Von 24. bis 26. Mai findet in New York die TechCrunch Disrupt statt. Es gibt gewöhnliche Konferenzen mit Wirtschafts- oder Politikthemen und es gibt Web 2.0-Konferenzen, wo einfach alles ein bisschen anders ist. Die kommende steht ganz im Zeichen der Entwicklungen und eines Experiments.
TechCrunch ist ein brandheißer Blog an der Quelle des Web 2.0 und berichtet über bahnbrechende Neuerungen, Erkenntnisse, Trends, über Unternehmen, die stark in dieses Thema involviert sind, bis hin zu Web 2.0 tauglichen/geeigneten Hightech-Produkten, den Gadgets.
Die Entwicklungen
Wenn TechCrunch daher eine Messe a.k.a. Konferenz schaltet, dann sind natürlich alle innovativen Unternehmen hellhörig. Kernthemen dieser Messe sind Änderungen der neuen Medienplattformen und Technologien, was sie für Auswirkungen haben und was Unternehmen machen können/müssen, um davon zu profitieren. Daher sind als Referenten niemand geringere geladen, als die führenden Technologieunternehmer innovativer Firmen.
Da auch diese Konferenzen sehr dynamisch gestaltet sind, geht hier nichts seinen “gewöhnlichen” Gang. Brandneue Technologien werden nicht nur vorgestellt und präsentiert, sondern die Produkte treten auch gegeneinander an. Ebenso wie die Zuschauer selbst gegen die Experten. Dies führt uns zum nächsten Punkt:
Das Experiment
Einseitiges Beschallen des Publikums bei Fachmessen ist längst überholt. Die aktive Teilnahme am Geschehen ist schon ein moderner Ansatz, aber dass das Publikum im Rampenlicht steht, ist neu. Der Spieß wird gedreht, der vermeintliche Zuschauer kommt auf die Bühne und wird zum Referenten.
Auch wenn noch nicht 100%ig publik wurde, wie das im Endeffekt genau aussehen soll, so steht bereits fest, dass das Publikum mit den Experten auf Augenhöhe mitdiskutieren wird. Ziel dieses Experiments ist (neben der Tatsache, dass TechCrunc Disrupt ganz einfach nicht Mainstream Charakter haben soll), dass durch das bewusst gesteigerte Involvement des Publikums ein frischer Wind eingebracht wird und Feedback (also die Sicht Externer) direkt in die TechCrunch Disrupt einfließen soll. Oftmals ist es ja nur Tage und Wochen nach einer Messe möglich, Reaktionen über Medias einzuholen. Hier werden die Lippen der Öffentlichkeit jedoch direkt und live zum Sprechen gebracht. Man kann erste Meinungen gleich direkt einfangen und clevere Statements erwarten. Die freiwilligen Teilnehmer werden zunächst aber noch auf Ihre Tauglichkeit geprüft. Ein hoher Level an Fachwissen wird vorausgesetzt um auf der Bühne mitzureden. Doch bei einem Kartenpreis an die 1,500 $ kann man Laien und Teilinteressierte wohl getrost ausschließen.
“We call it TechCrunch Disrupt because we want to debate what’s really changing in media and technology right now, what’s causing disruption and what we need to do about it to survive and thrive in real time.”, so das offizielle Statement zur TechCrunch Disrupt, die etwas andere (und neue) Konferenz. Die Synthese aus Entwicklungen und dem Experiment ist jedoch schon einmal vielversprechend.
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Tags: entwicklungen, experiment, konferenz, social media, techcrunch disrupt, Trends, web 2.0 - Gepostet von Tom Moschig






















