Die zu den Top 3 der Spielemessen zählende E3 ist in den vergangenen Tagen in Los Angeles über die Bühne gegangen. Enthüllt wurde dabei die unter dem Namen “Project Natal” bekannte, neue XboX Konsole “Kinect”. Heute geben wir Euch hier einen Einblick warum die Konsole die Konkurrenz rund um Sony und Nintendo abschüttelt und warum schlechte Werbung in diesem Fall kaum Schaden anrichten kann.
Das “Project Natal” enthüllte sehr wenig, abgesehen von der Tatsache, dass es eine neue Konsole von Microsoft am Spielemarkt geben wird, die unter der Marke Xbox anläuft. Aus dem Namen ließ sich dann noch das ungefähre Release-Datum ableiten, so ist die Markteinführung der neuen Konsole in den USA am 4. November 2010 geplant und auch in Europa wird sich dieses Ereignis rund um die Weihnachtszeit ereignen. Die Spielemesse E3 ist passé und aus “Project Natal” wurde die “Xbox Kinect“. Der Markenname stellt sich aus den Begriffen cinetic (stellvertretend für die kinetische Energie, die aus dem Bewegungsfluss heraus entsteht) und connect (in Anspielung an die Vernetzung mit der Technologie) und lässt bereits ein wenig erahnen, was das Produkt so innovativ macht.
Im Gegensatz zu Konkurrenzprodukten fehlen dieser “Konsole die” wahrhaftig daas scheinbar wichtigste: die Spielkonsolen selber. Es gibt also keine Controller mit denen man die Spielfiguren am Bildschirm steuern kann. Ersetzt wird das durch eine 3D Kamera, die Bewegungen genau erfasst und diese realitätsgetreu auf die Spielfigur umsetzt. Weiters ist auch eine Spracheingabe möglich, so reagiert die Xbox blitzschnell auf Sprachbefehle. Anfänglich werden 15 Spiele auf den Markt kommen, darunter auch das klassische Genre Race sowie auch ein Dance-Game. Damit kann die Xbox in punkto Zielgruppe mit der Wii aufschließen, die nicht mehr nur die junge Zielgruppe sondern auch Gelegenheitsspieler und Familien anspricht.
Doch nun zur Werbung. Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten und die Frage, wie sich eine derart faszinierende, neuartige Technologie fasziniert und erfolgreich auf ein Werbemedium gebracht werden kann, wird man von Microsoft zunächst einmal diese Antwort erhalten:
Mit heutigem Stand war dieses Virale Video, das auf der E3 und über Youtube kommuniziert wird, eher weniger erfolgreich. Knapp eine Million Views, wobei die “dislikes”, also die negativen Beurteilungen des Videos, überwiegen. Auch aus den Kommentaren liest sich heraus, dass die Technologie sehr erstrebenswert ist und dass die Gamer begeistert sind, über das Video äußert man sich aber nur sehr abfällig. In der Tat wird zwar die neue Innovation vorgestellt, auch Emotionen werden versucht zu transportieren aber im Endeffekt ist das nur ein 2-Minuten Video, welches Menschen beim Spielen zeigt.
Ob dies nun stark an den Absatzzahlen nagen wird, sei dahingestellt. Microsoft registriert die Feedbacks und bis zum Release in der Vorweihnachtszeit kann man getrost davon ausgehen, dass eine neue Kommunikationskampagne formuliert wird. Wird dies der Fall sein, so sieht man, dass Youtube ein toller Testmarkt ist, der negative Feedbacks sehr schnell und genau quantitativ erfasst. Er analysiert die potenzielle Energie des Viral Marketing (oder das Fehlen selbiger) und unterstützt Unternehmen dabei, die volle kinetische Energie des Viral Marketings zu nutzen.
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Videogamezone
T-Online
Blick.ch
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