“Verträgt facebook einen Roman? Sind Leser bereit für mehr als nur unzusammenhängende Statusmeldungen? Haben Fans Vergnügen dabei die Handlung mitzubestimmen?” Das sind die Fragen, die sich Gergely Teglasy vor seinem Versuch, den ersten facebook Roman zu schreiben, stellte. Er ist überzeugt davon.
Seit 1. Juli postet er in unregelmäßigen Abständen Statusmeldungen, die die Geschichte um “Zwirbler” im Stile eines Fortsetzungsromans erzählen und von mittlerweile über 2.800 Lesern mitverfolgt werden. Zwirbler-Fans können dabei die Handlung beeinflussen, indem sie ihre Ideen einbringen und Kommentare bzw. selbst Statusmeldungen posten. Um den Lesefluss nicht zu stören, der aufgrund der umgekehrten chronologischen Reihenfolge der Meldungen ohnehin schon sehr ungewohnt erscheint, sind diese jedoch standardmäßig ausgeblendet. Auch Fotos und Videos können gepostet werden und den Autor bzw. die Geschichte beeinflussen. Wer selbst daran teilnehmen möchte, findet auf der Fanpage eine Gebrauchsanleitung für Zwirbler mit einer detaillierten Erklärung und einigen Spielregeln des Autors.

Jeder Satz am Beginn einer Meldung beginnt dabei mit “Zwirbler” – gleichzeitig dem Pseudonym des Autors und dem Namen der facebook Fanpage. Die einzelnen Meldungen werden anschließend zu einer Geschichte verwoben, die auch als wöchentlicher Podcast von einem professionellen Hörbuch- und Radiosprecher vertont wird und die Einträge der letzten 7 Tage bündelt. Der Einstieg für Leser ist jederzeit möglich, auch wenn sich der Sinn der Statusmeldungen nicht sofort ergibt, sondern erst beim Verfolgen der Geschichte. Der Ausgang ist übrigens noch ungewiss.
Wer das ebenso spannend findet wie ich, kann auf Zwirbler’s Fanpage auf “gefällt mir” klicken und so die Geschichte “häppchenweise” mitverfolgen & abonnieren: http://www.facebook.com/Zwirbler.Roman
Quelle:
zwirbler.com
Tags: facebook, fortsetzungsroman, Literatur 2.0, roman, teglasy, zwirbler - Gepostet von Florian Figl





















