Social Media Trends 2016: 3 Thesen

70 Marketer und Online-Kommunikatoren sind unserer Einladung zum 20. Social Fitness Breakfasts gefolgt, um gemeinsam die Blicke in Richtung Zukunft zu richten: Die Social Media Trends 2016 – daraus die wichtigsten 3 Thesen. 

Sie waren dabei & haben viele Impulse mitgenommen und möchten diese mit Ihren KollegInnen teilen? Oder Sie konnten nicht dabei sein & würden trotzdem von den Inhalten profitieren? 

Dann ist unser Trend-Workshop genau das richtige Angebot für einen inspirierenden Start ins neue Jahr.

ambuzzador Gründerin Sabine Hoffmann und das Team der Social Business BeraterInnen beleuchtet die Zukunft des Social Media von allen Seiten: Neben der Kommunikations- und Marketingperspektive wurden auch Aspekte der Organisation und Führung diskutiert.

Hier präsentieren wir die 3 wichtigsten Thesen, um 2016 gut aufgestellt zu sein:

Die Community bestimmt die Story, die Story bestimmt die Medien.

Die Kommunikation verlagert sich in kleine Gruppen, doch die haben es in sich: 100 Millionen aktive Nutzer auf Snapchat oder 320 Millionen täglich aktive Nutzer auf WhatsApp – und genau dort verbringen sie auch ihre Zeit.

„Persönliche Channels sind auf dem Vormarsch, Channels mit großer Reichweite werden persönlicher und es wird höchste Zeit, dass Unternehmen 2016 den Mut entwickeln, genau dort aktiv zu werden. Es reicht nicht mehr Blogger zu sein, sondern es gilt neue Kanäle auszuprobieren und zu besetzen. Dahinter kann immer nur eine menschliche Kommunikation stecken.“ Sabine Hoffmann

Das hat auch im Storytelling starken Einfluss auf die eingesetzten Materialien. Videos und Video- und Streaming-Plattformen erleben dasselbe explosive Wachstum, wie es zuletzt Bilder im Internet hinter sich haben: Videos werden zum Standard in der „Content Creation“ und Unternehmen richten ihre Kommunikation zunehmend an Video aus. Live-Streaming-Dienste wie Meerkat und Periscope stecken noch in den Kinderschuhen, aber sie gewinnen immer mehr an Fahrt und auch Unternehmen sind gut darin beraten, schon jetzt die Dienste für sich zu testen. Am Horizont tauchen alltagstaugliche Konzepte zu Virtual Reality und 360° Videos auf und eröffnen eine ganz neue Welt des Storytelling.

Der Bewegtbild-Trend wurde auch schon für 2015 vorhergesagt. Mit dem Höhenflug von Snapchat und dem Rollout von Facebook Live wird es jetzt ernst. Die Benchmark für 2016: 40 Prozent der geposteten Inhalte von Unternehmen sollten Videos sein.“ Sabine Hoffmann

Customer Experience wird zur Chefsache.

Persönliche Kommunikation öffnet die Social Media Kanäle nicht nur für direktes Feedback, sondern für die Mitgestaltung von Produkten und Prozessen durch die Community – Stichwort „Rapid Innovation“. Die Customer Journey wird immer dynamischer und erfordert deshalb noch mehr Aufmerksamkeit auf ein stringentes Kundenerlebnis entlang aller, auch aller digitaler Touchpoints, das schafft Wiedererkennungswert als USP. Damit die Komplexität für die KundInnen nicht überhand nimmt, ist die persönliche Kommunikation auf Augenhöhe essentiell – damit schaffen Unternehmen echten Mehrwert.

„Wenn sie einen Scheißprozess digitalisieren, dann haben sie einen scheiß digitalen Prozess.“

Um das Potenzial dieser Dynamiken überhaupt voll nutzen zu können, müssen Unternehmen in ihren Prozessen agiler und flexibler werden. Das braucht vor allem neue Organisationsstrukturen, damit MitarbeiterInnen in ihrem definierten Verantwortungsbereich flexibler und selbständiger handeln können. Die Tools zum kollaborativen Arbeiten in dynamischen Projektteams mit flachen Hierarchien und ohne Emails sind bereits da – jetzt ist der Mut gefordert, diese in Pilotprojekten einzusetzen und dann über die Organisation auszurollen. Damit wird endlich auch intern die Zusammenarbeit auf Augenhöhe möglich.