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	<description>buzz 4 fun &#124; buzzmarketing</description>
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		<title>„Social Gifting“ mit Wrapp</title>
		<link>http://www.ambuzzador.com/2012/02/03/%e2%80%9esocial-gifting-mit-wrapp/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 16:14:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rafael Buchegger</dc:creator>
				<category><![CDATA[blog]]></category>
		<category><![CDATA[Coupons]]></category>
		<category><![CDATA[Social Gifting]]></category>
		<category><![CDATA[Wrapp]]></category>

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		<description><![CDATA[Facebook-Freunden mit Geschenkgutscheinen eine Freude zu machen – mit diesem Geschäftsmodell startet gerade das schwedische Startup Wrapp durch.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Facebook-Freunden mit Geschenkgutscheinen eine Freude zu machen – mit diesem Geschäftsmodell startet gerade das schwedische Startup Wrapp durch.</strong></p>
<p><a href="http://www.ambuzzador.com/wp-content/uploads/2012/02/Wrapp.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-6583" title="Wrapp.com (Screenshot)" src="http://www.ambuzzador.com/wp-content/uploads/2012/02/Wrapp.jpg" alt="&quot;Social Gifting&quot;: Mit der Idee des &quot;sozialen Schenkens&quot; expandiert das schwedische Startup Wrapp in die USA und nach Großbritannien" width="560" height="224" /></a></p>
<p>Geben ist seliger als nehmen – diese alte Weisheit erfährt seit einigen Jahren auch zusehends stärker werdende Unterstützung von Seiten der Wissenschaft. Wer anderen etwas Gutes tut, darf sich nicht nur über die Ausscheidung von Endorphinen im Hypothalamus freuen, sondern lebt auch länger. Das schwedische Startup <strong><a href="https://www.wrapp.com/" target="_blank">Wrapp </a></strong>könnte so gesehen noch viel Freude in der Welt verbreiten. Laut Eigendefinition ist Wrapp nämlich ein <strong>„social gift giving service“</strong>. Hinter dem etwas redundant anmutenden Begriff steckt ein bemerkenswertes Konzept.</p>
<h3>Das Konzept: Geschenkgutscheine für Freunde</h3>
<p>Die Voraussetzungen, um Wrapp verwenden zu können, sind nicht hoch. Einzige Notwendigkeit für willige Schenker ist ein <strong>Facebook-Konto</strong>; neben der <strong>Browserversion</strong> ist der Dienst auch als <strong>iOS- und Android-App</strong> erhältlich. Wer diese nicht allzu hohe Einstiegshürde genommen hat, kann damit an Facebook-Freunde <strong>Geschenkgutscheine</strong> versenden. Dabei bietet Wrapp <strong>auch Gratis-Gutscheine</strong> im Wert von fünf bis zehn Euro an. Der <strong>Versand</strong> erfolgt <strong>per Eintrag auf die Facebook-Pinnwand</strong> des oder der Beschenkten bzw. <strong>per Mail</strong>. Um den <strong>Gutschein einzulösen</strong>, müssen die Empfänger die <strong>Wrapp-App downloaden</strong>, damit sie den Gutschein an der Kassa des jeweiligen Ladens vorzeigen können.</p>
<p>Besonders praktisch: Wrapp bietet seinen Nutzern an, sich an <strong>Geschenken für gemeinsame Facebook-Freunde zu beteiligen</strong>. Wer wie viel beigesteuert hat, sehen die Beschenkten nicht, sondern nur die Gesamtsumme.</p>
<h3>„Social Gifting“ attraktiv für den Handel</h3>
<p>Warum geben Einzelhändler Geschenkgutscheine auf Wrapp <strong>gratis</strong> her? Diese Frage <a href="http://www.wrapp.com/faq" target="_blank">beantwortet das Stockholmer Startup so</a>: „Wie Sie wissen, investieren Geschäfte täglich eine beeindruckende Menge an Geld, um die Aufmerksamkeit der Kunden zu gewinnen, sei es im Fernsehen, in Magazinen, online oder sonstwo.“ Wrapp erlaube es stattdessen, <strong>direkt von den sozialen Beziehungen der Kunden zu profitieren</strong>. „Daran sind keine Bedingungen geknüpft“, betont man bei Wrapp, „und am Ende ist es ganz Ihre Sache“, die Auswahl der Geschenke zu treffen.</p>
<p>Somit liegt nicht nur für Endkunden der Nutzen von Wrapp auf der Hand, sondern auch für den Handel. In Zeiten des weltweiten Preisvergleichs könnten sich mit der <strong>Investition in soziale Beziehungen</strong> ganz neue Chancen auftun. Denn einen Gutschein, den man von guten Freunden gespendet bekommt, lässt man nicht so leicht verfallen wie ein beliebiger Coupon aus einer Postwurfsendung.</p>
<h3>Wrapp auf Expansionskurs</h3>
<p>Bei Investoren scheint die Idee des <strong>„Social Gifting“</strong> jedenfalls große Hoffnungen zu wecken. Für Aufsehen sorgte unter anderem eine <a href="http://www.fastcompany.com/1809188/linkedins-reid-hoffman-invests-in-social-gifting-site-wrapp" target="_blank">Fünf-Millionen-Dollar-Investition des LinkedIn-Mitbegründers Reid Hoffman</a>. Mitgrund für den Optimismus dürfte wohl auch das <strong>Einkaufsverhalten</strong> sein, das die beschenkten Wrapp-User an den Tag legen: Während einzelne Händler beklagen, dass Nutzer von Diensten à la Groupon lediglich den Betrag des Gutscheins verkonsumieren, <strong>bleiben die Kaufbeträge</strong> von Inhabern eines Wrapp-Gutscheins <strong>in jenen Bereichen, die auch sonst ausgegeben werden</strong>.</p>
<p>Für Wrapp jedenfalls steht nun erstmal die Expansion in die <strong>USA</strong> und nach <strong>Großbritannien</strong> an. Konkrete Details für einen Start im deutschsprachigen Raum <a href="http://netzwertig.com/2012/01/30/wrapp-schwedens-wahrscheinlich-nachster-startup-hit/" target="_blank">gibt es laut Netzwertig.com derzeit noch nicht</a>.<br />
<strong><br />
Quellen:</strong><br />
<a href="http://netzwertig.com/2012/01/30/wrapp-schwedens-wahrscheinlich-nachster-startup-hit/" target="_blank">http://netzwertig.com</a><br />
<a href="http://www.fastcompany.com/1809188/linkedins-reid-hoffman-invests-in-social-gifting-site-wrapp" target="_blank">http://www.fastcompany.com</a><br />
<a href="http://www.wrapp.com" target="_blank">http://www.wrapp.com</a> (inkl. Screenshot)</p>
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		<title>Stiegl Gstanzl</title>
		<link>http://www.ambuzzador.com/2012/02/02/stiegl-gstanzl-2/</link>
		<comments>http://www.ambuzzador.com/2012/02/02/stiegl-gstanzl-2/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 20:16:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Schwaha</dc:creator>
				<category><![CDATA[projects]]></category>
		<category><![CDATA[beer]]></category>
		<category><![CDATA[campaign]]></category>
		<category><![CDATA[facebook]]></category>
		<category><![CDATA[multimedia]]></category>
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		<category><![CDATA[Stiegl]]></category>
		<category><![CDATA[User Generated Content]]></category>

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		<description><![CDATA[Customer: Stieglbrauerei zu Salzburg GmbH Period of time: 06/2011 &#8211; 09/2011 Type of project: Social Media Campaigning The Story How can you position a traditional brand, brewing beer for centuries, as modern and up-to-date? Stiegl faces this conflict, especially in today&#8217;s digital media channels. Luckily, the Stiegl Facebook fans have lots of humour and teem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><br />
Customer</strong>: Stieglbrauerei zu Salzburg GmbH<br />
<strong>Period of time</strong>: 06/2011 &#8211; 09/2011<br />
<strong>Type of project</strong>: Social Media Campaigning</p>
<p><strong>The Story</strong></p>
<p>How can you position a traditional brand, brewing beer for centuries, as modern and up-to-date? Stiegl faces this conflict, especially in today&#8217;s digital media channels. Luckily, the <a href="https://www.facebook.com/stieglbrauerei">Stiegl Facebook fans</a> have lots of humour and teem with creativity.</p>
<p>An entertaining competition among the fans was set up: who can sing the best &#8220;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Gstanzl">Gstanzl</a>&#8220;? A Gstanzl is a traditional Austrian type of song. The humorous text of the Gstanzl &#8211; usually in dialect &#8211; is made up by its interpreter just for the occasion and sung in pubs. The Stiegl Facebook Fans were asked to compose funny song texts or even sing their Gstanzl in a video. The objective was to create a Gstanzl answering the question: &#8220;What is your reason to drink a Stiegl with somebody?&#8221;. After the community voting, a jury selected the five best singers and invited them to a recording studio. Together with a vocal coach their Gstanzl were professionally recorded.</p>
<p>Finally, these five Gstanzl were provided to the Stiegl Community in the form of animated beer coaster. The fans could personalize these and post them on a friend&#8217;s wall. This way, 1,119 users were invited to have a delicious Stiegl beer.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/o1bcm1PMWtA" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>tele.ring Sponsor-Jagd</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 16:15:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Figl</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gesponserter Basta]]></category>
		<category><![CDATA[Social Campaigning]]></category>
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		<description><![CDATA[Customer: tele.ring Sponsor-Jagd Period of time: 09/2011 &#8211; 10/2011 Type of project: Social Media Campaigning The Story With the „tele.ring Sponsor-Jagd“, ambuzzador created an innovative and emotional extension of the ATL-campaign „Gesponserter Basta“ on Facebook. We focused on the integration of the community and provided useful sharing-elements, that have been adopted successfully by the users [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4782" title="tele.ring Sponsor-Jagd" src="http://www.ambuzzador.com/wp-content/uploads/2011/10/TRA_Sponsorjagd_HELM.png" alt="apano_logo" width="150" height="103" /></p>
<p><strong>Customer</strong>: tele.ring Sponsor-Jagd<br />
<strong>Period of time</strong>: 09/2011 &#8211; 10/2011<br />
<strong>Type of project</strong>: Social Media Campaigning</p>
<p><strong>The Story</strong></p>
<p>With the „tele.ring Sponsor-Jagd“, ambuzzador created an innovative and emotional extension of the ATL-campaign „Gesponserter Basta“ on Facebook. We focused on the integration of the community and provided useful sharing-elements, that have been adopted successfully by the users to spread the word virally.</p>
<p><a href="http://www.facebook.com/tele.ring" target="_blank">Facebook Fans of tele.ring</a> sponsored their friends by placing sponsor-stickers on their virtual turban ski helmets. More than 50 attractive prizes, from smartphones to snowboards and travel vouchers, motivated the community to „top performances“: The first turban ski helmet was completed after a few hours and more than 1,000 stickers were placed within the first 24 hours. A fair drawing system guaranteed that entering the Sponsor-Jagd paid off at any time during the campaign.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/L7Gsrw-i8CY" frameborder="0" width="540" height="304"></iframe></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die 10 besten QR-Code-Kampagnen</title>
		<link>http://www.ambuzzador.com/2012/02/01/die-10-besten-qr-code-kampagnen/</link>
		<comments>http://www.ambuzzador.com/2012/02/01/die-10-besten-qr-code-kampagnen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 18:55:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rafael Buchegger</dc:creator>
				<category><![CDATA[blog]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile Tagging]]></category>
		<category><![CDATA[QR]]></category>

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		<description><![CDATA[Einst bloß zur Verbesserung der Logistik in der Industrie erdacht, heute ein Hype: 10 Beispiele, wie QR-Codes das Marketing Fuß fassen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Einst bloß zur Verbesserung der Logistik in der Industrie erdacht, heute ein Hype: 10 Beispiele, wie QR-Codes im Marketing Fuß fassen.</strong></p>
<p><a href="http://www.ambuzzador.com/wp-content/uploads/2012/02/start.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-6540" title="QR-Code. Quelle: Adsoftheworld.com" src="http://www.ambuzzador.com/wp-content/uploads/2012/02/start.jpg" alt="Der Hype rund um QR-Codes hat einen guten Grund: Die Vielfalt an Verwendungsmöglichkeiten." width="560" height="268" /></a></p>
<p>Dass <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/QR-Code" target="_blank">QR-Codes</a> eines Tages einmal Entertainment-Charakter annehmen würden, war alles andere als vorhersehbar: Ursprünglich wurden die rätselhaft-pixeligen Quadrate<strong> 1994 für Toyota</strong> entwickelt, <strong>um Baugruppen zu markieren</strong> und damit die Logistik zu verbessern. Doch mit dem Siegeszug der Smartphones wurde der <strong>„Quick Response Code“</strong> auch für das Marketing attraktiv – Stichwort <strong>Mobile Tagging</strong>. Die Anwendung ist einfach: Ein <strong>Foto</strong> genügt, schon wird der <strong>Text, die URL, ein Transaktions- oder Zugangscode entschlüsselt</strong> und nebenbei natürlich auch die persönliche Neugier gestillt. <strong>Push-Medien</strong> werden so <strong>im Handumdrehen zu Pull-Medien</strong>.</p>
<p>Wie Marketing von QR-Codes profitieren kann, wird natürlich am besten an Beispielen ersichtlich. Grund genug für ein kleines Best of.</p>
<h3>10 | Gewinnspiel à la Coca-Cola</h3>
<p>Die erste QR-Code-Kampagne von <strong>Coca-Cola</strong> in den USA war ganz den Eisbären gewidmet, mit denen der Softdrink-Konzern bereits seit einer Werbung im Jahr 1922 assoziiert wird. Der QR-Code war auf <strong>Coke-Bechern</strong> in <strong>7-Eleven-Läden</strong> abgebildet und führte zu <strong>Snowball Effect by Coca-Cola</strong>, ein <strong>mit Facebook verknüpftes Advergame</strong> für iPhone und iPad. Den besten Spielern winkten Preise in Form von iPads oder einer Reise in die Arktis. Da es sich dabei um eine Zusammenarbeit mit dem <strong>WWF</strong> handelte, führte die App zudem auch zu einer Seite, wo die User für Polarbären <strong>spenden</strong> konnten.</p>
<p><a href="http://www.ambuzzador.com/wp-content/uploads/2012/02/10.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-6541" title="Snowball Effect by Coca-Cola Quelle: Youtube/CocaCola" src="http://www.ambuzzador.com/wp-content/uploads/2012/02/10.jpg" alt="" width="560" height="314" /></a><br />
<strong>Quelle:</strong> <a href="http://www.youtube.com/watch?v=PJecC267Rnk" target="_blank">http://www.youtube.com/CocaCola</a></p>
<h3>9 | Optik à la Seat</h3>
<p>Dass QR-Codes auch <strong>optisch angepasst</strong> werden können – solange der <strong>Kontrast</strong> stimmt –, veranschaulicht eine Print-Kampagne der slowakischen Agentur Jandl (Bratislava) für <strong>Seat</strong>. Der QR-Code führte zu versteckten Features auf der Seat-Website.</p>
<p><a href="http://www.ambuzzador.com/wp-content/uploads/2012/02/9.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-6542" title="QR-Code à la Seat. Quelle: Adsoftheworld.com" src="http://www.ambuzzador.com/wp-content/uploads/2012/02/9.jpg" alt="" width="560" height="792" /></a><br />
<strong>Quelle:</strong> <a href="http://adsoftheworld.com/media/print/seat_leon_qr_code" target="_blank">http://adsoftheworld.com</a></p>
<h3>8 | Printwerbung à la Angry Birds</h3>
<p>Einen ähnlichen Weg wählte auch die britische Agentur Stupid: Um die Downloadzahlen von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Angry_Birds" target="_blank"><strong>Angry Birds</strong></a> etwas anzukurbeln, kreierten die Werber eine <strong>bunte Printwerbung</strong>. Besonders clever: Der optisch an das Spiel angepasste QR-Code führte <strong>direkt zur Downloadseite</strong> von Angry Birds im iTunes App Store.</p>
<p><a href="http://www.ambuzzador.com/wp-content/uploads/2012/02/8.jpeg"><img class="alignnone size-full wp-image-6543" title="QR-Code für Angry Birds. Quelle: Adsoftheworld.com" src="http://www.ambuzzador.com/wp-content/uploads/2012/02/8.jpeg" alt="" width="560" height="792" /></a><br />
<strong>Quelle:</strong> <a href="http://adsoftheworld.com/media/print/apple_itunes_app_store_angry_bird_qr_code" target="_blank">http://adsoftheworld.com</a></p>
<h3>7 | Viral à la Audi</h3>
<p>In Japan, der Heimat des QR-Codes sind derlei Kampagnen bereits etwas länger etabliert. Dementsprechend werden keine Mühen gescheut, um den Barcode in Szene zu setzen, wie diese <strong>Kampagne für Audi Japan</strong> beweist:</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/64in_yApB2Q" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<h3>6 | Ambient à la Simon on the Streets</h3>
<p>„Viele Leute würden Obdachlosen zu Weihnachten gerne etwas Geld geben, allerdings befürchten sie, dass sie mit ihrem Geld bloß das Alkohol- und Drogenproblem der Betroffenen fördern.“ Mit diesem Argument wird offensichtlich die britische Obdachlosenhilfsorganisation <strong>Simon on the Streets</strong> immer wieder konfrontiert. Die Lösung der Agentur Propaganda, Leeds: Eine <strong>Ambient-Kampagne in Kombination mit einem QR-Code</strong>. Der Code führte direkt zu einer Spendenseite, um die Charity-Organisation zu unterstützen.</p>
<p><a href="http://www.ambuzzador.com/wp-content/uploads/2012/02/Simon.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-6544" title="Ambient-Kampagne mit QR-Cod. Quelle: Adsoftheworld.com" src="http://www.ambuzzador.com/wp-content/uploads/2012/02/Simon.jpg" alt="" width="560" height="305" /></a><br />
<strong>Quelle:</strong> <a href="http://adsoftheworld.com/media/ambient/simon_on_the_streets_qr_codes?size=_original" target="_blank">http://adsoftheworld.com</a></p>
<h3>5 | Teleshopping à la Home Shopping Network</h3>
<p>Im Herbst sorgte die Ankündigung des amerikanischen Teleshopping-Kanals Home <strong>Shopping Network (HSN)</strong> für Aufsehen, im Rahmen einer viertägigen Testphase zusätzlich zu den <strong>Produktpräsentationen QR-Codes einzublenden</strong>. Die Codes führten direkt zu den entsprechenden Webseiten, um den Bestellprozess zu erleichtern.</p>
<p>Über das <strong>Ergebnis</strong> der Testphase ist <strong>nicht viel bekannt</strong>. Lydia Dishman von Forbes.com <a href="http://www.forbes.com/sites/lydiadishman/2011/10/10/why-hsns-qr-code-experiment-wont-sell-more-products/" target="_blank">zweifelt jedoch am Erfolg</a>: „Der Grund ist praktischer Natur: Bei einem Magazin oder einem Anhängeettikett sitzt oder steht man bereits direkt davor, sodass man es einfach scannen kann.“ Ihr Fernseher stand dafür jedoch <strong>viel zu weit weg</strong>, wie ihr Selbstversuch ergab. „Ich musste bis an 5 Fuß (rund anderthalb Meter, Anm.) herangehen, um den Code richtig scannen zu können.“ Trotzdem, den Versuch war der Test allemal wert.</p>
<p><a href="http://www.ambuzzador.com/wp-content/uploads/2012/02/5.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-6545" title="Mit QR-Codes das Teleshopping vereinfachen. Quelle: PR Newswire/HSN" src="http://www.ambuzzador.com/wp-content/uploads/2012/02/5.jpg" alt="" width="560" height="350" /></a><br />
<strong>Quelle:</strong> PR Newswire/HSN</p>
<h3>4 | Einkaufen à la Tesco</h3>
<p>Ganz im Sinne der von Lydia Dishman formulierten Anforderungen ist der <strong>QR-Code-Subway-Store</strong> von <strong>Tesco</strong> in Südkorea. Das Ergebnis überzeugt nicht nur konzeptionell, sondern auch optisch: Die Außenwerbung wird zum <strong>hippen Supermarkt-Lieferservice</strong> – dank QR-Codes.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/h7HnR02kJxY" frameborder="0" width="560" height="410"></iframe></p>
<h3>3 | Schenken à la J. C. Penney</h3>
<p>Nicht nur das Einkaufen kann durch QR-Codes aufgewertet werden, sondern auch das Schenken. Im Rahmen einer Kampagne bot die US-amerikanische Handelskette <strong>J. C. Penney</strong> ihren Kunden für Weihnachtsgeschenke die Möglichkeit eines <strong>personalisierbaren QR-Codes</strong> an, der mit einer persönlichen Grußbotschaft versehen werden konnte.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/5EjVvvyLRfA" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<h3>2 | Bewerben à la Victor Petit</h3>
<p>Welch <strong>kreatives Potenzial</strong> in QR-Codes stecken, führte im vergangenen Jahr der französische Student <strong>Victor Petit</strong> in einem vielbeachteten Vimeo-Video vor. Der Grund für seine Mühe: Er war auf der Suche nach einem Praktikum.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/21228618?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<h3>1 | Liken à la Diesel</h3>
<p>Ein <strong>Facebook-Like per QR-Code</strong> – auch das ist möglich. Somit wird es einfach, das <strong>Real Life</strong> mit <strong>Mundpropaganda in Socia Communities</strong> verschmelzen zu lassen. Diesel hat diese Idee in Spanien bereits umgesetzt.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/4OZmbBPym1k" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p>Der <strong>Hype</strong> um QR-Codes hat also einen <strong>guten Grund</strong>: Die <strong>vielfältigen Einsatzmöglichkeiten</strong>. Dass die klotzigen Quadrate <strong>nicht nur ein Spleen von Marketing-Experten</strong> ist, belegt eine Anekdote aus dem türkischen Fußball. Bei einem Match hielten enthusiastische Fans des Zweitliga-Vereins Karsiyaka den Anhängern des Kontrahenten Göztepe ein riesiges Plakat entgegen, auf dem eine derbe Beschimpfung stand. Ob der Schiedsrichter etwas davon mitbekommen hat, darf angezweifelt werden: Das Plakat war ein QR-Code.</p>
<p><strong>Quellen:</strong><br />
<a href="http://adsoftheworld.com" target="_blank">http://adsoftheworld.com</a><br />
<a href="http://asiajin.com/blog/2010/01/04/the-world-biggest-qr-code-by-audi-japan-employees/" target="_blank">http://asiajin.com</a><br />
<a href="http://www.practicalecommerce.com/articles/3171-12-New-QR-Code-Campaigns" target="_blank">http://www.practicalecommerce.com</a><br />
<a href="http://mashable.com/2011/04/26/qr-code-resume/" target="_blank">http://mashable.com</a><br />
<a href="http://www.forbes.com/sites/lydiadishman/2011/10/10/why-hsns-qr-code-experiment-wont-sell-more-products/" target="_blank">http://www.forbes.com</a><br />
<a href="http://blog.wiwo.de/fussballmarkt/2012/01/31/beleidigung-per-pixelcode/" target="_blank">http://blog.wiwo.de</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>MQ – MuseumsQuartier Wien on Foursquare</title>
		<link>http://www.ambuzzador.com/2012/01/31/mq-museumsquartier-wien-on-foursquare/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 09:43:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Barbara Hosiner</dc:creator>
				<category><![CDATA[projects]]></category>

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		<description><![CDATA[Customer: MQ E &#38; B GmbH Period of time: 11 &#8211; 12/11 Type of project: Location Based Services The story After the successful staging of the Foursquare campaign &#8220;10 Years MQ Vienna&#8221; in Summer this year, the yearly Winter Program “Winter im MQ&#8221; was accompanied by an equally entertaining campaign. For launch Foursquare User could [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.ambuzzador.com/wp-content/uploads/2011/07/mq-logo.jpg"><img class="alignnone  wp-image-5298" title="mq-logo" src="http://www.ambuzzador.com/wp-content/uploads/2011/07/mq-logo-299x300.jpg" alt="" width="121" height="122" /></a></p>
<p><strong>Customer</strong>: MQ E &amp; B GmbH<strong><br />
Period of time</strong>: 11 &#8211; 12/11<strong><br />
Type of project</strong>: Location Based Services</p>
<p><strong>The story</strong></p>
<p>After the successful staging of the Foursquare campaign &#8220;10 Years MQ Vienna&#8221; in Summer this year, the yearly Winter Program “Winter im MQ&#8221; was accompanied by an equally entertaining campaign.<br />
For launch Foursquare User could win surprise packages if their check-ins have been counted the first 10. But during the whole series of events, each check-in at the venue &#8220;@Winter im MQ”, was rewarded by a „Check-in Special” that allowed you to collect an MQ Winter Poster. The more interesting was the battle of the venue-mayor. More than 20 users were contenders for this title.<br />
Overall the following fact &amp; figures can be listed:<strong></strong></p>
<p><strong>3 Specials on Foursquare</strong></p>
<ul>
<li>Flash-Special with 10 unlocks after the first few minutes of launching</li>
<li>Check-in Special with over 800 unlocks (&gt; 10% picked up their present)</li>
<li>Mayor-Special with &gt; 20 unlocks</li>
</ul>
<p><strong>Venue „Winter im MQ“</strong></p>
<ul>
<li>&gt; 900 check-ins overall</li>
<li>More man than women checked in.</li>
<li>Most of the users who checked in are at the age of 18 &#8211; 24 years</li>
</ul>
<p>1/3 of all check-ins have been generated via QR codes (published on print sujets and placed in front of the punch stands.<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>Read more:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.ambuzzador.com/2011/11/14/foursquare-kampagne-des-mq-wien/">Foursquare Kampagne des MQ Wien</a></li>
</ul>
<ul>
<li><a href="http://www.ambuzzador.com/2011/06/22/foursquare-specials-im-mq/ ">Yeah! Foursquare Specials im MQ</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Facebook: Nährboden für Innovationen</title>
		<link>http://www.ambuzzador.com/2012/01/27/facebook-nahrboden-fur-innovationen/</link>
		<comments>http://www.ambuzzador.com/2012/01/27/facebook-nahrboden-fur-innovationen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 15:24:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rafael Buchegger</dc:creator>
				<category><![CDATA[blog]]></category>
		<category><![CDATA[facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerkforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Social Communities]]></category>
		<category><![CDATA[studie]]></category>

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		<description><![CDATA[Killen Social Communities die Meinungsvielfalt? Nein, sagt eine Studie des Facebook Data Teams. Zu verdanken ist das der Stärke von schwachen Bindungen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Killen Social Communities die Meinungsvielfalt? Nein, sagt eine Studie des Facebook Data Teams. Zu verdanken ist das der Stärke von schwachen Bindungen.</strong></p>
<p><a href="http://www.ambuzzador.com/wp-content/uploads/2012/01/1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-6523" title="Schwache Beziehungen erhöhen die Meinungsvielvalt. Quelle: Facebook" src="http://www.ambuzzador.com/wp-content/uploads/2012/01/1.jpg" alt="Schafft Facebook bloß Echokammern für Gleichgesinnte? Nein, sagt eine neue Studie. Grund: Schwache Beziehungen erhalten die Informationsdiversität." width="559" height="259" /></a></p>
<p>Seit Social Networks für immer mehr Menschen zum Alltag gehören, steigt auch das Interesse an der <strong>Netzwerkforschung</strong>. Wie funktionieren soziale Netzwerke – online wie offline? Welche Auswirkungen haben sie auf uns, unsere Einstellungen, unsere Gesellschaft und Wirtschaft? Fragen wie diese gewinnen mit dem Siegeszug von Social Communities zunehmend an Bedeutung.</p>
<p>Im Zuge dieser Debatte lassen sich <strong>zwei sehr unterschiedliche Standpunkte</strong> herausdestillieren. Manche meinen, die <strong>bessere Vernetzung</strong> führe zu <strong>mehr Offenheit</strong>, wodurch sich <strong>Innovationen und neue Ideen leichter und schneller verbreiten</strong> können. Andere befürchten hingegen, dass Facebook und Co. vielmehr <strong>„Echokammern“</strong> schaffen würden, in denen sich jeweils bloß Menschen versammeln, die einander ohnehin <strong>sehr ähnlich</strong> sind. Statt zur Verbreitung von Innovationen führe das zu mehr <strong>Konformität, kollektivem Schulterklopfen</strong> oder gar einer <strong>Radikalisierung innerhalb der einzelnen Cluster</strong>.</p>
<p>Diese Befürchtungen werden von einer <a href="http://www.scribd.com/facebook/d/78445521-Role-of-Social-Networks-in-Information-Diffusion" target="_blank">Studie</a>, die das <a href="https://www.facebook.com/notes/facebook-data-team/rethinking-information-diversity-in-networks/10150503499618859" target="_blank">Facebook Data Team in seinem Blog präsentiert hat</a>, nun zerstreut. Doch alles von Anfang an.</p>
<h3>Homophilie und starke Glieder</h3>
<p>Gleich und Gleich gesellt sich gern – diese Binsenweisheit gilt für jeden von uns. Wie sozialpsychologische Untersuchungen schon lange belegen, ist <strong>Ähnlichkeit</strong> einer der <strong>wichtigsten Faktoren</strong>, ob wir jemanden <strong>sympathisch</strong> finden oder nicht. Menschen mit ähnlichen Meinungen, Vorlieben oder Charaktereigenschaften sind uns generell sympathischer. Kein Wunder also, dass in Social Communities rasch <strong>Cluster</strong> aus Menschen mit ähnlichen Einstellungen, ähnlichen Jobs und ähnlichen Vorlieben entstehen.</p>
<p>„Zu den robustesten Befunden in sozialen Netzwerken zählt die Homophilie, also die Tendenz, dass sich Individuen mit ähnlicher Charakteristik miteinander verbinden“, so Studienautor Eytan Bakshy vom Facebook Data Team. Es ist die <strong>Homophilie</strong>, die starke Beziehungen ausmacht.</p>
<p>Dies zeigt sich auch in der Studie von Bakshy und Kollegen: <strong>Je enger die Beziehung</strong> zu einem Facebook-Freund ist, <strong>desto größer</strong> ist auch <strong>die Bereitschaft, einen Post</strong> im Newsfeed zu <strong>teilen</strong>. Für sich genommen spricht das stark für die These, dass Social Communities tatsächlich bloß Echokammern von Schulterklopfern wären, in denen Innovationen bloß kaum zirkulieren können. Doch es gibt auch noch einen anderen Einflussfaktor – und der ist sogar <strong>mächtiger</strong>.</p>
<h3>Die Stärke der schwachen Beziehungen</h3>
<p>1973 veröffentlichte der Soziologe Mark Granovetter eine erstaunliche Entdeckung: Wenn es Menschen gelingt, über Beziehungen zu einem neuen Job zu kommen, passiert dies meistens <strong>nicht über enge Freunde, sondern durch schwache Beziehungen</strong> im erweiterten Bekanntenkreis. Granovetter nannte dieses Phänomen <a href="http://sociology.stanford.edu/people/mgranovetter/documents/granstrengthweakties.pdf" target="_blank">„The Strength of Weak Ties“</a>, also die „Stärke von schwachen Beziehungen“. Demnach sind es die <strong>schwachen Bindungen</strong>, die den <strong>Informationsfluss</strong> aus unterschiedlichen Gruppen von Menschen <strong>erleichtern</strong>. Zum einen, weil unter den schwachen Beziehungen <strong>mehr Diversität</strong> vorherrscht. Zum anderen, weil es naturgemäß einfach <strong>mehr davon gibt</strong>.</p>
<p>Das Facebook Data Team veranschaulicht dies mit einem simplen Rechenbeispiel: Angenommen, ein Facebook-User hat 10 enge Freunde und 100 Bekannte. Da er am Content seiner engen Freunde mehr interessiert ist, teilt er jeden zweiten Post eines engen Kontakts. Von seinen Facebook-Bekannten teilt er bloß 15 Prozent ihres Contents. Das Ergebnis ist eindeutig: Mit 15 geteilten Posts (100*0.15) teilt er wesentlich <strong>mehr Content von schwachen Beziehungen</strong> als von engen Freunden (10*0.50 = 5).</p>
<p>Dieses Phänomen zeigte sich auch im Praxistest der Facebook-Studie: Über <strong>schwache Bindungen</strong> verbreiten sich <strong>neue Informationen</strong> (wie etwa einen spannenden Link), <strong>die andere Menschen sonst nicht sehen würden</strong>. Das ist durchaus verständlich: Content, von dem man annimmt, dass ihn die meisten Freunde bereits kennen, braucht man auch nicht mehr zu teilen.</p>
<p>„Zusammengefasst haben schwache Beziehungen das größte Potenzial, Freunde neuen Informationen auszusetzen, die sie sonst nicht entdeckt hätten“, resümiert Eytan Bakshy. Die <strong>Informationsdiversität ist in Social Communities</strong> dadurch <strong>höher als vielfach angenommen</strong>.</p>
<p><a href="http://www.ambuzzador.com/wp-content/uploads/2012/01/2.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-6524" title="Schwache Bindungen sind die stärkeren Multiplikatoren von neuen Informationen. Quelle: Facebook" src="http://www.ambuzzador.com/wp-content/uploads/2012/01/2.jpg" alt="Schwache Beziehungen haben das größte Potenzial, Freunde neuen Informationen auszusetzen." width="560" height="233" /></a></p>
<h3>Fazit: Diversität trotz Homophilie</h3>
<p>Sind Social Communities nun bloß Echokammern des Schulterklopfens oder der Nährboden, der neuen Ideen, Moden und Innovationen zum Durchbruch verhilft? Nun, fairerweise haben beide Standpunkte ihre Berechtigung. Zwar zieht sich das Phänomen der Homophilie tatsächlich wie ein roter Faden durch Social Networks. Allerdings schaffen es – dank der Stärke von schwachen Beziehungen – weit <strong>mehr neue Informationen in die Newsfeeds der User,</strong> als man intuitiv annehmen würde. Insgesamt sehen und verbreiten wir mehr Informationen von schwachen als von starken Bindungen.</p>
<p>Somit demonstriert die Untersuchung, so Eytan Bakshy, „dass Social Networks ein mächtiges Medium sein können, neue Ideen zu teilen, neue Produkte hervorzuheben und laufende Events zu diskutieren.“ Vorausgesetzt natürlich, der Content stimmt.</p>
<p><strong>Quellen:</strong><br />
<a href="http://www.scribd.com/facebook/d/78445521-Role-of-Social-Networks-in-Information-Diffusion" target="_blank">http://www.scribd.com</a><br />
<a href="https://www.facebook.com/notes/facebook-data-team/rethinking-information-diversity-in-networks/10150503499618859" target="_blank">https://www.facebook.com</a> (inklusive Screenshots)</p>
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		<title>EU für mehr Datenschutz auf Facebook</title>
		<link>http://www.ambuzzador.com/2012/01/26/eu-fur-mehr-datenschutz-auf-facebook/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 17:14:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nardo Vogt</dc:creator>
				<category><![CDATA[blog]]></category>

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		<description><![CDATA[EU-Komissarin Reding will Löschung von Daten in FB, Twitter &#038; Co auf Wunsch des Users bei Verlassen der Community gesetzlich verankern. Die Umstellung auf die neue Timeline von Facebook, die nun für alle User auf Facebook eine Verpflichtung wird, zeigt, dass Users manchmal nur sehr wenig Einfluss darauf haben, was mit ihren Inhalten auf Facebook [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>EU-Komissarin <a href="http://www.orf.at/stories/2101521/2101534/">Reding</a> will Löschung von Daten in FB, Twitter &#038; Co auf Wunsch des Users bei Verlassen der Community gesetzlich verankern.</h2>
<p>Die Umstellung auf die neue <a href="http://www.facebook.com/about/timeline">Timeline</a> von Facebook, die nun für alle User auf Facebook eine <a href="http://www.chip.de/news/Facebook-Zwangsumstellung-auf-die-neue-Timeline_53357641.html">Verpflichtung</a> wird, zeigt, dass Users manchmal nur sehr wenig Einfluss darauf haben, was mit ihren Inhalten auf Facebook passiert. Zwar können User nun besser bestimmen, was Sie an die Öffentlichkeit bringen möchten und was nicht, aber mit der neuen Timeline muss das rückwirkend ebenfalls geschehen – eine umfangreiche Aufgabe, die <strong>Zeit</strong> in Anspruch nimmt und <strong>auch nicht allen Facebook-User</strong> bekannt ist. </p>
<p>Gleichzeitig wurden in den letzten Wochen und Monaten die Stimmen nach <strong>mehr Datenschutz auf Social Media Kanälen</strong> immer lauter; ob es nun die einzelnen aber konzentrierten Proteste von Wiener <a href="http://derstandard.at/1313024892837/Anzeigen-Datenschutz-Wiener-Studenten-klagen-gegen-Facebook">JUS-Studenten waren</a>, die eindringlichen Aufrufe deutscher <a href="http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2011-12/facebook-irland-reaktionen">Behörden</a> oder der Aufstieg der <a href=" http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,786555,00.html">Piraten-Partei</a> im Nachbarland: Datenschutz entwickelt sich zu einem immer wichtigeren Thema. </p>
<p>Der Vorschlag von <strong>EU-Justizkommissarin</strong> <a href="http://www.orf.at/stories/2101521/2101534/">Reding</a> trägt dieser Entwicklung Rechnung. Für Users von Social Networks ist es sicherlich ein gutes Gefühl, dass es eine gewisse Vergänglichkeit im sozialen Netz für Ihre Daten gibt. Für das <strong>Unternehmen</strong> Facebook – und auch für die Unternehmen, die bisher mit den Daten gearbeitet haben &#8211; ist es sicherlich nur ein leichter Rückschlag. Solange Users auch weiterhin ihr Leben im Netz veröffentlichen, wenn nun auch mit einer gewissen Vorsicht, haben soziale Netzwerke ihre Berechtigung.</p>
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		</item>
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		<title>Social Communities – Die Angreifer 2012</title>
		<link>http://www.ambuzzador.com/2012/01/19/social-communities-die-angreifer-2012/</link>
		<comments>http://www.ambuzzador.com/2012/01/19/social-communities-die-angreifer-2012/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 23:06:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rafael Buchegger</dc:creator>
				<category><![CDATA[blog]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[LikedBy]]></category>
		<category><![CDATA[Path]]></category>
		<category><![CDATA[Pinterest]]></category>
		<category><![CDATA[Schemer]]></category>
		<category><![CDATA[So.cl]]></category>
		<category><![CDATA[Social Communities]]></category>
		<category><![CDATA[Wunderkit]]></category>

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		<description><![CDATA[Welche Social Community wird der große Durchstarter 2012? Mögliche Kandidaten: Path, Pinterest, LikedBy, So.cl, Google Schemer und Wunderkit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Welche Social Community wird der große Durchstarter 2012? Mögliche Kandidaten: Path, Pinterest, LikedBy, So.cl, Google Schemer und Wunderkit.</strong></p>
<p><a href="http://www.ambuzzador.com/wp-content/uploads/2012/01/start.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-6479" title="Social Communities - Die Angreifer 2012. Quelle: Youtube/Google" src="http://www.ambuzzador.com/wp-content/uploads/2012/01/start.jpg" alt="Welche Social Community wird der große Durchstarter 2012? Mögliche Kandidaten: Path, Pinterest, So.cl und Google Schemer." width="560" height="270" /></a></p>
<p>Derzeit scheint das Social Web so vertraut, als wäre es nie anders gewesen: Ganz oben thront Facebook, danach folgen Dienste wie Flickr, Foursquare, Tumblr und viele andere. Doch der Eindruck täuscht: Die Welt der Social Communities ist dynamisch, hochkomplex und immer für überraschende Wendungen gut. Grund genug sich einige Angreifer einmal etwas näher anzusehen, die 2012 durchstarten könnten: <strong>Path, Pinterest, LikedBy, So.cl, Google Schemer und Wunderkit</strong>.</p>
<h3>Die mobile Dinnerparty für enge Freunde: Path</h3>
<p>Sein Debüt feierte das in San Fancisco ansässige soziale Netzwerk <strong><a href="https://path.com/" target="_blank">Path </a></strong>zwar bereits <strong>2010</strong>, steil bergauf ging es jedoch erst mit dem R<strong>elaunch Ende November 2011</strong>. Binnen zwei Wochen stieg die Zahl der täglich a<strong>ktiven User auf 300.000 pro Tag</strong> an. Insgesamt haben sich über e<strong>ineinhalb Millionen Menschen Path heruntergeladen</strong>. <a href="http://www.alexa.com/siteinfo/path.com" target="_blank">Laut Alexa</a> liegt Path.com global auf Platz 15.503 der meistbesuchten Seiten im Web, in Österreich sogar auf Platz 6.865.</p>
<p>Das ist insofern nicht übel, da man mit dem Browser auf Path gar nicht zugreifen kann. Path ist eine <strong>iPhone- und Android-App</strong>, die für wirklich enge Freunde und Verwandte gedacht ist. Die <strong>Zahl der Kontakte</strong> wurde daher auf <strong>150 beschränkt</strong>. Dementsprechend fallen auch die Features aus: Neben <strong>Fotos, Videos, ortsbezogenen Daten</strong> und <strong>Musik</strong> können User auch ihre <strong>Schlaf- und Wachzeiten</strong> auf ihren Pfad posten.</p>
<p>Das <strong>GPS-Tracking</strong> sendet auf Wunsch sogar <strong>Auto-Updates</strong> und meldet Abweichungen von gewohnten Routen. <strong>Verknüpfungsmöglichkeiten</strong> bestehen bei Path zu <strong>Facebook, Twitter, Foursquare</strong> und <strong>Tumblr</strong>.</p>
<p>Ob Path für Unternehmen – außer zur Kontrolle von Außendienstmitarbeitern – nützlich sein könnte, ist derzeit eher fraglich. In dem intimen Umfeld, das Path zu kreieren versucht, <strong>könnten kreative Marketingideen</strong> einen <strong>schweren Stand haben</strong>. Trotz zahlreicher Vorzüge wie dem <strong>vielgelobten Design</strong> und der bewusst persönlich gehaltenen Atmosphäre bleibt abzuwarten, wie viel (teils automatisierte) Intimität Smartphone-User wirklich ertragen können.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/zvpjq8KzLuw" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<h3>Der Social Catalog: Pinterest</h3>
<p>Vieles spricht dafür, dass sich der <strong>2010 gestartete „Social Catalog Service“ <a href="http://pinterest.com/" target="_blank">Pinterest </a></strong>mit Sitz in Palo Alto zu einer neuen Größe im Social Web mausert. <a href="http://www.alexa.com/siteinfo/pinterest.com" target="_blank">Laut Alexa</a> verzeichnet die <strong>interessensgeleitete Community</strong> ein kontinuierliches Wachstum und belegt weltweit bereits <strong>Platz 162</strong> auf der Rangliste der meistbesuchten Webseiten.<strong> Sechs Millionen User</strong> besuchen Pinterest derzeit pro Monat und generieren dabei viele <strong>Millionen Hits pro Woche</strong> – trotz Invite-Phase.</p>
<p>Content ist bei Pinterest der König. User können sogenannte <strong>„Boards“</strong> erstellen, die sich mit spezifischen <strong>Themen</strong> auseinandersetzen, wie etwa Design, Bildung, Film, Musik, Fitness oder der Gärtnerei. Einzelne Einträge auf den Boards heißen <strong>„Pins“</strong>, bestehen typischerweise aus einem Foto (es gibt allerdings auch Videos) und einem kurzen Begleitkommentar. Der soziale Aspekt beruht auf dem von Twitter bekannten <strong>Followerprinzip</strong>. User können <strong>anderen Usern</strong> oder auch nur <strong>einzelnen Boards</strong> <strong>folgen</strong> sowie Pins <strong>liken, „repinnen“ und kommentieren</strong>.</p>
<p>Die <strong>Durchlässigkeit</strong> zum freien Web und anderen Plattformen wird bei Pinterest <strong>groß geschrieben</strong>. Das zeigt sich nicht nur an der <strong>Verknüpfbarkeit mit Facebook und Twitter</strong>, sondern auch an der <strong>RSS-Tauglichkeit</strong> sowie an den <strong>Embed- und E-Mail-Buttons</strong>. Umgekehrt wurden in <a href="http://www.etsy.com/blog/news/2012/just-added-pinterest-pin-it-button/" target="_blank">anderen Communities</a> bereits erste Pin-Buttons gesichtet.</p>
<p>Für Unternehmen eignet sich Pinterest durchaus zur <strong>Selbstvermarktung</strong>, wie etwa die US-Reiseagentur <a href="http://pinterest.com/CGT/" target="_blank">„Croft Global Travel“</a> beweist. Manche sprechen sogar schon von „Pinterest-Marketing“. Besonders clever: Bei jedem Pin wird die Quelle genannt – <a href="http://bjoerntantau.com/pinterest-marketing-eine-einfuehrung-09012012.html" target="_blank">„und zwar als dofollow-Link“</a>.</p>
<p>Angesichts der eingeschränkten Funktionen ist zwar eher auszuschließen, dass Pinterest einem Social-Media-Riesen wie Facebook jemals gefährlich werden könnte. Doch die <strong>Beliebtheit von Nischen-Communities</strong> wie Tumblr legt nahe, dass Pinterest mit nachhaltigem Erfolg gesegnet sein könnte.</p>
<p><a href="http://www.ambuzzador.com/wp-content/uploads/2012/01/Pinterest.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-6480" title="Pinterest.com (Screenshot)" src="http://www.ambuzzador.com/wp-content/uploads/2012/01/Pinterest.jpg" alt="" width="560" height="244" /></a></p>
<h3>Die Pinboard-Alternative aus Berlin: LikedBy</h3>
<p>Dass es sich bei Pinterest um mehr als nur eine weitere Social Community handelt, beweist das<strong> 2011 gegründete Berliner Startup <a href="http://www.likedby.com/" target="_blank">LikedBy</a></strong>. In Deutschland rangiert LikedBy <a href="http://www.alexa.com/siteinfo/likedby.com# " target="_blank">laut Alexa</a> auf Rang 14.074, global auf Platz 534.473.</p>
<p>LikedBy erinnert in vielerlei Hinsicht an Pinterest, was die Unternehmensgründer auch gar nicht verschweigen: <a href="http://www.gruenderszene.de/news/pinspire-copycat-pinterest-likedby" target="_blank">Man habe sich von von Pinterest und Co. inspieren lassen und das <strong>Grundkonzept übernommen, nicht aber den Content</strong> – und das sei für sie entscheidend</a>. Das Hauptaugenmerk von LikedBy soll sich eher auf das <strong>Community-Element</strong> richten. Ein weiterer Unterschied zum großen Vorbild besteht in der <strong>direkten Vernetzung mit Facebook</strong>.</p>
<p>Man darf gespannt sein, wie sich LikedBy behaupten können wird. Eines scheint jedoch klar: <strong>Pinboard-Plattformen wird man sich merken müssen.</strong></p>
<p><a href="http://www.ambuzzador.com/wp-content/uploads/2012/01/Startseite.png"><img class="alignnone size-full wp-image-6496" title="LikedBy" src="http://www.ambuzzador.com/wp-content/uploads/2012/01/Startseite.png" alt="" width="560" height="376" /></a></p>
<h3>Microsofts Such-Community: So.cl</h3>
<p>Vor rund einem Monat startete Microsoft <strong><a href="http://www.so.cl/" target="_blank">So.cl</a></strong>, eine<strong> speziell an Studierende gerichtete</strong> Community, die bei Web-Suchen behilflich sein soll. <a href="http://www.alexa.com/siteinfo/so.cl#" target="_blank">Laut Alexa</a> verharrt So.cl nach der anfänglichen Neugier der Netzgemeinde eher in der Bedeutungslosigkeit: Global auf Rang 30.136, in Österreich immerhin auf Platz 5.275.</p>
<p>Die Besonderheit des optisch an Google+ angelehnten Netzwerks ist zweifellos die Suchfunktion: <strong>Suchanfragen</strong> werden <strong>automatisch anderen Nutzern mitgeteilt</strong>, um sie User auf interessanten Content aufmerksam zu machen. Bewerkstelligt werden die Suchen naturgemäß mit Microsofts hauseigener Suchmaschine <strong>Bing</strong>, die auch bei sogenannten <strong>„Rich Posts“</strong> zum Tragen kommt.</p>
<p>Ein Rich Post setzt sich aus mehreren Suchergebnissen zusammen, die per Mausklick zu einem <strong>großen Statusupdate</strong> zusammengepappt werden. Natürlich können User auch ganz normale Beiträge aus Text, Fotos und Videos posten; ein Facebook-Konkurrent will So.cl („social“ ausgesprochen) aber nicht sein. Daneben gibt es noch ein Feature namens <strong>„Video Parties“</strong>, das es Nutzern erlaubt, <strong>gemeinsam Videos</strong> online <strong>anzusehen</strong> und <strong>via Chat darüber zu diskutieren</strong>.</p>
<p>Inwiefern diese Eigenheiten jemals Marketingrelevanz haben könnten, ist schwer abzusehen. Dazu befindet sich So.cl noch zu tief in der <strong>Beta-Phase</strong>. Ob es jemals ein großes Interesse geben wird, unter öffentlicher Beobachtung Suchanfragen auf Bing zu tätigen, darf jedoch angezweifelt werden.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/CVul3uipSrc" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<h3>Der soziale ToDo-Dienst: Google Schemer</h3>
<p>Nahezu unbemerkt blickte im Dezember 2011 <strong><a href="http://www.schemer.com/" target="_blank">Google Schemer</a></strong> das Licht der Welt, ein <strong>sozialer ToDo-Dienst</strong>, der bei der Organisation von Aktivitäten behilflich sein will. <a href="http://www.alexa.com/siteinfo/schemer.com#" target="_blank">Glaubt man Alexa</a>, ist Google Scheeemer derzeit auf Platz 30.139 der meistbesuchten Web-Seiten. Das zu Beginn gesteigerte Interesse flaute nach dem Release rasch ab. Allerdings steckt Schemer ja noch in der <strong>invite-only Betaphase</strong>.</p>
<p>Das Prinzip ist einfach: Nutzer können <strong>Aktivitäten posten</strong>, die sie gerne tun möchten – das kann ein Konzertbesuch sein, die Teilnahme an einem Marathon oder das Backen eines Kuchens. Natürlich können sie auch nach Ideen anderer suchen, sie durchstöbern oder von Google Schemer filtern lassen. Schemer empfiehlt <strong>Aktivitäten nach Relevanz</strong> und lernt vom Verhalten des Nutzers. Wird ein User fündig, kann er ein ToDo übernehmen. Auf diese Weise können sich die Nutzerinnen und Nutzer zusammenschließen.</p>
<p>Wenig überraschend hat Google auch hier eine <strong>Verknüpfung zu Google+</strong> eingeplant, wovon die<strong> Einbindung des Kreisesystems</strong> zeugt. Natürlich ist der soziale ToDo-Dienst auch für <strong>Android</strong> erhältlich.</p>
<p>Für Unternehmen könnte Google Schemer ein brauchbares Tool sein, <strong>gesponserte Events zu pushen</strong> oder <strong>Guerilla-Aktionen</strong> durchzuführen. Fast scheint <strong>Googles Antwort auf Facebook Events</strong> wie gemacht für <strong>Flashmobs</strong> zu sein. Das Social Web neu aufmischen wird der Dienst wohl nicht – für ein sympathisches Nischendasein reicht es jedoch allemal.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/-LQn7hgloI4" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<h3>Der elegante Produktivitäts-Turbo: Wunderkit</h3>
<p>Eben erst aus dem Ei geschlüpft, trotzdem herrscht bereits <strong>massiver Andrang</strong> – dieses Kunststück hat das B<strong>erliner Startup 6Wunderkinder</strong> vollbracht. Mit <strong><a href="http://www.wunderkit.com/" target="_blank">Wunderkit </a></strong>haben die Entwickler der höchst erfolgreichen <a href="http://www.6wunderkinder.com/wunderlist/" target="_blank">Wunderlist </a>nun einen <strong>Taskmanager</strong> präsentiert, der <strong>mehr kann als bloß ToDo-Listen erstellen</strong>. Schon jetzt haben <strong>über 100.000 User</strong> ihre E-Mail-Adresse deponiert, um Wunderkit testen zu dürfen.</p>
<p><strong>ToDo-Listen</strong> sind im <a href="http://netzwertig.com/2012/01/17/wunderkit-startet-beta-phase-das-facebook-fur-produktivitat/" target="_blank">„Facebook für Produktivität“ (Martin Weigert)</a> in sogenannten<strong> „Workspaces“</strong> zu finden, die entweder <strong>privat oder öffentlich</strong> eingestellt werden können. Die Schaltzentrale eines Workspace ist das <strong>Dashboard</strong>, wo auch <strong>Statusupdates</strong> und die nach dem<strong> Followerprinzip organisierten Kontakte</strong> angezeigt werden. Der Clou: <strong>Workspaces können kollaborativ verwaltet</strong> werden; Mitglieder können <strong>gleichberechtigt</strong> Notizen schreiben und Tasks eintragen.</p>
<p>Für Unternehmen ist Wunderkit natürlich für allem als <strong>Projektmanagement-Tool</strong> attraktiv. Die <strong>ersten Reaktionen</strong> fielen trotz Pannen beim Launch <strong>tendenziell positiv</strong> aus. Besonders hervorstechend ist das noble Design. Derzeit <strong>spricht</strong> jedenfalls <strong>viel dafür</strong>, dass Wunderkit von der Netzgemeinde auch <strong>tatsächlich angenommen</strong> werden wird.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/dlzMjoD8sgg" frameborder="0" width="560" height="410"></iframe></p>
<p><strong>Fazit:</strong> Von allen vorgestellten Communities hat allem voran <strong>Pinterest</strong> das Zeug dazu, 2012 groß durchzustarten. Als die Überraschung des Jahres könnte sich <strong>Wunderkit </strong>herausstellen.</p>
<p><strong>Quellen:</strong><br />
<a href="http://www.huffingtonpost.com/2011/11/30/path-social-network_n_1120424.html" target="_blank">http://www.huffingtonpost.com</a><br />
<a href="http://techcrunch.com/2011/12/16/a-new-path-path-grows-daily-users-30x-since-relaunch/#" target="_blank">http://techcrunch.com</a><br />
<a href="http://www.pcmag.com/article2/0,2817,2372690,00.asp" target="_blank">http://www.pcmag.com</a><br />
<a href="http://socialmediatoday.com/steph-parker/426845/path-future-social-networking" target="_blank">http://socialmediatoday.com</a><br />
<a href="http://www.msnbc.msn.com/id/45791019/ns/technology_and_science-tech_and_gadgets/t/path-app-helps-you-build-more-personal-social-network/#.TxatgIHSz84" target="_blank">http://www.msnbc.msn.com</a><br />
<a href="http://thenextweb.com/apps/2012/01/15/everything-you-need-to-know-about-pinterest-invites/?utm_source=Futurebiz+Heute&amp;utm_campaign=91fad0e45c-Futurebiz_Newsletter5_2_2011" target="_blank">http://thenextweb.com</a><br />
<a href="http://techcrunch.com/2011/12/22/pinterest-40-fold/" target="_blank">http://techcrunch.com</a><br />
<a href="http://blog.dawanda.com/2011/07/21/pinterest-social-shopping-wird-schoen/" target="_blank">http://blog.dawanda.com</a><br />
<a href="http://bjoerntantau.com/pinterest-marketing-eine-einfuehrung-09012012.html" target="_blank">http://bjoerntantau.com</a><br />
<a href="http://www.gruenderszene.de/news/pinspire-copycat-pinterest-likedby" target="_blank">http://www.gruenderszene.de</a><br />
<a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,804264,00.html" target="_blank">http://www.spiegel.de</a><br />
<a href="http://futurezone.at/digitallife/6415-microsoft-so-cl-wird-netzwerk-fuer-studenten.php" target="_blank">http://futurezone.at</a><br />
<a href="http://blog.viermalvier.at/so-cl-das-soziale-netzwerk-von-microsoft-ein-erster-einblick-in-beta-version/" target="_blank">http://blog.viermalvier.at</a><br />
<a href="http://mashable.com/2011/12/08/schemer-google-pics/" target="_blank">http://mashable.com</a><br />
<a href="http://solariz.de/4736/google-schemer-wtf.htm" target="_blank">http://solariz.de</a><br />
<a href="http://netzwertig.com/2012/01/18/wunderkit-uber-100-000-nutzer-warten-auf-einen-beta-zugang/" target="_blank">http://netzwertig.com</a><br />
<a href="http://codecandies.de/2012/01/18/das-wunderkit/" target="_blank">http://codecandies.de</a><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&amp;v=-LQn7hgloI4" target="_blank">http://www.youtube.com/Google</a> (Screenshot)<br />
<a href="http://pinterest.com" target="_blank">http://pinterest.com</a> (Screenshot)</p>
<div class="betterrelated"><p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<ol><li> <a href="http://www.ambuzzador.com/2011/10/28/google-mehr-content-transparenz-mit-%e2%80%9eripples%e2%80%9c-%e2%80%9ewhat%e2%80%99s-hot%e2%80%9c/" title="Permanent link to Google+: Mehr Content-Transparenz mit „Ripples“ &#038; „What’s Hot“">Google+: Mehr Content-Transparenz mit „Ripples“ &#038; „What’s Hot“</a>  </li>
<li> <a href="http://www.ambuzzador.com/2012/01/13/google-konflikt-um-%e2%80%9esearch-plus-your-world/" title="Permanent link to Google: Konflikt um „Search Plus Your World“">Google: Konflikt um „Search Plus Your World“</a>  </li>
<li> <a href="http://www.ambuzzador.com/2010/06/04/kleinere-deutschsprachige-social-networks-verlieren-bestandig/" title="Permanent link to Kleinere deutschsprachige Social Networks verlieren beständig">Kleinere deutschsprachige Social Networks verlieren beständig</a>  </li>
<li> <a href="http://www.ambuzzador.com/2011/07/08/google-unternehmen-mussen-noch-warten/" title="Permanent link to Google+: Unternehmen müssen (noch) warten">Google+: Unternehmen müssen (noch) warten</a>  </li>
<li> <a href="http://www.ambuzzador.com/2011/07/01/%e2%80%9egoogle%e2%80%9c-muss-facebook-zittern/" title="Permanent link to „Google+“: Muss Facebook zittern?">„Google+“: Muss Facebook zittern?</a>  </li>
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		</item>
		<item>
		<title>Perfekte Krisenkommunikation von Mailchimp</title>
		<link>http://www.ambuzzador.com/2012/01/16/perfekte-krisenkommunikation-von-mailchimp/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 16:38:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexandra Mühlbacher</dc:creator>
				<category><![CDATA[blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir mögen den kleinen Mailchimp-Affen. Und das nicht nur, weil er immer wieder lustige youtube-Empfehlungen für uns hat: Auch bei kleineren Problemen hilft der Mailchimp-Support auf Twitter und per Live-Chat schnell und unkompliziert weiter: &#160; Was Anfang Jänner in unserer Mailbox ankam, klang nicht so positiv:  &#8220;Your campaign was lost. We feel awful.&#8221; Was war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir mögen den kleinen Mailchimp-Affen. Und das nicht nur, weil er immer wieder lustige youtube-Empfehlungen für uns hat:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=D1AuhCi3Ucs&amp;feature=related"><img class="alignnone size-medium wp-image-6450" title="Bild 14" src="http://www.ambuzzador.com/wp-content/uploads/2012/01/Bild-14-300x48.png" alt="" width="300" height="48" /></a></p>
<p>Auch bei kleineren Problemen hilft der Mailchimp-Support auf Twitter und per Live-Chat schnell und unkompliziert weiter:</p>
<p><a href="http://www.ambuzzador.com/wp-content/uploads/2012/01/Bild-17.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-6451" title="Bild 17" src="http://www.ambuzzador.com/wp-content/uploads/2012/01/Bild-17-300x168.png" alt="" width="300" height="168" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Was Anfang Jänner in unserer Mailbox ankam, klang nicht so positiv: <strong><br />
&#8220;Your campaign was lost. We feel awful.&#8221;</strong></p>
<p>Was war passiert? Nach Hardware-Troubles musste MailChimp ein nicht aktuelles Backup einspielen: Newsletter-Kampagnen, die im Zeitfenster zwischen Backup und Abschaltung der Server erstellt wurden, gingen verloren, und bereits verschickte Emails enthielten kaputte Links. Jeder, der schon mal selbst für Newsletter verantwortlich war, weiß: Das ist im besten Fall nervig &#8211; im schlimmsten Fall war tagelange Arbeit umsonst. 400.000 User nutzen MailChimp, und der wichtigste Entscheidungsfaktor für einen Newsletter-Service ist die Verlässlichkeit des Anbieters.</p>
<p><strong>Musterbeispiel für Krisenkommunikation</strong></p>
<p>Anstatt in Panik- oder Totschweige-Modus zu verfallen, liefert MailChimp ein Beispiel für optimale Krisenkommunikation: Auf Twitter (<a href="https://twitter.com/#!/mailchimpstatus">@mailchimpstatus</a>) und im <a href="http://blog.mailchimp.com/hardware-issues-at-us1-data-center/">Blog</a> wurden die Kunden vom Problem informiert und mit regelmäßigen Updates auf dem Laufenden gehalten. Nach der Lösung der &#8220;hardware failures&#8221; wurde der Schaden evaluiert und die 788 betroffenen User persönlich angeschrieben &#8211; klar, direkt und deutlich geknickt:</p>
<p><a href="http://www.ambuzzador.com/wp-content/uploads/2012/01/Bild-18.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-6452" title="Bild 18" src="http://www.ambuzzador.com/wp-content/uploads/2012/01/Bild-18-300x297.png" alt="" width="300" height="297" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Kommentare auf Facebook sprechen eindeutig <em>für</em> die deutliche Kommunikation:</p>
<p><em>Friends at <a title="To tag someone, type @ and then the friend's name" href="https://www.facebook.com/mailchimp" target="_blank">MailChimp</a> you did your best with the outage issue, and I appreciate the extra efforts to make things right.</em></p>
<p><em>Just happy they keep us informed. These things are going to happen.</em></p>
<p><em>MailChimp is still my main monkey. Happy so far. <img src='http://www.ambuzzador.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die Learnings daraus, oder: How to avoid the shitstorm.</strong></p>
<ul>
<li><strong>Goodwill aufbauen:</strong> Unternehmen, die in guten Zeiten mit Charme und Service punkten, haben nicht nur Kunden &#8211; sie haben <strong>Fans</strong>. In der Krise haben diese Fans die MailChimp-Updates verbreitet, anderen Usern Tipps geholfen und generell positive Stimmung verbreitet.</li>
<li><strong>Schnell &amp; ehrlich kommunizieren:</strong> Laufende Updates über den Status der Wartungsarbeiten geben das gute Gefühl, dass sich das Unternehmen um das Problem kümmert. Wenn möglich, sollte ein Zeitpunkt angegeben werden, wann das Problem behoben ist. <strong>Aber Achtung: Versprechen müssen gehalten werden.</strong> Wenn der Umfang der Aufräumarbeiten noch nicht absehbar ist, besser auch das offen zugeben.</li>
<li><strong>Alle Kanäle nutzen:</strong> Krisenkommunikation passiert dort, wo die User sind. Ein Blogbeitrag oder eine &#8220;Krisen-Seite&#8221; auf der Website bündeln alle Informationen und Lösungswege. Egal ob Facebook oder Twitter &#8211; auf diese Seite können die Social Media Kanäle verweisen.</li>
<li><strong>Ehrlich sein:</strong> &#8220;Wir haben einen Fehler gemacht und fühlen uns miserabel deswegen.&#8221; schreibt MailChimp in seinem Mail. Ganz ehrlich: Shit happens. Wichtig ist, gut vorbereitet zu sein und Fehler möglichst zu vermeiden. Und wenn dann trotzdem was passiert, ist die <strong>ehrliche Flucht nach vorne</strong> immer der beste Weg. Sowohl die Absender als auch die Empfänger einer solchen unangenehmen Botschaft sind vor allem eines: Menschen. Eine <strong>ernstgemeinte Entschuldigung</strong> und das <strong>Angebot von Lösungen</strong> wirkt Wunder.</li>
<li><strong>Krisenkommunikation ist Chefsache:</strong> Sowohl Blogpost als auch das Email kommt direkt von Ben Chestnut, MailChimp-CEO. Egal wie gut das Support-Team aufgestellt ist, in der Krise ist die höchste Ebene gefragt. Das zeigt die <strong>Wertschätzung</strong> gegenüber den betroffenen Kunden, ist <strong>authentisch</strong> und beweist, dass die <strong>Problemlösung oberste Priorität</strong> hat. Ein extra &#8220;Gefällt mir&#8221; gibt es für die Botschaft am Ende der Mail:<br />
<em>If you have any ideas or suggestions about how we can win back your confidence after this, or if you just generally would like to scream at someone, reply to this email, and it goes straight to my inbox.</em></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir sind dem Affen nicht böse und basteln unseren Newsletter nochmal.<br />
Der allerwichtigste MailChimp-Tipp bleibt aber: Unbedingt auf &#8220;enable MailChimp humor&#8221; klicken &#8211; don&#8217;t be a party pooper! <img src='http://www.ambuzzador.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/photo.php?fbid=10151104303895637&amp;set=p.10151104303895637&amp;type=1&amp;theater"><img class="alignnone size-medium wp-image-6454" title="Bild 19" src="http://www.ambuzzador.com/wp-content/uploads/2012/01/Bild-19-300x86.png" alt="" width="300" height="86" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="betterrelated"><p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<ol><li> <a href="http://www.ambuzzador.com/2011/09/06/social-media-manager-ein-berufsportraet/" title="Permanent link to Social Media Manager &#8211; ein Berufsporträt">Social Media Manager &#8211; ein Berufsporträt</a>  </li>
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		</item>
		<item>
		<title>Google: Konflikt um „Search Plus Your World“</title>
		<link>http://www.ambuzzador.com/2012/01/13/google-konflikt-um-%e2%80%9esearch-plus-your-world/</link>
		<comments>http://www.ambuzzador.com/2012/01/13/google-konflikt-um-%e2%80%9esearch-plus-your-world/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 15:20:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rafael Buchegger</dc:creator>
				<category><![CDATA[blog]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Search Plus Your World]]></category>
		<category><![CDATA[Social Search]]></category>
		<category><![CDATA[twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Für die Entscheidung, Suchmaschinentreffer an Google+ auszurichten, erntet Google derzeit massive Kritik. Was sind die Folgen für das Social Web?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Für die Entscheidung, Suchmaschinentreffer an Google+ auszurichten, erntet Google derzeit massive Kritik. Was sind die Folgen für das Social Web?</strong></p>
<p><a href="http://www.ambuzzador.com/wp-content/uploads/2012/01/Search-plus-your-world.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-6462" title="Google Search plus your world. Quelle: YouTube/Google" src="http://www.ambuzzador.com/wp-content/uploads/2012/01/Search-plus-your-world.jpg" alt="Für die Entscheidung, Suchmaschinentreffer an Google+ auszurichten, erntet Google derzeit massive Kritik." width="560" height="302" /></a></p>
<p>Seit dem Beta-Release von Google+ wird über die Erfolgsaussichten des Google-Netzwerks eifrig spekuliert: Wird Google+ zu einem ernsthaften Konkurrenten von Facebook? Wird es gar zu einem Twitter-Killer oder ist Google+ einfach bloß ein zusätzliches Angebot unter vielen? Bislang schienen alle Anzeichen auf Letzteres hinzudeuten. Doch nun setzt Google verstärkt auf seinen Joker: Seinen <strong>Such-Algorithmus</strong>.</p>
<h3>Google: Search Plus Your World</h3>
<p>„Wir wandeln Google in eine Suchmaschine um, die nicht nur den Content versteht, sondern auch die Menschen und ihre Beziehungen“, <a href="http://googleblog.blogspot.com/2012/01/search-plus-your-world.html" target="_blank">verkündete Google vor wenigen Tagen in einem Blogpost</a>. „Wir starteten diese Umwandlung mit <a href="http://googleblog.blogspot.com/2009/10/introducing-google-social-search-i.html" target="_blank">Social Search</a> und setzen heute einen weiteren Schritt in diese Richtung, indem wir drei neue Features einführen“:</p>
<ul>
<li><strong>Persönliche Ergebnisse:</strong> Ermöglichen die Suche nach Informationen, die nur für einen bestimmten User bestimmt sind, wie etwa Postings und Fotos auf Google+, die nur für einen bestimmten Nutzerkreis gedacht sind.</li>
<li><strong>Profile in der Suche:</strong> Ermöglichen es, Personen zu finden, an denen man – aus welchen Gründen auch immer – interessiert ist. Werden sowohl in den Ergebnissen als auch via Auto-Vervollständigung angezeigt.</li>
<li><strong>Menschen und Seiten:</strong> Erleichtern das Finden von Personen und Seiten auf Google+.</li>
</ul>
<p>All das zusammen ergibt <strong>„Search Plus Your World“</strong>:</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/8Z9TTBxarbs" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<h3>Kritik von Twitter</h3>
<p>Bei der Konkurrenz stößt das naturgemäß auf wenig Gegenliebe. Besonders bei Twitter zeigt man sich über Googles neuen Weg entsetzt. Dies sei ein „schlechter Tag für das Internet“, so Twitter-Justitiar Alex Macgillivray in einem <a href="https://twitter.com/#!/amac/status/156811166738427906" target="_blank">Tweet</a>. Google sei damit <strong>nicht mehr der neutrale Helfer</strong> bei der Suche nach Informationen, der es einst war, so die Argumentation aus dem Hause Twitter. Denn oftmals ist es eben so, dass Neuigkeiten zuallererst auf Twitter zu finden seien.</p>
<p>Bei Google zeigt man sich über die Reaktion offiziell verwundert: Man hätte ja gerne auch weiterhin Ergebnisse aus Tweets angezeigt, doch da der Vertrag mit Twitter nicht verlängert wurde und Google keinen Zugriff auf die API habe, ginge das eben nicht mehr. „Auf den ersten Blick sieht dies wie ein Konflikt unter IT-Firmen um das soziale Web aus – aber dahinter steckt mehr“, <a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/regulierung-von-suchmaschinen-brauchen-wir-google-neutralitaet-1.1255814" target="_blank">kommentiert Johannes Kuhn im „Digitalblog“ auf Sueddeutsche.de</a>.</p>
<h3>Parteiische Suchmaschinentreffer?</h3>
<p>Hinter dem Scharmützel steckt nichts Geringeres als die Frage, <strong>ob und wie sehr Google seine Dienste bevorzugen darf</strong>. Denn obwohl „Search Plus Your World“ sich bloß auf die Suche von <strong>eingeloggten Nutzern</strong> von Google+ auswirkt (oder besser gesagt auswirken sollte), „bin ich mir nicht sicher, ob sich die Angelegenheit sehr von Microsofts Verschränkung des Internet Explorers mit Windows unterscheidet“, <a href="http://parislemon.com/post/15627530949/antitrust" target="_blank">gibt Techcrunch-Kolumnist MG Siegler zu bedenken</a>. Nach langen juristischen Streitigkeiten hat sich Microsoft Ende 2009 schließlich dazu verpflichtet, den (europäischen) Anwendern die freie Wahl des Webbrowsers zu gewähren.</p>
<p><a href="http://searchengineland.com/examples-google-search-plus-drive-facebook-twitter-crazy-107554" target="_blank">Danny Sullivan veranschaulicht die Problematik auf Searchengineland.com</a> anhand der kalifornischen Sängerin und Songwriterin Katy Perry: „Mit nahezu 40 Millionen Fans hat Katy Perry einen der erfolgreichsten Facebook-Accounts überhaupt. So weit ich weiß ist sie aber nicht auf Google+. Daher wird sie nicht als Musikkünstlerin erwähnt (als die sie ziemlich relevant ist), solange sie nicht damit anfängt, Google+ zu verwenden.“</p>
<p>Bis der Konflikt geklärt ist, wird es wohl noch einige Zeit dauern. Wenn Googles umstrittene Strategie jedoch tatsächlich aufgehen sollte, könnte der Suchmaschinen-Riese sein Ziel längst erreicht haben: <strong>Die massive Aufwertung von Google+</strong>.</p>
<p><strong>Quellen:</strong><br />
<a href="http://googleblog.blogspot.com/2012/01/search-plus-your-world.html" target="_blank">http://googleblog.blogspot.com</a><br />
<a href="http://www.zdnet.de/news/41559290/twitter-kritisiert-staerker-personalisierte-google-suche.htm" target="_blank">http://www.zdnet.de</a><br />
<a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/regulierung-von-suchmaschinen-brauchen-wir-google-neutralitaet-1.1255814" target="_blank">http://www.sueddeutsche.de</a><br />
<a href="http://parislemon.com/post/15627530949/antitrust" target="_blank">http://parislemon.com</a><br />
<a href="http://searchengineland.com/examples-google-search-plus-drive-facebook-twitter-crazy-107554" target="_blank">http://searchengineland.com</a><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=8Z9TTBxarbs" target="_blank">http://www.youtube.com/Google</a> (Screenshot)</p>
<div class="betterrelated"><p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<ol><li> <a href="http://www.ambuzzador.com/2011/04/01/1-soll-google-suche-sozialer-machen/" title="Permanent link to +1 soll Google-Suche &#8220;sozialer&#8221; machen">+1 soll Google-Suche &#8220;sozialer&#8221; machen</a>  </li>
<li> <a href="http://www.ambuzzador.com/2011/08/26/google-wertet-1-button-zum-share-button-auf/" title="Permanent link to Google wertet +1-Button zum Share-Button auf">Google wertet +1-Button zum Share-Button auf</a>  </li>
<li> <a href="http://www.ambuzzador.com/2011/10/14/google-fuhrt-hashtags-ein/" title="Permanent link to Google+ führt #Hashtags ein">Google+ führt #Hashtags ein</a>  </li>
<li> <a href="http://www.ambuzzador.com/2011/10/28/google-mehr-content-transparenz-mit-%e2%80%9eripples%e2%80%9c-%e2%80%9ewhat%e2%80%99s-hot%e2%80%9c/" title="Permanent link to Google+: Mehr Content-Transparenz mit „Ripples“ &#038; „What’s Hot“">Google+: Mehr Content-Transparenz mit „Ripples“ &#038; „What’s Hot“</a>  </li>
<li> <a href="http://www.ambuzzador.com/2009/11/02/social-search-ein-schritt-vorwarts/" title="Permanent link to Social Search &#8211; ein Schritt vorwärts">Social Search &#8211; ein Schritt vorwärts</a>  </li>
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