facebook’s Farmville und die Erdbebenkatastrophe

Was diese beiden Dinge gemeinsam haben? Auf den ersten Blick gewiss nicht viel, doch in den vergangenen Jahren hat das Internet viele Bereiche unseres Lebens stark beeinflusst. Und so ist es nur allzu naheliegend, dass Spendenaktionen nicht nur im TV über die Bühne gehen, sondern auch das Social Web erobern.

Hilfsaktionen für die Opfer der Erdbebenkatastrophe in Haiti gibt es viele. Der Social Games-Riese Zynga (Farmville und Co.) spielt dabei in der Web 2.0 Welt eine wesentliche Rolle. Wie? Zugegeben, ich kenn die Vorgehensweise selbst nicht, da ich mich bislang erfolgreich gegen Farmville und Co. gewehrt habe, die Idee dahinter scheint dennoch simpel und doch erfolgsversprechend zu sein: spielt man Farmville, Mafia Wars oder Zynga Poker, gibt es bekanntliche bestimmte Waren (Goods), die man für einen Zeitraum erwerben kann und einem im Spiel weiterbringen. Die Erlöse dieser Waren kommt den Erdbeben-Opfern in Haiti zugute.

Scheinbar macht man den Farmville-Spielern das Spenden ziemlich schmackhaft, so soll laut zweipunktnull.org das Getreide nicht nur in einer großen Menge vorhanden sein, zudem dürfte es auch nicht wie normalerweise üblich vertrocknen. Und auch Fishville hat die Möglichkeit zur Spende im Spiel integriert.

40 Millionen Spieler täglich verzeichnet Zynga, eine ansehliche Masse an potenziellen SpenderInnen, die man mit dieser Aktion erreicht. Und so habe man auf diese Weise angeblich auch bereits über eine MIllion Dollar an Spendengeldern gesammelt. Auch wenn ich persönlich nach wie vor lieber die Finger von potentiell süchtig-macheneden Spielen wie Farmville, Fishville und sonstigen lasse - das Potenzial, das hinter diesen Spielen steckt - vor allem wenn es um Charity-Aktionen geht - ist nicht zu verachten!

Zynga

Tags: , , , , - Gepostet von Manuela Mörtenbäck

One Response to “facebook’s Farmville und die Erdbebenkatastrophe”

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