Es ist der Abend des UEFA Champions League Halbfinales, zwei der besten Mannschaften Europas, wenn nicht sogar weltweit, treten gegeneinander an. Zeitgleich findet an selbem Abend ein klassisches Konzert statt. Noch scheint die Wahl ja eindeutig. Doch nun kommt erschwerend hinzu, dass Ihr Chef, Ihre Freundin oder Ihr Professor darauf besteht, dieses Konzert zu besuchen. Fußball vs. Streichkonzert. Der Gewinner heißt: – Heineken!
Fußball und Bier sind seit Jahrzehnten bereits so stark miteinander verwoben, dass eine Erklärung, warum dies der Fall ist keine Zeile mehr wert ist. Seit der “Drink responsibly”-Revolution im Sport, also seitdem nur mehr eingeschränkte Alkoholwerbung auf Fußballplätzen und im Fernsehen erlaubt ist, glaubte man zunächst dass der Status Quo eventuell verschoben wurde. Dem ist jedoch nicht so. Fußball und Sport sind nach wie vor eine Einheit. Dementsprechend ist auch Heineken als Champions League Sponsor Top of Mind bei den Biermarken, was den europaweiten Fußball angeht. Und dem Marketing der niederländischen Biermarke scheinen die Ideen nicht auszugehen.
Heineken hat im (Fußball)Vorfeld schon viele Ads auf die Bildschirme gebracht. Von lustig bis zu lustig (also verbotene Werbung)! Stets wurde stark mit dem Element “Humor” gearbeitet. Auch dieses Mal steht selbes Element im Vordergrund, nur das Medium ist ein anderes. Diesmal wurde das Budget geschont und das Guerilla (Marketing)-Werkzeug ausgepackt. Der Erfolg war nicht geringer als bei den vorherigen Aktionen.
The Case Study:
Fußball + Freunde + Bier ergibt einen unvergesslichen und spannenden Abend. Zeiten ändern sich, man bekommt Rechte und Pflichten auferlegt und so verpasst man nun einige dieser Abende. So geschehen beim Champions League Viertelfinalspiel Real Madrid gegen AC Milan. Ein Fake Event (ein Streichkonzert der “Schnuren”) wurde zeitgleich zu diesem Fußballleckerbissen inszeniert. Das Ergebnis sieht so aus:
Guerilla Audit:
1,5 Millionen Zuseher über Fernsehen, 10 Millionen Zuseher als diese Aktion am nächsten Tag in den News gezeigt wurde und 5 Millionen Visitors auf den Hompeages, die diese Kampagne publik gemacht hatten, gemessen 2 Wochen nach der Guerilla Kampagne. Die riesige Dunkelziffer bietet das Medium Social Media. Die Reichweite dieses “Experiments” war schier gigantisch. Einmal mehr steht Heineken als der Retter der Fußballwelt da.
Die komplette Fallstudie zum Drückerstreuen:
Gefunden auf:
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Tags: Bier, Champions League, Fußball, Guerilla Marketing, Heineken - Gepostet von Tom Moschig





















