Mehr Buzz, höhere Einschaltquoten

Friday, October 7th, 2011

Eine neue Studie von NM Incite offenbart einen statistischen Zusammenhang zwischen Social Buzz und den Einschaltquoten für TV-Shows.

Mehr Buzz im Social Web bedeuten höhere Einschaltquoten im Fernsehen

Mit dem Aufstieg des Webs hat sich auch die Beziehung zum Fernsehen geändert. Längst wagen sich kaum mehr neue Shows und Serien auf den Fernsehschirm, ohne auch im Social Web vertreten zu sein. Auch an innovativen Verschränkungen zwischen Web und TV wird ständig gefeilt. So gehen diverse Talk-Formate auf die Reaktionen in sozialen Netzwerken ein. SuperRTL importierte zum Start der Musical-Serie Glee sogar Tweets in den Teletext , die mit einem Glee-Hashtag versehen waren. Ein Aufwand, der sich lohnen dürfte.

Studie über Social-Media-Buzz und Einschaltquoten

Laut einer aktuellen Studie von NM Incite, einem Tochterunternehmen von Nielsen und McKinsey, lässt sich ein statistisch signifikanter Zusammenhang zwischen Einschaltquoten und Social Buzz tatsächlich nachweisen. Für die Studie wurden 250 Fernsehprogramme und deren Buzz im Social Web analysiert. Dabei wurde nicht nur die Gesamtzahl der Messages über eine TV-Show gemessen, sondern unter anderem auch die Zahl der Autoren sowie die Unterschiede zwischen den jeweiligen Socia-Media-Plattformen. Die Ergebnisse, die Nielsen in seinem Blog veröffentlicht hat, bieten einige interessante Einblicke.

Buzz und Einschaltquoten hängen zusammen

Wenig überraschend tritt der Effekt bei jüngeren Zusehern am stärksten zutage. Konkret bedeutet das bei Menschen im Alter von 12-17 und 18-34 Jahren. Zudem ist die Korrelation bei Frauen ein wenig stärker als bei Männern. Bei Männern über 50 zeigt sich der schwächste Zusammenhang zwischen Buzz und Einschaltquoten. Das gilt vor allem in der Anfangsphase einer Serienstaffel. Gegen Ende diskutieren jedoch auch sie – wie alle anderen demographischen Gruppen – munter via Social Media über die TV-Serie.

Zusammenhang zu Beginn am stärksten

Bei den aktivsten Social-Media-Usern, den 18-34-jährigen, ist zu Staffelbeginn einer Show die Korrelation zwischen Social Buzz und Einschaltquoten am stärksten. Ein um 9 Prozent höherer Buzz in den Wochen vor der TV-Premiere bedeutet einen Anstieg von einem Prozent bei den Einschaltquoten. Im Laufe einer Staffel verschlechtert sich dieses Verhältnis auf 1:14, ist aber immer noch statistisch signifikant.

Ein weiterer Unterschied betrifft die Geschlechter und Genres. Bei 18-34-jährigen Social-Media-Userinnen ist die Korrelation bei (wettbewerbsorientierten und nicht wettbewerbsorientierten) Reality-TV-Shows, Komödien und Dramen am deutlichsten. Bei Männern in dieser Altersgruppe ist sie bei wettbewerbsorientierten Realities (wie beispielsweise Casting-Shows) und Dramen am stärksten.

Bleibt abschließend noch die Henne-Ei-Frage: Erhöht Social Buzz die Einschaltquoten oder das ohnehin schon hohe Interesse an einer TV-Show den Buzz? Darauf kann eine Korrelationsstudie keine Antwort geben. Vermutlich ist bis zu einem gewissen Grad wohl beides der Fall.

Quellen:
http://blog.nielsen.com (inkl. Screenshot)
http://kress.de

Mit Google Buzz gegen den Mitbewerb

Wednesday, February 10th, 2010

Eigentlich war es absehbar, dass Google früher oder später den großen Mitbewerbern wie twitter und facebook mit einem neuen Dienst begegnen wird.

Am Dienstag war es soweit. Der vorgestellte Dienst namens “Buzz” ergänzt Google’s bestehendes E-Mail-Angebot um eine neue Funktion für den Austausch von Mitteilungen, Fotos oder Videos in einem größeren Kreis.

Automatisch werden aus den Adressen der E-Mail-Partner eine Sammlung von Kontakten – damit entfallen die üblichen Anfragen im Sozialen Netzwerk für die Aufnahme in den persönlichen Freundeskreis.

Eine weitere Automatisierung bei “Buzz” sind die entsprechenden “Statusmitteilungen” dieser Kontakte, die sich dann im Posteingang befinden. Alternativ können aber auch öffentliche Mitteilungen verbreitet werden – diese Veröffentlichungen erscheinen dann auf einer eigenen Webseite.

buzz

Auch an die mobilen Nutzer hat “Buzz” gedacht. Google hat eine Anwendung für Mobiltelefone wie das iPhone oder Android-Handys entwickelt. Die Besonderheit hierbei ist, dass dabei auch der jeweilige Standort einer Buzz-Mitteilung übermittelt und in einer Karte angezeigt werden kann.

“Buzz” ist nicht das erste Soziale Netzwerk, welches aus dem Hause Google stammt. Bereits 2004 gab es ein eigenes Soziales Netzwerk namens “Orkut”. Dieser Dienst wird aber nur in bestimmten Regionen in größerem Maße genutzt, etwa in Brasilien. facebook hingegen wird zurzeit von mehr als 400 Millionen Menschen weltweit genutzt.

Eine spannende Entwicklung bei facebook ist, dass die Message-Box mit der sich die Kontakte im Sozialen Netzwerk direkte Nachrichten schicken können, immer mehr dem typischen E-Mail-Prinzip annähert. Möglicherweise will Facebook seinen Service um Mail erweitern.

Auch im Bereich der Verlinkung zu Online-News sind facebook und twitter inzwischen sehr erfolgreich: facebook ist als Quelle von Besuchen bei News- und Medien-Seiten bereits Nummer vier hinter Google, Yahoo und MSN.

Parallel dazu steigt die Bedeutung von Bitly, ein Service, derlange, komplizierte Internet-Adressen in kurze verwandelt und sogar die Klick-Statistik für die Nutzer sichtbar macht: Immer mehr Klicks werden über Bitly-Urls vermittelt.

Wir sind gespannt wie sich Google mit dem Sozialen Netzwerk “Buzz” neben den großen Playern im Markt behaupten kann.

Quelle: google.com/buzz

How to buzz with Facebook

Thursday, August 13th, 2009

Heute ist nicht nur Weltlinkshändertag sondern auch der Tag unseres ersten Social Media Guides. In unserer Übersicht “How to buzz with Facebook” wenden wir uns, wie der Name vermuten lässt, den Facebook Fanpages zu. Um einen Informationsüberschuss zu vermeiden widmet sich dieser Guide zunächst den grundlegenden Features und Verhaltensweisen. Wir hoffen damit eine gute Grundlage für die Nutzung der Facebook Fanpages zu liefern, stehen bezüglich weiterführender Fragen aber natürlich jederzeit gerne zur Verfügung :-)

Der Social Media Guide steht auf unserer Webseite unter “downloads” und auf unserer Facebook Fanpage bereit. Wer es gar nicht erwarten kann, findet hier auch den direkten Link zum Social Media Guide -  How to buzz with Facebook.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und freuen uns über Feedback und Diskussionen :-)