Der Einsatz von Augmented Reality ist derzeit der letzte Schrei unter den innovativen Marketing Maßnahmen. Lego hat es vorgemacht (wir berichten), Adidas zieht nun nach. Durch moderne Sensoren erkennt der Prozessor einen in die Kamera gehaltenen (Strich-)Code und zeigt zwei Ebene am Bildschirm an. Die eine Ebene existiert tatsächlich, die zweite Ebene ist eine auf die erste projizierte. Das besondere daran jedoch ist nun, dass die Sensoren auf Aktionen der ersten Ebene reagieren. Bewegt man sich, bzw. bewegt man den von den Sensoren erfassten Code, so wird die zweite Ebene synchron mitbewegt.
Im Falle von Lego wurde die Maßnahme ja direkt am POS eingesetzt. Adidas machte dieses System nach und spielt wie Lego mit seinen starren Modellen auch noch mit starren Systemen (siehe Bild) wie einer Stadt (keine Bewegungen).

Das besondere hierbei jedoch ist, dass es dafür keiner besonderen Kamera mit besonderen Sensoren bedarf, es reicht die hauseigene Webcam. Einfach schnell den die Adidas Homepage gestartet, kann man sich sofort in die Augmented-Realität begeben. Der Schuhhersteller Adidas geht demnächst aber einen ganz anderen Weg und setzt Augmented Reality Technologie dann sogar als Gaming-Programm ein. Mithilfe eines Adidas Schuhs, der in der Schuhspitze einen Code hat, soll eines von drei Spielen gelesen werden können (Genre: Sport, Sci-Fi und Musik). Der Schuh soll dabei nun als Controller fungieren. Der Entwickler dahinter heißt xForm. Diese Schuhe sind im Übrigen leistbar und daher ist das Kundeninteresse vorprogrammiert: Zwischen $65 and $95 sollen diese Teile kosten. Das sich die Playstation Controller ob der neuen Konkurrenz nicht fürchten brauchen, untermauert die Tatsache, dass (vor allem im Sommer) benutzte Sneaker einfach die schlechteren Controller sind.
Heute Sensation, morgen schon Durchschnitt? So schnell geht das im Bereich der Forschung und Entwicklung. Derzeit erfreuen wir uns jedoch mit Adidas an diesem neuen Tausendsassa frisch aus dem Innovationslabor.
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