„Folgen“ leichtgemacht: Twitter präsentiert Button für Websites

Lange mussten Twitter-Fans darauf warten, nun ist es endlich soweit: Mit dem neuen „Follow“-Button können Web-User Content-Lieferanten direkt von Websites heraus auf Twitter folgen.

Follow-Button

Während Facebook in den vergangenen Monaten unter anderem mit Foto-Tagging für Marken, einem Send-Button, dem Vorantreiben seiner Plattform-Währung „Credits“ und neuen Seiten-Designs von sich reden machte, war es rund um die das zweite Flaggschiff des Social-Media-Universums, Twitter, erstaunlich still. Zuletzt sorgte Twitter vor allem durch den Kauf des Desktop-Clients Tweetdeck für größere Aufmerksamkeit. Strategisch gesehen gewiss ein wichtiger Schritt, der jedoch nicht gerade von großer Innovationskraft zeugt. Etwas origineller ist da schon die neu geschaffene Möglichkeit für Twitter-User, sich fremde Timelines anzeigen zu lassen – keine weltbewegende Neuerung, aber dennoch ganz interessant.

Nun setzt Twitter einen Schritt, der – wie Kritiker unken – schon längst fällig war: Ein „Follow“ bzw. „Folgen“-Button. Während Facebook-Nutzer schon seit geraumer Zeit dem Treiben von Websites per einfachem Klick auf Facebook folgen können, mussten Twitter-User (und vor allem Website-Betreiber) dafür bislang erstaunliche Hürden nehmen: Entweder führten auf Webseiten statische Buttons zum Twitter-Kanal des Betreibers, ohne diesen dabei zu folgen, oder die Besucher mussten einer App extra erst die Erlaubnis erteilen, auf ihre Accounts überhaupt zugreifen zu dürfen. In beiden Fällen handelt es sich um zusätzliche Hemmschwellen, die eher dazu geeignet sind, Web-User von ihrem Ansinnen wieder abzubringen.

Twitters neuer Button macht damit endlich Schluss: Von nun an heißt „follow“ auch wirklich „folgen“ und nicht, einfach bloß auf das Twitter-Profil des Anbieters weitergeleitet zu werden.

Folgen-Button

Bei der offiziellen Präsentation des neuen Buttons in seinem Blog vermeldete Twitter stolz, dass sich bereits 50 große Seiten des neuen Tools bedienen würden. Dazu zählen unter anderem die Filmdatenbank IMDb, das Technik-Magazin Wired, der Blog-Riese The Huffington Post und die Website des Teenie-Stars & Twitter-Lieblings Justin Bieber. Um die Implementierung des „Follow“-Buttons so einfach wie möglich zu gestalten, bietet Twitter einen kleinen Code-Generator an, der wohl selbst für Laien selbsterklärend sein dürfte.

Quellen:
http://blog.twitter.com
http://www.imdb.com (Screenshot)

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Tags: , , - Gepostet von Rafael Buchegger

One Response to “„Folgen“ leichtgemacht: Twitter präsentiert Button für Websites”

  1. Leon Vietgen says:

    Die bunte Welt der Buttons, vor der Google +1 hab ich persönlich ein bisschen Angst, der Follow Button von Twitter war mehr als überfällig.





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