Für eine neue Star-Wars-Kollektion startete Adidas eine originelle Social-Media-Kampagne: In einem personalisierten Video können Web-User ihre Freunde von Darth Vader höchstpersönlich von der Landkarte radieren lassen. Notwendig sind dafür bloß wenige Mausklicks, denn die technische Abwicklung erfolgt über Facebook und Google Maps.

Star-Wars – das T-Shirt, Star Wars – die Baseballmütze, Star Wars – das Computerspiel. Mit kaum einem anderen Hollywood-Streifen ist das Wort Merchandising so eng verbunden wie mit dem SciFi-Märchen rund um Familie Skywalker. Geradezu legendär die Szene in der Star-Wars-Parodie „Spaceballs“ , in der Mel Brooks das üppige Merchandising-Repertoire von George Lucas‘ Weltraum-Saga aufs Korn nimmt. Kommenden Januar ist es mal wieder so weit – da bringt Adidas eine neue Star-Wars-Collection auf den Markt. Nach über 30 Jahren Jedi-Rittertum klingt es zunächst nach keiner leichten Aufgabe, damit noch jemanden hinter dem Ofen hervorzulocken. Was also tun?
Adidas hat sich für eine Social-Media-Kampagne entschieden. Und die hat es wirklich in sich, verschränkt sie doch gleich mehrere prominente Web-Applikationen: Auf der Kampagnenseite brauchen Besucher bloß einem Zugriff auf ihren Facebook-Account zustimmen, schon startet ein personalisiertes Video. Darin ist zu sehen, wie sich Darth Vaders Raumschiff Death Star der Erde nähert. Es erscheint auf einem Monitor ein Foto des Besuchers, woraufhin dessen Wohnort lokalisiert und mithilfe eines Super-Lasers ausradiert wird:
Zwar ist die Idee, im Rahmen einer Kampagne ein Video zu personalisieren, nicht neu, doch selten zuvor wurde dies technisch so elegant umgesetzt: Das auf dem Monitor erscheinende Foto wird direkt aus dem Facebook-Profil geladen, wo auch Name und Wohnort der Person ermittelt wird. Damit der Spaß auch wirklich unter die Leute kommt, kann man nach Ansehen des Videos auch seine Freunde zu Opfern von Darth Vaders Zerstörungswut werden lassen – entweder bequem über Facebook oder manuell. Mittels Google Maps lässt sich sogar der genau Aufenthaltsort des intergalaktischen Laserangrffs-Opfers anvisieren.
Dank des äußerst hohen Bedienungskomforts steht somit einer viralen Ausbreitung der Kampagne nichts mehr im Wege – vor allem unter Star-Wars-Fans und Menschen, die welche kennen (wollen). Adidas hat mit dieser Kampagne bewiesen, dass man mit einer gewieften Social-Media-Kampagne auch leicht abgenützte Hüte wieder attraktiv machen kann. Möge die Macht mit ihnen sein!
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Bildquelle:
http://www.adidas.com





















