Apple exportiert iAd nach Europa

Friday, December 3rd, 2010

Mit etwas Verzögerung bringt Apple seine Werbeplattform iAd nach Europa. Doch trotz der zum Teil beeindruckenden technischen Umsetzung werden die Zukunftsaussichten von iAd eher skeptisch gesehen.

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Nun ist es soweit, Apples interaktive Werbeplattform iAd hat den Sprung über den Teich geschafft und startet in Europa: Erst in Frankreich und in Großbritannien, ab Januar werden sich auch in Deutschland Apple-User von der App-Werbung ein Bild machen können – bzw. müssen. Unter den ersten Werbern finden sich prominente Namen wie L’Oréal, Unilever, LG Display, Louis Vuitton, Nespresso und Renault.

Renault kann dabei bereits auf die Erfahrungen seines Allianzpartners Nissan zurückgreifen. Nissan hat unter anderem mit der iAd für sein Elektromodell Leaf bereits für Aufmerksamkeit gesorgt – ein Weg, den Renault in ganz ähnlicher Weise beschreiten möchte.

„Twizy“ heißt das Auto, das die Franzosen auf diesem Weg bewerben wollen. Die Rechnung für den nonkonformistischen Zweisitzer mit Elektroantrieb ist einfach: iPhone und iPad-User sind Menschen mit einer Affinität für technische Innovationen und sollten daher für eine neue Generation von Autos offener sein, die bestenfalls noch im Early-Adopter-Stadium steckt. Passend dazu hat Renault eine eigene App namens „Plug Quest“ entwickelt, die die Suche nach Ladestationen erheblich erleichtern sollte. Die Fahrerinnen und Fahrer der neuen Elektromodelle werden sie zumindest anfangs gut gebrauchen können.

Das kann jedoch freilich nicht die Probleme überdecken, die der Werbeplattform nach wie vor innewohnen – hohe Preise (eine Million Dollar Untergrenze), strenge Vorgaben von Seiten Apples und lange Entwicklungszeiten. Selbst der Europastart von iAd musste zweimal verschoben werden. Auch der Rückzug von großen Werbekunden wie Adidas und Chanel war dem Image von iAd alles andere als zuträglich.

Laut der Analystin Karsten Weide wird Apple in den USA 2010 mit seinen Mobile Ads 105 Millionen Dollar verdienen, schreibt die Financial Times, während Google mit Such- und Anzeigenwerbungen 400 Millionen Dollar lukriert. In fünf bis zehn Jahren, so glaubt Weide, „werden Android und möglicherweise andere Apple zerquetschen“.

Das ändert freilich nichts daran, dass sich manche iAds wirklich mehr als nur sehen lassen können, wie etwa jene für den Nissan Juke. Wenn „das nicht die derzeit beste iAd-Kampagne ist“, zeigt man sich bei digitalbuzzblog.com begeistert, dann ist es zumindest „das beste iAd Demovideo ever“:

Quellen:
http://www.appleinsider.com
http://www.tuaw.com
http://www.ft.com
http://www.digitalbuzzblog.com

http://www.youtube.com/nissanusa
(Screenshot)

„i-Ad“: Axa erweckt Print-Werbung zum Leben

Friday, October 8th, 2010

Mit einer spannenden Kampagne hat die Axa-Versicherung auf ihre neue iPhone-App aufmerksam gemacht. Der einzigartige Clou: Eine Kombination aus iPhone und Printwerbung.

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Selbst, wenn dabei niemand verletzt wird: Ein Unfall ist so ziemlich der schlimmste Alptraum aller Autofahrerinnen und Autofahrer. Sich mit den anderen Unfallbeteiligten auf den Unfallhergang einigen, dokumentieren, fotografieren, Zeugen befragen, einen Unfallbericht ausfüllen sowie sich im Zweifel möglicherweise auch noch vor der hinzugezogenen Polizei rechtfertigen müssen – all das in einer Atmosphäre, die emotional meist ziemlich angespannt ist. Jede digitale Erleichterung käme da wie gerufen.

Doch so einfach ist es meistens leider nicht. So sehr Social- und Mobile-Web heute auch den Alltag bereichern, wenn es um Dinge wie Unterhaltung, Shopping oder das Pflegen von Freundschaften geht – bei wirklich ernsten Angelegenheiten läuft der Kommunikationsprozess oftmals so aber ab wie vor 30 Jahren. Für Ummeldungen der Adresse ist der Gang aufs Amt noch genauso obligatorisch wie für chronisch Kranke der Weg zum Arzt für das immer gleiche Rezept. Laut einer US-Umfrage des „Center for Studying Health System Change“ stehen gerade einmal 6,5 Prozent der amerikanischen Ärzte in regulärem E-Mail-Kontakt mit ihren Patientinnen und Patienten. Immerhin, möchte man fast sagen. Denn selbst der gute alte Brief hat noch lange nicht ausgedient – „wir brauchen von Ihnen eine Unterschrift.“

Doch die Axa-Versicherung wagt nun einen Schritt nach vorne. Eine eigene iPhone-App soll ihren Kfz-Kunden bei Unfällen hilfreich zur Seite stehen:

Und als wäre das nicht lobenswert genug, wird die frohe Botschaft in Belgien auch noch in Form einer brillanten Werbeidee überbracht:

Ob die App hält was sie verspricht, wird sich freilich noch weisen müssen. Das Werbekonzept der Antwerpener Agentur Duval Guillaume scheint jedenfalls bestens anzukommen: Alleine dieses Video wurde auf YouTube nach rund zwei Wochen über 110.000 mal angesehen. Mit der Aussage, hierbei handle es sich um eine „i-Ad“, könnte der Spot allerdings für ein bisschen Verwirrung sorgen.

Die Kampagne ist nicht Teil von Apples iAd-Plattform. Doch um die scheint es derzeit ohnehin nicht gut bestellt zu sein. Nach Chanel hat laut dem Wirtschaftsportal Business Insider nun auch der Sportartikelriese Adidas eine Kampagne zurückgezogen. Kritisiert werden unter anderem die hohen Kosten, langsame Umsetzung fehlende Transparenz und – höflich ausgedrückt –, die Neigung Apples, Kontrolle nicht allzu leichtfertig aus der Hand zu geben.

Quellen:
http://adhunt.blogspot.com
http://www.hschange.com
http://www.zeit.de
http://www.youtube.com/DuvalGuillaume (Screenshot)

Ping: Apples neues Music Social Network – oder?

Thursday, September 2nd, 2010

Als Musik-Nerd muss ich leider sagen: Aufregende Dinge sind oft mit Warten verbunden – ob das nun ein Albumrelease ist, Amanda Palmers nächster Webcast, oder die 5 Minuten vor dem Vorverkaufsstart eines begehrten Gigs. Das Warten von der gestrigen Ankündigung von Ping bis dann heute früh das Update endlich installiert war reiht sich in diese Erfahrungen ein. Doch statt der Freude über eine neue CD oder das Konzertticket verbreitet sich erstmal: Enttäuschung.

Die Idee klingt gut: “Dein Social Network für Musik. Verfolge, was deine Freunde und Lieblingskünstler machen, welche Musik sie hören und laden und worüber man spricht.” Genau da ist der Haken: Von meinen Lieblingskünstlern, laut iTunes The Lines, Portugal. The Man und Arrows Of Love, hat Ping noch nie etwas gehört. Statt dessen soll ich Lady Gaga folgen? Sicher nicht! Ich bin leicht beleidigt, schließlich müsste iTunes meinen Musikgeschmack doch in- und auswendig können. Dann mache ich mich eben im iTunes Store auf die Suche nach meinen Lieblingskünstlern und stoße auf ein unangenehmes Detail des “weltweiten” Musikhandels – country restrictions: The Lines sind wohl nur im UK-Store verfügbar, scheiden also für mich aus.

Arrows of Love sind jedoch mit EP und Single vertreten! Ich bewerte beide, schreibe eine Rezension, und juhuu: Auf meinem Profil scheinen die Aktionen auf. “Folgen” kann ich den Briten jedoch immer noch nicht. Als Arrows-Webmistress mache ich mich auf die Suche nach Infos, wie ich ein Profil anlegen kann: Fehlanzeige. Mashable verspricht in einem Kommentar für morgen einen ausführlichen Bericht über die Möglichkeiten von Ping für Künstler, und auch im Apple-Forum ist die große Frage: “How to claim my iTunes Ping Artist Page?”

Aus Mangel an Lieblingskünstlern sehe ich mir die Artists genauer an, die schon auf Ping sind – und werde gleich nochmal enttäuscht: Lady Gaga hat nicht nur bereits 50.000 Verfolger, sondern auch Einträge auf ihrem Profil, die knapp einen Monat alt sind. Auch U2 und Linkin Park sind schon Ping-Pioniere, bevor andere Künstler überhaupt eine Seite erstellen können. Während also iTunes als erster richtig erfolgreicher Bezahlservice im Musikbereich auch kleineren Bands und Indie-Künstlern die Möglichkeit bot, dem Publikum unkompliziert Musik zu verkaufen und dabei ein paar Cent zu verdienen, ist Ping offenbar einem elitären Kreis der bekanntesten Bestverdiener in der Branche vorbehalten – vorausgesetzt, diese verkaufen ihre Musik im iTunes-Store. Weshalb übrigens auch die Fans der Beatles ihre Lieblingsband nicht auf Ping finden werden.

Was bringt mir Ping also, außer ein paar schönen neuen Profilen von Künstlern der Kategorie “Ö3″? Warum sollte ich mich dort mit Freunden und Fans über Musik austauschen und nicht auf last.fm, facebook oder twitter? Wie soll ich auf Ping neue Musik entdecken, wenn Künstler ihre Seiten nicht selbst und unabhängig von Majorlabels und dem iTunes-Store erstellen können? Und wenn es irgendwann funktioniert, wie aufwändig wird es dann, wenn nach 2 Stunden noch nicht mal mein Profilbild am Apple-Türsteher vorbei gekommen ist? Fragen über Fragen. Das Resümee: Noch fühlt es sich eher wie ein iTunes-Marketingtool an, aber ganz bestimmt nicht wie ein Social Network. Wir warten gespannt, ob da noch was kommt. Darin sind wir schließlich geübt ;)

PS: Wer das Warten nutzen mag, um seine Lieblingskünstler mit mir zu teilen: Mein Ping-Name ist Alex Muehlbacher. Ich freu mich auf eure Empfehlungen! (no Lady Gaga, please)

Die Geschichte hinter dem Apple-Mythos

Friday, July 30th, 2010

Betreibt Apple einen quasireligiösen Kult, wie Kritiker immer wieder vorwerfen? Oder spricht hier nur der blanke Neid? Über diese Frage ist unter Enthusiasten längst ein bizarrer Glaubenskrieg entbrannt. Tatsächlich aber lassen sich laut einer Untersuchung vier zentrale Mythen identifizieren, die den Apple-Mythos nähren – und allfällige technische Schwächen in den Hintergrund rücken.

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71 Prozent – Das ist der Anteil an Probanden, die sich im Rahmen einer Studie für eine Underdog-Marke entschieden. Für ihre Teilnahme an der Untersuchung konnten sie als Entschädigung zwischen verschiedenen Schokoriegeln wählen. Sowohl die Probanden aus den USA als auch aus Singapur bevorzugten den Außenseiter. „Kontext-, Kultur- und Zeitperiodenübergreifend haben Erzählungen über Underdogs die Menschen inspiriert“, schreiben die Studienautorinnen Neeru Paharia, Anat Keinan und Jill Avery, „Geschichten über Underdogs durchdringen Sport, Politik, Religion, Literatur und Film“. Ganz besonders gelte dies für die USA, denn: „Der American Dream, der sagenhafte amerikanische Mythos, ist aufgebaut auf Geschichten über Außenseiter, die mit praktisch nichts in die Vereinigten Staaten gekommen waren und sich selbst am Schopf aus dem Sumpf zogen“, heißt es in der Studie namens „The Underdog Effect: The Marketing of Disadvantage and Determination through Brand Biography“, die im Februar 2011 im Journal of Consumer Research erscheinen wird.

Dieser Underdog-Effekt dürfte auch ein wesentliches Erfolgsrezept von Apple sein. In einem Artikel mit dem Titel „Varianten religiöser Erfahrungen: Wie Apple göttlich bleibt“ zitiert The-Atlantic-Redakteur Alexis Madrigal ein im Mai erschienenes wissenschaftliches Paper, in dem dieser polemisch klingende Vergleich anhand des iPhone tatsächlich näher beleuchtet wird. Laut einer vorangegangenen Untersuchung gibt es nämlich vier zentrale Mythen, die dem Unterhaltungselektronik- und Software-Riesen aus Cupertino, Kalifornien, seine überirdische Aura verleihen:

1. Der Schaffungsmythos. Hervorgehoben wird hierbei der gegenkulturelle Ursprung des Mac – der Underdog – als „transformativer Moment“.
2. Der Heldenmythos. Der Mac und sein geistiger Vater Steve Jobs werden als Retter der User eines einschlägig dominierten PC-Sektors präsentiert.
3. Der satanische Mythos. Jeder gute Held braucht natürlich einen Gegenspieler – als Antagonist dient(e) in diesem Fall Bill Gates als Feind aller Mac-Fans.
4. Der Auferstehungsmythos. Dieser begründet sich in der Rückkehr von Steve Jobs an die Spitze von Apple, um den Konzern zu retten.

Steve Jobs kann für die Rolle des „Helden“ in vielerlei Hinsicht als Idealbesetzung angesehen werden. Max Webers vielzitierte Definition von Charisma als „außeralltäglich geltende Qualität einer Persönlichkeit“ mit „nicht jedem andern zugänglichen Kräften oder Eigenschaften“ wird der Apple-CEO mit Leichtigkeit gerecht. Der renommierte Designprofessor Paolo Tumminelli bezeichnete jüngst in einem Interview mit Tagesanzeiger.ch/Newsnetz Steve Jobs sogar als „die Antithese des Papstes“. Selbst der veröffentlichte Briefverkehr mit der E-Mailadresse sjobs@apple.com, bei der der angebliche Steve Jobs durch knappe und teilweise schroffe Antworten glänzt, könnte ein Hinweis sein, wie perfektionistisch Apple an seiner Inszenierung schuftet: Das Bild, das dabei gezeichnet wird, ist jenes eines für jeden erreichbaren, aber trotzdem unerreichbar bleibenden Mannes – ein Charismatiker eben, der sich im lehrbuchmäßigen „Grenzgang an der Peripherie sozialer Erwartungen“ übt.

Doch wie stark ist der Mythos? Können technische Makel wie das Antennenproblem des iPhone 4 den Mythos ins Wanken bringen? The-Atlantic-Redakteur Alexis Madrigal hält „Antennagate“ für ausgestanden; „weniger klar“ seien jedoch die Langzeitfolgen. Allerdings: „Das iPhone bedeutet etwas“, so Madrigal, und zitiert Heidi A. Campbell von der Texas A&M University: „Wenn man sich einen Mac kauft, kauft man sich in eine Ideologie ein. Man kauft sich in eine Community ein.“ Da mag es auch kein größeres Problem darstellen, dass bei Apple von einem „gegenkulturellen Underdog“ längst keine Rede mehr sein kann.


Glaubenskrieg als Trash-Video: Unglaubliche 6 Millionen Views in einem Monat

Quellen:
http://www.journals.uchicago.edu
http://www.theatlantic.com
http://nms.sagepub.com
http://www.tagesanzeiger.ch

Apples iAd: Start in eine neue Zukunft?

Friday, July 9th, 2010

Am 1. Juli hat Apple seine neue Werbeplattform iAd gestartet. Doch obwohl iAd zunächst nach einem umwerfenden Erfolg aussieht, gibt es auch Kritik: Moniert werden hohe Kosten und angebliche Wettbewerbsverzerrung.

iAd für Nissan LEAF

Es ist noch gar nicht so lange her, als Apple iAd vorgestellt hat, eine neue interaktive Werbeplattform auf HTML5-Basis. Mit interaktiven Full-Screen-Videos innerhalb von Apps solle Werbung lebendiger und attraktiver werden, versprach Apple im April anlässlich der Präsentation des iPhone OS 4.0, und der Großteil der Werbeeinnahmen – 60 Prozent – bliebe den Anbietern. Mit iAd sicherte Apple nicht nur eine Refinanzierungsmöglichkeit von Gratis-Apps zu, sondern auch dessen Integrierbarkeit in normale Websites.

Dass „der Erfolg nicht lange auf sich warten“ ließ, wäre – wie so oft bei Apple – beinahe untertrieben. Bereits Wochen vor dem Start waren iAd-Buchungen in der Höhe von 60 Millionen Dollar eingegangen – rund 50 Prozent des gesamten Etats, das in den USA für mobile Ads für die zweite Hälfte des Jahres erwartet wird. „iAd bietet Werbern Emotionen wie im Fernsehen mit der Interaktivität des Webs und Usern einen neuen Weg, Werbung zu entdecken, ohne aus ihren Lieblings-Apps gerissen zu werden“, rühmte Steve Jobs sein neues Geschäftsmodell Anfang Juni. „iAds wird Millionen von iPhone- und iPod-Touch-User erreichen – für Werber hochbegehrte Bevölkerungsgruppen – und bietet Entwicklern einen neuen Weg, Geld zu verdienen, damit sie weiterhin Gratis- und Billig-Applikationen entwickeln können.“

Am 1. Juli war es soweit, Apple startete iAd. Zu den ersten Konzernen, die sich auf das neue Terrain wagen, gehört Nissan. Der Autobauer hofft, dass jene „hochbegehrte Bevölkerungsgruppe“ der Smartphone- und iPod-Touch-User sich auch für den neuen Leaf interessieren könnte – aus gutem Grund. Denn optisch mag der Leaf wie eine normale Familienkutsche aus dem Hause Renault-Nissan erscheinen, doch sein Inneres ist revolutionär: Der Leaf ist ein Elektroauto, dessen Vorbestellungen bereits jetzt so üppig ausfallen, dass nun auch die Markteinführung in Europa vorverlegt wird.

Ob damit wirklich ein Grundstein für eine so rosige Zukunft gelegt ist, bleibt natürlich fraglich. „Während ich bei Elektroautos keine Zweifel hege, daß sie ein großer Fortschritt sind auf dem Weg zum Transportmittel der Zukunft, bin ich mir bei den iAds nicht so sicher, ob diese Art der mobilen Werbung wirklich die Werbung der Zukunft ist, und ob sie tatsächlich einen Fortschritt bedeutet für die Welt, die Menschen und die Unternehmen“, zweifelt etwa Werbeblogger Jay Martin. Neben der Überprüfung aller iAds durch Apple sind es unter anderem auch hohe Kosten, die seinen Zweifel nähren.

Kritik kommt aber auch von ganz anderer Seite. Als ob Google nicht schon genug Probleme mit Facebook hätte, sieht sich der Suchmaschinen-Riesen nun auch am freien Wettbewerb durch Apple gehindert. Der Hintergrund: Google hatte vor kurzem den Handy-Werbedienstleister AdMob übernommen. Doch mit einem neuen Regelwerk würde sich Apple einen rechtswidrigen Vorteil verschaffen – es geht um Daten, an die Drittanbieter nicht herankommen –, so der Vorwurf.

Der Wettbewerbsvorwurf wird derzeit von der US-Handelsbehörde untersucht.

Quellen:
http://www.apple.com
http://www.werbeblogger.de
http://diepresse.com
http://www.appleradar.de
http://vimeo.com (Screenshot)