Soziale Bauklötze

Friday, January 22nd, 2010

Der Baustein-Riese Lego will nun auch im Web zum kreativen Werken animieren. Auf Lego Click können Fans und Kreative ihre Ideen für neue Produktlinien präsentieren. Auch auf Facebook und Twitter sowie mit einer iPhone App wollen die Dänen punkten.

Lego Click

Am Anfang war Lego – und das gilt mittlerweile seit Generationen. Bereits seit Generationen halten sich die streng normierten dänischen Bauklötzchen beharrlich in den Kinderzimmern. 19 Milliarden Steinchen produziert Lego im Jahr, das sind durchschnittlich rund 36.000 pro Minute.

Ein Grund für die lange Erfolgsgeschichte von Lego war, dass sich der Konzern niemals auf seinen Lorbeeren ausgeruht hat, sondern stets kreative Weiterentwicklungen forcierte. 1966 führte Lego seine Modelleisenbahn ein, 1974 erblickte das erste Lego-Männchen das Licht der Welt, bald danach kam Lego Technic. Es  folgten zahlreiche Themen-Sets, wie etwa die berühmte Ritterburg, und sogar Lego Computerspiele.

Was läge da näher, als dass der Klötzchenhersteller anno 2010 auf Social Media setzt? Genau das macht Lego nun:

Lego Click ist eine digitale Spielwiese, auf der sich Erfinder, Fans, Künstler und Kreative so richtig austoben können. Was sie dort machen können? Auf Lego Click können sie Ideen und Visionen über  neue Produkte präsentieren. Freilich ist das noch nicht alles.

Mit Hilfe einer neuen iPhone-App namens LEGO Photo kann man sich Bilder im Bausteinchen-Stil darstellen lassen. Auch Twitter und Facebook hat Lego für sich entdeckt: @legoclick präsentiert Posts von und Medienberichte über Lego Click, auch einen eigenen Hashtag hat man sich zugelegt. Ausgewählte #legoclick-Tweets von beliebigen Twitter-Usern werden sogar auf der Webseite dargestellt.

Lego Click

Die Reaktionen auf Legos neues Projekt sind bislang durchwegs positiv. „Pretty cool“ findet etwa Mashable.com. Ein anderes Blog  hebt lobend hervor, dass Legos Onlinekonzept auch insofern stimmig ist, weil es mit dem Spielen von Bauklötzen durchaus vergleichbar ist. Auch Lego spielen weckt den Wunsch nach sozialer Anerkennung: „Schau mal, was ich gemacht habe“ – ein Effekt, von dem schließlich auch soziale Netzwerke zu einem Gutteil zehren.

Ob Lego Click sich wirklich zum ganz großen Hit mausern wird, wird schließlich davon abhängen, ob Lego tatsächlich Ideen der Community in eine zukünftige Produktlinie einfließen lassen wird. Bis dahin gibt Lego seinen Fans schlicht und einfach das, was sie wünschen – Werkzeuge, um ihre Fantasie abzubilden. Dieses Konzept funktioniert immerhin schon seit Jahrzehnten.

Quellen:
http://threeminds.organic.com
http://mashable.com
http://www.legoclick.com

T-Mobile goes facebook

Thursday, January 21st, 2010

Im vergangenen Jahr hat T-Mobile mit mehreren beeindruckenden Buzz Kampagnen - bspw. dem Rosenregen am Wiener Graben oder dem Sing-a-long in London - lautstark von sich hören lassen. Aber auch 2010 kann sich sehen lassen, so startet der Mobilfunkanbieter mit einer gelungenen Kampagne auf facebook seine Social Media Aktivitäten.

Was wäre, wenn Sie jederzeit wissen könnten, wo Sie am günstigsten tanken, in 20 Minuten Pasta à la Jamie Oliver zaubern oder auf Ihrem Handy keine Lieblingsserie mehr verpassen? T-Mobile will’s wissen und verlost unter allen Teilnehmern der facebook-Applikation “Was wäre wenn?” wöchentlich ein iPhone 3GS.

Die Aktivitäten auf facebook mit den beiden Smartphone-Freaks MJ Lina und Leo Smart begleitet die klassische Werbekampagne rund um iPhone Applikationen. Jede Woche stellen MJ Lina und Leo Smart abwechselnd ihre liebsten iPhone Applikationen vor und laden facebook-User ein, am Gewinnspiel mitzumachen. Aus den kreativsten und witzigsten Ideen wird dann jeweils Donnerstag, 18:00 Uhr, der oder die Gewinner(in) ermittelt.

Was wäre, wenn...

Die Applikation “Was wäre wenn?” sowie die Canvas Page sind fein gemacht, neben einer Vorstellung von MJ Lina und Leo Smart (die natürlich auch auf facebook vertreten sind und von ihrem, vor allem durch ihr iPhone geprägten, Alltag erzählen) wird die Applikation der Woche vorgestellt und im Live-Stream können die Antworten der Gewinnspielteilnehmer nachgelesen werden.

Parallel zur aktuellen Kampagne versorgt T-Mobile Austria seine Fans auf der Fanpage natürlich auch mit Informationen, Tipps, aktuellen Angeboten und Antworten auf Fragen rund um die Welt von T-Mobile.

T-Mobile facebook-Fanpage

Sie wollen auch ein Fan von T-Mobile und Freunde von MJ Lina und Leo Smart auf facebook werden? Nachfolgend finden Sie alle Links rund um T-Mobile auf facebook! Viel Spaß und natürlich viel Erfolg beim gewinnen! ;-)

T-Mobile facebook-Fanpage
T-Mobile Gewinnspiel
MJane Lina Smart
MJ Leo Smart



IKEA iPhone App

Wednesday, December 16th, 2009

Es gibt nichts, was es nicht gibt, warum also nicht einfach einen Katalog auf’s iPhone bringen. Das dachte sich wohl auch IKEA und bringt eine iPhone Applikation auf den Markt, die den Inhalt des Katalogs 2010 abbildet.

Mit der App können Nutzer den aktuellen Katalog auf ihrem Handy virtuell durchblättern und Bestellungen aufgeben. Derzeit nur im UK iTunes Store zum Download bereit, soll das App auch schon bald in weiteren Ländern verfügbar sein. Die Idee dahinter ist laut Jason Baker, Digital Media & Customer Relationship Management Manager von IKEA UK und Irland, simpel. Man hoffe, “dass es damit leichter wird für unsere Kunden, die richtige Inspiration für die Heim-Ausstattung per Fingertip zu haben.”

Geplant sei, die Applikation, die derzeit in der einfachsten Form vorliegt, zusammen mit IKEA Kunden auszubauen und den Ansprüchen gerecht zu werden. “Wir werden zuhören und das App so entwickeln, wie sie es gerne anwenden wollen.” Derzeit noch eine 1:1 Abbildung des Katalogs, könnten Funktionen wie Storefinder, Bookmarking, Weblinks, Telefonnummern, Share this!, u.v.m diese App tatsächlich zu einem kleinen Highlight werden lassen.

Möbel bestellen von unterwegs sollte also bald kein Hindernis mehr sein. Wer sich einen Eindruck machen möchte, wie das ganze am iPhone aussieht, sollte sich folgendes Video zu Gemüte führen:

Bild- und Textquellen:
digitalbuzz

Heimtechnik

Google’s nächster Streich

Wednesday, December 9th, 2009

Die Trennlinie von on- und offline verschmilzt jeden Tag ein Stück mehr. Google mischt dabei kräftig mit und hilft nun den meistgesuchten US-Lokalen durch Klebebilder ihre on- und offline Aktivitäten mehr zu verknüpfen.

Wie das funktioniert? Als Teil der so genannten “Favorite Places on Google” hat der Suchmaschinen-Riese jene 100.000 Unternehmen ausgemacht, welche von den Usern am häufigsten gesucht werden. Darunter finden sich unter anderem Restaurants und Shops in über 9.000 Städten in der ganzen Nation. Jedes einzelne dieser Unternehmen wird nach und nach ein Fenster-Klebebild von Google erhalten - darauf zu sehen: ein scannbarer QR-Code. Mittels iPhone, Android-Geräten, BlackBerry und vielen weiteren mobilen Geräten können Passanten so den Code scannen und gelangen automatisch zur Unternehmensseite im Web. Dort wiederum finden sie Bewertungen, Gutscheincodes und die Möglichkeit, das Unternehmen als Favoriten zu vermerken. In Planung ist zudem das Erstellen von Bewertungen.

Bleibt abzuwarten, wann Google diese Funktionen auch nach Europa bringen wird.

Google's Favorite Places

Bild- und Textquellen:

springwise.com

Google

meine lieblingsapplikation der woche: tweetcruit.com

Sunday, November 29th, 2009

Bei jobmagnet.com habe ich diese Woche die erste smarte twitter Applikation zum professionellen Recruiting entdeckt. tweetcruit bietet die Möglichkeit, einen Jobtweet mit den Anforderungen an den Job zu hinterlegen und im Laufe des Recruitingprozesses auch eine Verwaltung der Bewerber.

Mein Urteil: sehr smart, aber in Österreich noch vollkommen unbekannt, drum bringt es zwar viele Klicks aber nur wenig Response (noch).