Bedrängnis bringen, sondern auch die Suchmaschinenoptimierung auf eine ganz neue Basis stellen.

Die Entscheidung des Suchmaschinen-Giganten, sich mit Google Me sein eigenes Facebook zu basteln, wird daher von Geeks quer über den Globus als überfällig, aber nicht chancenlos angesehen. Für Google sei es „an der Zeit, ein eigenes soziales Netzwerk auf die Beine zu stellen. Es ist vielleicht schon zu spät, weil die Nutzer mit twitter und Facebook gesättigt sind, aber wenn man innovativer und besser ist, dann funktionieren solche Netzwerke auch jetzt noch“, kommentiert etwa das GoogleWatchBlog. Und Netzwertig-Blogger Martin Weigert gibt zu bedenken: „Noch vor einem dreiviertel Jahr hätte ich dem Google Me-Projekt, dass sich den Meldungen zufolge funktionell an Facebook orientieren soll, keinerlei Erfolgschancen eingeräumt.“ Doch nach diversen „Eskapaden“ und „Vertrauensbrüchen“, so Weigert, „könnte Google Me durchaus auf fruchtbaren Boden stoßen.“

Vor allzu viel kreativer Eigenleistung sollte Google jedoch die Finger lassen, meint zumindest Techcrunch-Mastermind Michael Arrington: Da man sich auf die Akzeptanz von umgekrempelten Variationen populärer Dienste nicht verlassen könne, sei das astreine Klonen die sicherste Bank – „daher bin ich nicht so überrascht zu sehen, dass Google offenbar genau das macht“.

Bei all den Spekulationen über Form und Erfolgspotenzial dürfte damit jedoch eines klar sein: An Social Media führt endgültig kein Weg mehr vorbei – nicht einmal für Google.

Quellen:
http://www.quora.com
http://techcrunch.com
http://www.googlewatchblog.de
http://netzwertig.com
http://www.facebook.com (Screenshot)

facebook - facts & figures

Wednesday, June 16th, 2010

Zahlen und Fakten zu facebook findet man in Blogs sprichwörtlich wie Sand am Meer. Mittlerweile ist wohl gemeinhin bekannt, dass Mark Zuckerbergs Social Network mit mehr als 400 Millionen regelmäßigen Usern die weltweit größte Community vereint und sich knapp die Hälfte dieser User sogar täglich auf facebook einloggt. Wozu also ein weiterer Blog-Artikel mit aktualisierten Zahlen? Glücklicherweise stolpere auch ich ab und zu auf neues “Material”, teils in Eigenrecherche oder in anderen Blogs, die einige unbekanntere Fakten liefern und die ich der Leserschaft nicht vorenthalten möchte.

An den erstaunten Gesichtern beim ersten digitalks for business hosted by ambuzzador vor knapp einem Monat konnte ich erkennen, dass sich viele der interessierten Teilnehmer der Reichweitenstärke facebooks in Österreich noch gar nicht bewusst sind. Tatsache ist, dass facebook hinter der Kronen Zeitung und dem ORF bereits das drittgrößte Medium des Landes ist.

Das überrascht Sie nicht? Vielleicht finden Sie es ja beeindruckender, dass Mark Zuckerberg bereits 2006 ein Angebot von Yahoo über 1 Milliarde Dollar für den Verkauf des Social Networks erhalten - und ausgeschlagen - hat. Zu einer Zeit, als der große internationale Erfolg der ehemaligen Plattform für Harvard-Studenten noch bevor stand. Eine kluge Entscheidung also, angesichts der Tatsache, dass facebooks Firmenwert auf mittlerweile 7,9 bis 11 Milliarden Dollar geschätzt wird. Weitere spannende Zahlen und Fakten bietet diese Infografik:

facebook facts & figures

Quelle:
blogaboutjob.de

Für einen Tag offline: Facepark

Tuesday, June 8th, 2010

Diesel hält weiter an seiner “be stupid”-Kampagne fest und prolongiert diese mit der Aktion “Facepark”. Dabei geht es eigentlich um die De-volution der Social Media. Entgegen dem Trend der Digitalisierung veranstaltet Diesel am 20. Juni 2010 in Berlin das Event Facepark wo gewohnte Online-Tools wie Profile und Comments analog gestaltet werden. Um daran teilzunehmen muss man lt. Diesel selbst jedoch ein bisschen “stupid” sein.

Die ganze Idee entstand eigentlich im Zuge der neuen “be stupid”-Kampagne (wir berichteten), deren Grundsatz besagt, dass den Mutigen (= the stupid ones) die Welt gehört, während die smarten Menschen in Ihren Plänen und “was wäre wenn..”-Gedanken hängen bleiben und das Leben an Ihnen vorbei zieht. Die Waghalsigen werden nun von Diesel aufgefordert mitzumachen. Auf der be stupid-Plattform angemeldet, bekommt man einen Überblick was einem (neben der neuen Jeans Kollektion) so alles geboten wird. Neben dem Projekt Diesel-Planet und Diesel:U:Music kommt mit Facepark nun das nächste Projekt.

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Social Media mal anders. Mal ganz anders. Mal analog! Diesel hat sich die Entwicklung des Internets zu Web2.0 einmal durch den Kopf gehen lassen und spricht nun genau diese Leute an, die ebenfalls genug davon haben, mehr Zeit mit seinen Freunden online zu verbringen als offline, mehr Comments zu posten als Anrufe zu tätigen und mehr “Like it”s zu verteilen als Komplimente auszusprechen statt zu schreiben. Unter dem Motto “It brings the clichés of social media platforms back to the real world in a very literal way.” geht das Facepark-Event folgendermaßen über die Bühne: Wie im echten Web2.0-Leben muss zunächst einmal ein Profil jedes Users angelegt werden. Das analoge User-Profil kann im Diesel Store abgeholt werden und sieht dann ungefähr so aus:

facepark2

Der Park ist dann de facto die analoge Social Media-Welt in denen User miteinander interagieren können. Dabei werden alle Teilnehmer aufgerufen Kommentare (buchstäblich) auf die Profile zu schreiben und “Like it”-Aufkleber zu verteilen. Es ist alles erlaubt solange es analog geschieht. Untermalt wird das Event musikalisch durch die Gruppe Bodi Bill, die ihres Zeichens unter Beweis stellen wird, dass Musik auch tatsächlich live und nicht nur aus Computerboxen möglich ist. Dieser Konter zu Facebook und anderen (sehr erfolgreichen) Online Media ist eine Idee, die durchaus mit einem Augenzwinkern zu verstehen ist und (bei Schönwetter) wahrscheinlich durchaus Anklang im Berliner Mauerpark finden wird. Nettes Detail am Rande: Die Bewerbung dieses Events basiert hauptsächlich über Online Medien (die an diesem Tag ja gemieden werden sollen).

Auch wenn die “be stupid”-Kampagne nach wie vor inhaltlich sehr fragwürdig ist, so ist dieses Disconnect(from Social Web)-Event in Berlin alles andere als dumm. Be smart/”Be stupid and join us”: Ihr entscheidet!

Gefunden auf:
Fashonaire
Uberding
Styleproofed

Durex Baby simuliert Vatergefühle

Monday, June 7th, 2010

Mal ehrlich, Kondome sind für junge Männer oft eine Art “Wehrmutstropfen” - wie bringt man sie also dazu, sie trotzdem zu benutzen? Auch wenn man als aufgeklärter, vernünftiger Mensch diese Einstellung nur bedingt teilen kann, so fragen sich das zumindest die “Macher” der Durex Baby iPhone App. Weiter: Was ist das beste Argument, um sich ein Kondom überzuziehen? Angst vor einer Geschlechtskrankheit etwa? Leider nein, das lässt sich ja mit einem Gang zum Arzt in den meisten Fällen schnell wieder regeln (sic!).  Anders sieht es aus, wenn einen das Mädchen von neulich Nacht mit den Worten “ich bin schwanger” empfängt - gut, dafür gäbe es womöglich auch eine Lösung, aber darauf kommt es den Machern im folgenden Video nicht an:

Mit “Durex Baby” und der Befruchtung via Bluetooth soll Männern also gezeigt werden, was es heißt, Vater zu sein. Ähnlich wie bei einem Tamagotchi muss das virtuelle Kind gefüttert werden, verlangt nach dem Schnuller oder einer frischen Windel. Via facebook Connect erfährt auch der Freundes- und Bekanntenkreis vom Elternglück und wichtige Ereignisse, wie der Geburtstag oder erste Schultag des Kindes, werden praktischerweise auch gleich in den Kalender eingetragen. Der Clou: Beim Schließen der App erscheint das Durex Logo. Kauft Mann sich in der Folge eine Packung Kondome und scannt den QR Code auf der Rückseite mit seinem iPhone, so installiert sich die Durex Anti-Baby App, die vor weiteren “Überraschungen” schützt und sich wie ein virtuelles Kondom über den Bildschirm ziehen lässt. Klingt strange?

Ist es auch, denn bei “Durex Baby” handelt es sich nicht um eine reale Applikation des Kondomherstellers, sondern um eine Konzepteinreichung für den Future Lions Wettbewerb beim Werbefestival in Cannes. Credits: AKQA / Nicolai Villads (Art Director), Peter Ammentorp, Raul Montenegro (Interactive Designer).

Übrigens: Kondome, egal welcher Marke, schützen auch vor HIV/AIDS - einer Krankheit, mit der sich täglich 1-2 Personen in Österreich anstecken. Um ein Zeichen gegen die tödliche Immunschwächekrankheit zu setzen, marschiert Philippe seit nun einer Woche zu Fuß durch Österreich und berichtet über seine Erlebnisse auf der facebook Fanpage. Sollten Sie ihn unterwegs treffen, kaufen Sie ihm doch ein Red Ribbon ab und unterstützen damit die Organisation AIDS LIFE, deren Aktionen widerum direkt den Betroffenen zugute kommen.

Quelle:
culture-buzz.com

Coca Cola will seine Geheimformel preisgeben

Friday, June 4th, 2010

Seit seiner Erfindung ist das Rezept von Coca Cola ein Geheimnis. Im Rahmen der Kampagne „The Secret is Out There“ verspricht der Konzern nun seine Formel preiszugeben. Zahlreiche versteckte Hinweise sollen dabei behilflich sein.

The Secret Is Out There.

Über die Zutaten und Wirkung von Coca Cola ranken sich seit seiner Erfindung wilde Gerüchte. Allem voran die Vermutung, Coca Cola enthalte Kokain, will trotz aller Dementis nicht verstummen. Die Geheimhaltung des genauen Rezepts lässt die Spekulationen bis heute bunte Blüten treiben. So soll Cola etwa Zähne, Knochen und Fleisch auflösen können und auch sonst noch so manche Überraschung zutage fördern, wie ein Blick auf YouTube verrät.

Nun hat sich Coca Cola selbst daran gemacht, den Mythos der geheimnisumwitterten Formel zu pflegen, indem der Konzern das Unvorstellbare verspricht: Das Geheimnis soll gelüftet werden! Das kündigt zumindest die neue Kampagne „The Secret is Out There“ von W+K Portland an. Mit zahlreichen Hinweisen sollen Webuser auf die sagenumwobenen Zutaten neugierig gemacht werden:

Klickt man auf das runde Flaschensymbol, das während des Virals mehrmals in der Ecke rechts oben erscheint, gelangt man bereits auf zahlreiche Puzzlesteine des Rätsels. Da wäre etwa der Twitter-Account von Doc Pemperton, dem Erfinder von Coca Cola. Auch einen geheimen Dateiordner hält er im Web versteckt. Mit der Facebook-App „Ahh Giver“ lassen sich Videobotschaften an Freunde verschicken, die mit Glück einen Coke-Coupon enthalten. Als weitere Eastereggs warten eine Microsite namens „Smileizer“, weitere YouTube-Videos sowie ein angeblicher Live-Feed einer Webcam auf ihre Entdeckung. Ob sich hinter dieser Tresortür wohl die geheime Coca-Cola-Formel versteckt?

The Secret Is Out There.

Nicht nur online, sondern auch offline wird das Schlüsselloch-Logo vermarktet und dessen Entdeckung belohnt werden. „The Secret is Out There“, auch außerhalb des Internets. So sollen etwa an ausgewählten Orten limitierte Cola-Flaschen erscheinen.

Doch so bemüht die Kampagne auch erscheint, so unwahrscheinlich scheint es, dass Coca Cola seine Rezeptur tatsächlich lüften wird. Sollte sich aber am Ende nur alles als Bluff herausstellen, wäre das natürlich eine herbe Enttäuschung.

Quellen:
http://www.contagiousmagazine.com
http://www.thedenveregotist.com
http://www.youtube.com
http://www.coca-cola.com

Social Gaming

Tuesday, June 1st, 2010

Egal ob Pflanzen anbauen, Tiere züchten, Mafia Mitglied werden oder sich einfach nur durch Quiz Spiele rätseln. Die (Online) Welt des Social Gamings rund um Spiele wie Mafia Wars stellt ein relativ neues Konzept und Geschäftsfeld dar. Wir stellen Sie vor und zeigen, wie man wie man als Spiele-Unternehmen einen höheren Zulauf als Twitter erreichen kann.

Mit dem Wachstum von Social Media gelang auch Social Gaming der Sprung zur Trenderscheinung. Der Vorteil dieser Spiele ist die unkomplizierte Zugänglichkeit, man benötigt keine langwierigen Registrierungen und Anmeldungen um spielen zu können, und die Tatsache, dass man über das Spiel an sich mit Freunden ständig interagiert und somit in Kontakt bleibt. Social Gaming meets Social Networking auf einer neuen Ebene.

Dieser Trend nahm seinen Ursprung 2008 als Facebook die Seite für Drittentwickler geöffnet hatte und diese die Idee hatten, solche Mini-Spiele einzubinden. Social Gaming war geboren. Das bis dato wohl erfolgreichste Spiel wurde 2009 eingeführt und erreicht heute eine Userzahl von knapp 81 Millionen. - Farmville. Diese Zahl übertrifft sogar die Userzahl von Twitter. Hier kann jeder Nutzer seine eigene Farm aufbauen, mit seinen Nachbarn (dies sind ebenfalls User) in Kontakt treten und immaterielle Güter, wie Samen für seine Farm, kaufen. Und hier wird es für den Spieleentwickler interessant. Diese Online-Güter, die ja nicht existieren, werden für echtes Geld verkauft. Auch wenn die Preise moderat sind, kleine Summen häufen sich und so wird bei durchschnittlichen Einnahmen von 1 Million US $ pro Tag, 2010 bereits gemäß Trend ein Jahresumsatz von 1,6 Milliarden erwartet. Da wundert es niemanden, dass Farmville 45% der Gesamteinnahmen von Zynga, Entwickler des Spiels, ausmacht. Playfish und Playdom sind die umsatzstärksten unmittelbaren Konkurrenten, doch die liegen weit hinter Zynga.

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Bei 65 Millionen aktiven Nutzern pro Tag (und das ist auch ein Vielfaches von World of Warcraft) wird auch das Thema „Werbung“ interessant und so können noch zusätzliche Einnahmen generiert werden. Aber Farmville stellt hier nur die herausragende Ausnahme. Auch wenn andere Spiele nicht so erfolgreich sind, wird schnell klar, dass sich Social Gaming innerhalb kürzester Zeit zu einem attraktiven, neuen Geschäftsfeld entwickelt hat. So groß der Spielemarkt für interaktive Spiele auf Konsolen ist, so viel Potenzial scheint auf dem Online Gaming Sektor vorhanden zu sein, mit dem Vorteil, dass sich die Zielgruppe mit der von Facebook deckt und die ist sehr breit.

Quellen:
Viralblog
Gregorywest
Mashable
Insidesocialgames